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Skulpturen und Installationen

Victor Vasarely, Raumgestaltung Speisesaal, 1972, Kunststoff und Metall Victor Vasarely, Raumgestaltung Speisesaal, 1972, Kunststoff und Metall In den Niederlassungen der Deutschen Bundesbank sind zahlreiche Skulpturen und Installationen renommierter Künstler wie Tony Cragg, Bogomir Ecker, Alf Lechner oder Joseph Kosuth zu sehen. Meist wurden sie im Zusammenhang mit Neubauten als „Kunst am Bau“-Projekte für den konkreten Ort geschaffen oder erworben. Dabei reagieren die raumbezogenen Installationen in ganz unterschiedlicher Weise auf ihren Kontext: Tony Cragg fügt in Düsseldorf vier unterschiedliche Plastiken in das Gebäude, die sich thematisch auf das geografische und industrielle Umland beziehen, während Bogomir Ecker in Oldenburg den realen Stadtraum mit dem Inneren des Hauses verbindet.

Horst Antes, Kopf 73, 1973

Die Köpfe von Horst Antes sind unverwechselbar. Ihr strenges Profil, vor allem aber die radikale Typisierung haben sie zu einer Art Markenzeichen und zu einem Synonym für den Kunstgeschmack der 1970er Jahre in Deutschland werden lassen.

Max Bill, Fläche aus einer Spirale, 1974

Seine Bilder und Skulpturen bilden die perfekte Symbiose aus Schönheit und Logik. Nahezu jedes Werk von Max Bill lässt sich als überprüfbare Lösung einer mathematischen Fragestellung entschlüsseln, ohne dabei begriffslastig zu wirken.

Tony Cragg, Unsere Brocken, 1992

Das Verhältnis zwischen Natur und Kultur spielt im Werk von Tony Cragg eine wichtige Rolle. Er möchte Objekte schaffen, „die weder in der Natur noch in unserer funktionalen Welt existieren“. Hierfür nutzt er ein breites Spektrum von natürlichen oder industriell gefertigten Materialien.

Alf Lechner, Kreis im Halbkreis (WV 482), 1991

Der Bildhauer nutzt fast ausschließlich Stahl. So prägt das Material die oft mehrere hundert Kilogramm schweren Skulpturen. Er bringt das Metall in geometrische Grundformen, die aneinandergereiht, multipliziert, geteilt oder ineinander verschachtelt werden.

Bogomir Ecker, Eine Skulptur für die LZB Oldenburg, 1999

Eine rote Figur hat sich auf dem Platz vor dem Gebäude der Filiale Oldenburg niedergelassen. Wie eine übergroße Marionette sitzt sie im Zentrum eines vierteiligen Skulpturenparcours von Bogomir Ecker, der sich bis ins Innere des Gebäudes erstreckt.

Albrecht Schäfer, Kronleuchter, 2009

Die Auseinandersetzung mit dem Raum spielt in Albrecht Schäfers Werken eine wichtige Rolle. Seine Installationen stehen nicht nur für sich, sondern öffnen ebenso den Blick auf die Umgebung. So erstreckt sich der „Kronleuchter“ im Gebäude der Bundesbank in Berlin über die gesamte Fläche eines zweigeschossigen Foyers.

Rafael Soto, Installation in der Eingangshalle der Zentrale, 1972

"Mondrians späte Werke – The Victory Boogie Woogie  – welche Lichter! Darin erkennt man die Anfänge der Vibration in der Malerei. Es schien mir […], dass er im Begriff war, das Bild auf optischem Weg in Bewegung zu versetzen […]", schrieb der in Paris arbeitende Venezolaner Jesús Rafael Soto.

Victor Vasarely und Yvaral, Rauminstallation Speisesaal, 1972

"Ich träume von einer sozialen Kunst", hatte Victor Vasarely schon 1953 in seinen "Notes Brutes" festgehalten, "die Menge, die Massen, eine Vielfalt von Geschöpfen! Das ist die neue Dimension. Das ist der unbegrenzte Raum und die Wahrheit der Strukturen. Kunst ist der plastische Aspekt von Gemeinschaft."