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Bilaterale Projekte

Die bilateralen Einzelprojekte umfassen Fachseminare im In- oder Ausland aber auch Beratungen bei den Partnernotenbanken vor Ort, Executive Trainings in Deutschland oder Videokonferenzen.

Ausländische Notenbanken wenden sich mit ihrer konkreten Fragestellung an die Deutsche Bundesbank. In dem Formular "Request for Technical Central Bank Cooperation with the Deutsche Bundesbank" beschreiben sie möglichst genau, an welcher Aktivität sie interessiert sind und senden es per Mail an das Zentrum für Technische Zentralbank-Kooperation. Anfragen können nur berücksichtigt werden, wenn die für internationale Kooperation zuständige Stelle der ausländischen Notenbank eingebunden ist.

Alle bilateralen Aktivitäten werden speziell auf die Interessen und Problemstellungen der anfragenden Fachabteilungen der Partnernotenbanken abgestellt. Lösungsansätze werden gemeinsam mit den Bundesbankexpertinnen und –experten in Vorträgen, Präsentationen, Videokonferenzen und Workshops erarbeitet. Bei den bilateralen Einzelprojekten handelt es sich also um "maßgeschneiderte Ausbildungsaktivitäten", die ganz speziell auf die fachliche Problematik der ausländischen Zentralbankangehörigen ausgerichtet sind.

Die Dauer der Fachseminare im In- und Ausland und der Executive Trainings beträgt normalerweise drei Tage (Dienstag bis Donnerstag), Montag bzw. Freitag sind für die An- bzw. Abreise vorgesehen. Projektsprache ist Englisch oder Deutsch; bei Durchführung der Veranstaltung in einer anderen Sprache wird erwartet, dass die ausländische Zentralbank einen Dolmetscher bzw. eine Dolmetscherin zur Verfügung stellt.

Die Anwesenheit aller Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer ist für die gesamte Zeitdauer Pflicht. Während der Fachseminare und der Executive Trainings in Deutschland steht den Gästen ein Projektmanager bzw. eine Projektmanagerin für die Beantwortung aller wichtigen organisatorischen Fragen zur Verfügung. Bei Fachseminaren vor Ort übernimmt die zuständige Partnernotenbank die Organisation.

Bei Ausbildungsveranstaltungen in Deutschland werden die Kosten für An- und Abreise der Teilnehmer und Teilnehmerinnen von der ausländischen Zentralbank übernommen.

Die Deutsche Bundesbank übernimmt neben der Durchführung der Ausbildungsveranstaltung in den Räumlichkeiten ihrer Zentrale in Frankfurt am Main oder an anderen Bundesbank-Standorten in Deutschland die Kosten für die Unterkunft, den Transport vor Ort, einen Großteil der Verpflegung sowie eine Krankenversicherung für Notfälle.

Projektberatungen bei den Partnernotenbanken vor Ort dauern in der Regel ein bis zwei Wochen. In Ausnahmefällen können die Beratungen wiederholt werden oder auch länger dauern. Die Beratung ist nur projektbegleitend ausgerichtet. Der Schwerpunkt verbleibt immer bei der ausländischen Notenbank.

Videokonferenzen werden durchgeführt, wenn es um die Klärung von speziellen Fragestellungen geht, die in zwei bis drei Stunden behandelt werden können. Videokonferenzen sind kosten- und zeitsparend.