
Mit Beginn der 3. Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (im deutschen Sprachgebrauch: Errichtung der Europäischen Währungsunion, EWU) wird der Euro als gemeinsame Währung in 11 EU-Staaten eingeführt.
Schwacher Außenwert des Euro.
EZB-Rat senkt Leitzins.
Goldabkommen zwischen EZB und 14 nationalen europäischen Zentralbanken, am 8. März 2004 erneuert.
EZB-Rat hebt Leitzins in mehreren Schritten an.
Europäischer Rat beschließt die „Lissabon-Strategie“.
Griechenland führt den Euro ein.
EZB-Rat senkt in mehreren Schritten den Leitzins, u. a. am 17. September 2001 in Reaktion auf die Terroranschläge auf die USA am 11. September.
Euro reibungslos als Bargeld eingeführt.
Anstieg des Eurokurses gegen den Dollar.
Europäischer Rat beschließt neues Abstimmungsverfahren des EZB-Rats für den Fall, dass die Zahl der Gouverneure der nationalen Zentralbanken 15 überschreitet.
EZB-Rat bestätigt seine geldpolitische „Zwei-Säulen-Strategie“ und präzisiert die Rolle der Geldmenge bei den zinspolitischen Entscheidungen.
Europäischer Rat billigt die vom ECOFIN-Rat vorgeschlagene Flexibilisierung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes.
EZB-Rat hebt in mehreren Schritten den Leitzins an.
Slowenien führt den Euro ein.
Eurosystem stellt in Reaktion auf die aus den USA herüberschwappenden Finanzmarktturbulenzen den Banken – ohne Änderung des Leitzinses – zusätzliche Liquidität zur Verfügung.
Eurosystem startet für den Großbetragszahlungsverkehr TARGET 2, ein Gemeinschaftssystem mit einheitlichem Leistungsangebot; Zahlungen werden über eine einheitliche technische Plattform abgewickelt.
Vertrag von Lissabon zur Reform der Europäischen Union. Preisstabilität weiterhin Ziel der EU; Bestimmungen zur WWU bleiben weitestgehend unverändert.
Malta und Zypern führen den Euro ein.
Europäisches Kreditgewerbe startet die stufenweise Errichtung des Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA; Single Euro Payments Area), die insb. von der Bundesbank aktiv operativ unterstützt wird.
EZB-Rat hebt den Leitzins an.
EZB – Rat beschließt weitere Maßnahmen, um die Liquidität der Banken zu erhöhen.
Die Bundesregierung garantiert Spareinlagen in Deutschland in unbeschränkter Höhe. Am 7. Oktober erhöht die EU die gesetzliche Einlagensicherung für Spareinlagen von 20.000 auf 50.000 Euro.
EZB - Rat senkt in vier Schritten den Leitzinssatz von 4,25% auf 2,0%.
Die 15 Euro–Staaten und Großbritannien einigen sich mit EZB und EU–Kommission darauf, den Finanzinstituten staatliche Hilfen einzuräumen. Mehrere Länder legen nationale Programme auf; die Bundesregierung errichtet den von der Bundesbank operativ unterstützten „Sonderfonds Finanzmarktstabilsierung“.
Die Slowakei führt den Euro ein.