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Falschgeld

Informationen aus der Falschgeldstelle

Aufgabe der Falschgeldstelle ist die Begutachtung und Verwahrung des in Deutschland angehaltenen oder von der Polizei sichergestellten Falschgeldes beliebiger Währung. Daneben werden auch Wertpapiere, Reiseschecks sowie kursfähige Gold- und Silbermünzen von uns auf Echtheit geprüft. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Falschgeldprävention.

Benötigen Sie eine Auskunft in Falschgeldangelegenheiten, wenden Sie sich bitte an die Falschgeldstelle H 31.

Wie erkennen Sie falsche Banknoten?

Jede Fälschung moderner Banknoten, zu denen natürlich auch der Euro gehört, ist grundsätzlich ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel erkennbar. Grobe Abweichungen bei Format, Farbe oder Bildelementen gibt es aber meistens nicht. Erst die nähere Betrachtung, die Überprüfung an Hand der Sicherheitsmerkmale, macht eine Unterscheidung möglich.

In unseren Filialen bieten wir kostenlose Schulungen zur Erkennung gefälschter Euro-Banknoten an. Eine Übersicht über unsere Filialen und deren Kontaktdaten finden Sie unter "Hauptverwaltungen und Filialen" (s. u.).

Zahlen zum Falschgeldaufkommen finden Sie in den Falschgeldpressenotizen der Deutschen Bundesbank.

Tipps zur Falschgelderkennung

  1. Schauen Sie sich Ihr Geld genau an! Achten Sie dabei nicht nur auf den Gesamteindruck, sondern konzentrieren Sie sich ganz bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale, die Sie sich vorher eingeprägt haben.
  2. Verlassen Sie sich bei der Prüfung nicht allein auf ein Sicherheitsmerkmal.
  3. Gehen Sie nach dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" die Ihnen bekannten Sicherheitsmerkmale der Reihe nach durch und ziehen Sie, falls vorhanden, ein Banknotenprüfgerät in die Überprüfung mit ein.
  4. Besorgen Sie sich eine Vergleichsnote.
  5. Bestehen weiterhin Zweifel, lassen Sie die Note(n) und/oder Münze(n) bei Ihrer Hausbank oder einer der Filialen der Deutschen Bundesbank (nur Euro) überprüfen.

Was tun, wenn Sie Geld als falsch erkannt haben?

Grundsätzlich gilt: Benachrichtigen Sie, wenn Sie Falschgeld (Banknoten) erhalten, bitte sofort die Polizei.

Falsche sowie als falsch verdächtige Münzen sind bei der zuständigen Filiale der Bundesbank einzureichen; weitere Verfahrenshinweise hierzu finden Sie in der Rubrik „Münzrecycling“.

Bei der Weiter- oder Rückgabe von Falschgeld können Sie sich genau wie bei der Herstellung von Falschgeld strafbar machen. Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz! Daher sollten Sie auch die Ware nicht vor Bezahlung mit gültigem Geld herausgeben.

Die Deutsche Bundesbank, Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute sind gemäß §36 Bundesbankgesetz zur Anhaltung von falschem bzw. falsch verdächtigem Geld verpflichtet. Falsches Geld ist dabei an die Polizei, falsch verdächtiges Geld an die Deutsche Bundesbank zu übergeben. Verstöße gegen die Anhalte- bzw. Meldepflicht können mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Wenn Sie verdächtige Münzen mit dem unten stehenden Vordruck per Post an uns senden wollen, senden Sie diese bitte in einem geeigneten, festen Umschlag mit Fütterung.

Wie erkennen Sie falsche Münzen?

Die Grundregeln für die Falschmünzerkennung wurden von Falschgeldexperten in Zusammenarbeit mit dem europäischen technischen und wissenschaftlichen Zentrums (European Technical and Scientific Centre ) im Falschgeld-Leitfaden Münzen zusammengestellt.

Gemäß Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz b der EU-Verordnung Nr. 1210/2010 sind bestimmte Personen verpflichtet, sich in Bezug auf Falschmünzerkennung schulen zu lassen, falls sie Münzen, die nicht maschinell geprüft worden sind, auszahlen möchten. Bei diesen Verpflichteten handelt es sich gemäß Artikel 6 Absatz 1 Spiegelstriche 1 und 2 der EU-Verordnung 1338/2001 um Mitarbeiter von Kreditinstituten, Wechselstuben und Geldtransportunternehmen sowie diesen gleichstehende Personen. Nicht verpflichtet sind hingegen Personen, die ausschließlich maschinell geprüfte Münzen auszahlen, sowie Personen, die nicht Mitarbeiter der o.g. Institute sind. Verpflichtete Personen können sich über das Falschgeld-Kontaktformular zwecks Absprache eines Termins an uns wenden.

Zahlen zum Falschgeldaufkommen finden Sie in den Falschgeldpressenotizen der Deutschen Bundesbank.

Schulungsmaterial für Banken, Einzelhandel, Restaurants und andere Unternehmen

Um Fälschungsaktivitäten zu erschweren, müssen Personen, die beruflich mit Bargeld zu tun haben - z.B. in Banken, im Einzelhandel, in Restaurants oder in anderen Unternehmen, in denen große Bargeldmengen zirkulieren -, mit den Euro-Banknoten und -Münzen vertraut sein.

Zu diesem Zweck stellt das Eurosystem kostenlose Broschüren zur Verfügung, die Sie bestellen können.

Kontakte für Falschgeldschulungen

Falschgeldschulung und Bargeldprüfung

CD bestellen

Zusatzinformationen

Adresse 

Deutsche Bundesbank

Falschgeldstelle H 31

Hegelstraße 65
55122 Mainz

Kontakt 

Falschgeldstelle H 31

06131 377-4488

06131 377-4499

E-Mail

Online-Schulungen und -Test  

Sicherheitsmerkmale Euro

In unseren Online-Schulungen erfahren Sie, wie Bargeld auf Echtheit geprüft werden kann.

Einzelhandel und Jedermann (nur Banknoten)
www.bundesbank.de/falschgeldschulung

Professionelle Bargeldakteure mit Zertifikatserwerb (Banknoten oder Münzen)
a) Schulungs- und Testmodule

Bargeldschulungs- und Testmodule

b) Testmodule ohne Schulung, für niedrige Datenübertragungsraten optimiert

Testmodul Banknoten

Testmodul Münzen

Informationsmaterial zum Thema Bargeld  

Deckblatt der Broschüre "Die Euro-Banknoten"

Die Publikationen können heruntergeladen oder mit dem Bestellformular kostenfrei bestellt werden.

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Pressenotizen  

Hier finden Sie Pressenotizen der Deutschen Bundesbank zum Thema Falschgeld.

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