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 Dr. Jens Weidmann in einem Interview

"Wenn überhaupt, dann risikoarme Papiere"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht die EZB bei dem angekündigten Kaufprogramm für Kreditverbriefungen in der Pflicht, den Banken bestenfalls risikoarme Papiere abzukaufen. Banken dürften nicht zu Lasten der Steuerzahler von Risiken befreit werden, sagte er im Interview mit dem "Spiegel". Wichtig sei auch, umfassende Transparenz über die Käufe sicherzustellen, so Weidmann.

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Das Bild zeigt Aktienkurse in einer Zeitschrift

Deutsche Aktien überwiegend in ausländischer Hand

Die Mehrzahl börsengehandelter Aktien von Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird von Ausländern gehalten. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Bundesbank-Statistik über Wertpapierinvestments, die im jüngsten Monatsbericht September veröffentlicht wurde. Nach Einschätzung der Bundesbank-Ökonomen kann dies als Ausdruck einer zunehmenden internationalen Verflechtung gesehen werden.

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Claudia M. Buch, © René Zimmer / Bundesbank

Mehr Eigenkapital macht Finanzsystem stabiler

Die derzeit niedrigen Zinsen und die geringen Schwankungen der Vermögenspreise können Anleger dazu verführen, zu hohe Risiken einzugehen. "Das kann für die Finanzstabilität gefährlich werden", sagt Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Mehr Eigenkapital sei ein wesentlicher Faktor, um das gesamte Finanzsystem stabiler zu machen.

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Foto zeigt Dr. Jens Weidmann während einer Rede

Verwaltungen effizienter steuern

Bei einem Treffen von Spitzenvertretern aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft in Berlin hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziére politische Entscheider und Führungskräfte in der Verwaltung dazu aufgerufen, sich stärker für eine zielorientierte Steuerung einzusetzen. Bundesbankpräsident Jens Weidmann betonte, dass eine Strategie nur dann eine Chance auf Umsetzung habe, wenn sie in der gesamten Institution verankert sei.

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10-Euro-Banknote, 2. Serie - Vorderseite

Der neue 10-Euro-Schein ist da

Die Bundesbank gibt seit dem 23. September den neuen 10-Euro-Schein der zweiten Euro-Banknotenserie aus. Damit bringt sie hierzulande nach dem 5-Euro-Schein im vergangenen Jahr die zweite Stückelung der Europa-Serie in den Umlauf. Der neue Zehner ist durch seine verbesserten Sicherheitsmerkmale nun noch sicherer.

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Das Bild zeigt Arbeiten auf einer Baustelle

Sondereffekte begünstigen positive Wirtschaftsentwicklung im Juli

Die späten Schulferien in diesem Sommer haben nach Einschätzung der Bundesbank die positive Wirtschaftsentwicklung im Juli erheblich verstärkt. Urlaubsbedingte Produktionsausfälle seien im Juli geringer als saisonal üblich ausgefallen und hätten damit die konjunkturelle Entwicklung überzeichnet, heißt es im jüngsten Monatsbericht. Für August rechnen Bundesbank-Ökonomen daher mit einer Gegenbewegung.

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Euro-Banknoten

Bundesbank für einfacheren Finanz­ausgleich und größere Steuer­autonomie der Länder

In ihrem aktuellen Monatsbericht spricht sich die Bundesbank für eine transparentere und besser nachvollziehbare Basis des bundesstaatlichen Finanzausgleiches aus. Um die Eigenverantwortung der Länder auch im Hinblick auf die neue Schuldenregel zu stärken, unterstützt sie den Vorschlag, ihre Steuerautonomie auszuweiten.

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Foto zeigt Claudia M. Buch (c) EUROFORUM DEUTSCHLAND SE / Foto Vogt GmbH

Bankenunion: Glaub­würdigkeit der Geld­politik nicht gefährden

Die Vizepräsidentin der Bundesbank Claudia Buch hat auf einer Banken-Konferenz weitere institutionelle Veränderungen bei der europäischen Bankenunion angemahnt. Geldpolitische Entscheidungen dürften nicht von Erwägungen der Bankenaufsicht beeinflusst werden.

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Dr. Joachim Nagel

Nagel: Finanzierungsbedingungen für Banken haben sich verbessert

Banken aus dem Euro-Raum haben sich im Rahmen des ersten "gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäfts" insgesamt 82,6 Milliarden Euro beim Eurosystem geliehen. Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Nagel wertet die verhaltene Nachfrage als Zeichen einer geringeren Abhängigkeit von der Refinanzierung über das Eurosystem.

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Dr. Andreas Dombret © Horst Rumpenhorst / Bundesbank

"Es gibt immer noch Risiken in den Banken"

Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret hat weitere Fortschritte bei der Bankenregulierung angemahnt. "Ich bin mit der Bewältigung dieses Too-big-to-fail-Problems auf internationaler Ebene noch nicht zufrieden", sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. Bisher gebe es "Trippelschritte, aber noch keinen großen Wurf", so Dombret.

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Logo Generation Euro Schülerwettbewerb

Bundesbank richtet Schülerwettbewerb "Generation Euro" aus

Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen können sich ab dem 1. Oktober beim Wettbewerb "Generation Euro" anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an geld- und währungspolitischen Themen zu wecken. Im Vorjahr haben über 4.500 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

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Das Bild zeigt ein buntes Karussell vor blauem Himmel

Wie die Stimmrechte im EZB-Rat rotieren

Mit dem Beitritt Litauens als 19. Mitgliedstaat zum Euro-Raum tritt im EZB-Rat ein neues Abstimmungsverfahren in Kraft. Danach rotieren ab Anfang 2015 bei Sitzungen des EZB-Rats die Stimmrechte der nationalen Zentralbankpräsidenten. Auf diese Weise sollen Entscheidungen auch künftig in effizienter Weise getroffen werden können.

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Foto zeigt eine Sitzung des EZB-Rats

EZB-Rat beschließt weitere geld­politische Lockerung

Der EZB-Rat hat am 4. September beschlossen, den Leitzins im Euro-Raum auf den historischen Tiefstand von 0,05 % zu senken. Darüber hinaus wird das Eurosystem zwei Programme zum Ankauf von Kreditverbriefungen (ABS) und Pfandbriefen auflegen. Details dazu sollen aber erst im Oktober veröffentlicht werden.

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