
Am 1. Juni 1998 startete das Europäische System der Zentralbanken mit der konkreten Vorbereitung der europäischen Währungsunion. Gemeinsam mit der damals neu errichteten Europäischen Zentralbank bereiteten die nationalen Zentralbanken den Übergang auf die einheitliche Währung vor. Vor zehn Jahren, am 1. Januar 1999, führten 11 europäische Länder den Euro als gemeinsame Währung ein, auch wenn noch in den nationalen Währungen gezahlt wurde. Euro-Banknoten und -Münzen gaben die beteiligten Zentralbanken ab 1. Januar 2002 aus.
Chronik der
Währungsintegration
Als Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland hat die Bundesbank diesen Prozess
von Beginn an aktiv begleitet und mitgestaltet. Seit 1999 ist sie Teil des Eurosystems,
in dem sie zusammen mit den anderen Zentralbanken der EU-Länder, die den
Euro eingeführt haben, und der Europäischen Zentralbank für die
gemeinsame Währung verantwortlich ist. Die Bundesbank bringt hier ihre
Stabilitätsorientierung und ihre Erfahrung als unabhängige Zentralbank
ein.