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Jens Weidmann während eines Interviews

"Wir sind nicht allmächtig"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich besorgt über die zunehmende Politisierung der Notenbanken geäußert. "Damit droht eine gefährliche Überforderung der Notenbanken", sagte er dem Handelsblatt. "Je mehr der Eindruck entsteht, dass wir unsere Regeln dehnen und eine politische Rolle spielen, desto schwerer wird es, sich an das Mandat zu halten", erklärte er.

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Logo der G7-Präsidentschaft Deutschlands

G7-Finanzminister und Notenbank­gouverneure beraten in Dresden

Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der sieben bedeutendsten Industriestaaten (G7) sind in Dresden zusammengekommen. Im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft diskutieren sie darüber, wie die Weltwirtschaft dynamischer und das Finanzsystem stabiler gestaltet werden kann. Auch eine verstärkte Zusammenarbeit für mehr Steuergerechtigkeit steht auf der Agenda.

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Claudia M. Buch © Alexandra Lechner

Europa braucht mehr Eigenkapital

Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch begrüßt die Pläne der EU-Kommission zur Entwicklung einer Kapitalmarktunion. Die geplanten Reformen sollten vor allem darauf abzielen, Unternehmen einen einfacheren Zugang zu Eigenkapital zu ermöglichen, fordert sie in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung "Handelsblatt".

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Eine Seite des Monatsberichts der Deutschen Bundesbank

Bundesbank: Umgang mit Fiskalregeln ist bedenklich

Die jüngste Vorgehensweise der Europäischen Kommission schwächt nach Ansicht der Bundesbank die europäischen Fiskalregeln. Aufgrund zahlreicher Ausnahmen, häufiger Änderungen und zunehmender Komplexität sei die Anwendung der Regeln "kaum noch nachvollziehbar", heißt es im jüngsten Monatsbericht. Es sei bedenklich, dass die Bindungswirkung der Regeln und die Anreize zu soliden Staatsfinanzen im Euro-Raum geschwächt würden.

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Dr. Andreas Dombret © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

"Jede einzelne Bank muss sich im Wettbewerb behaupten"

Seit dem 4. November 2014 werden die bedeutendsten europäischen Banken von der Europäischen Zentralbank direkt beaufsichtigt. Für die kleineren deutschen Banken bleiben weiterhin die Bundesbank und die BaFin Ansprechpartner. Allerdings erinnerte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret bei einer Rede daran, dass sich nicht nur die großen Banken, sondern auch die kleineren Institute den Herausforderungen des Marktes und den Leitlinien der europäischen Bankenaufsicht stellen müssen.

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Barzahlung mit einer 50-Euro-Banknote in einem Warenhaus

Monatsbericht Mai: Privater Konsum trägt die deutsche Konjunktur

Die Bundesbank rechnet in den kommenden Monaten mit einem weiterhin spürbaren Wirtschaftswachstum. Wichtigster Motor dafür sei der private Konsum, heißt es im jüngsten Monatsbericht. In der Industrie erwarten die Bundesbank-Ökonomen dagegen eine eher schleppende konjunkturelle Entwicklung.

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Alexandre Lamfalussy

Bundesbank trauert um Alexandre Lamfalussy

Alexandre Lamfalussy, einer der Gründer des Euro, ist am 9. Mai im Alter von 86 Jahren gestorben. Bundesbankpräsident Jens Weidmann würdigte ihn als einen bedeutenden Wegbereiter der Europäischen Währungsunion.

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Internationaler Währungsfonds - IWF

IWF: Deutschland sollte Grund­pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgs stärken

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2015 mit einem anhaltenden Aufschwung in Deutschland, heißt es in einem vorläufigen Bericht zu den sogenannten Artikel-IV-Konsultationen. Getragen werde der Aufschwung vor allem vom privaten Konsum. Nach Auffassung der IWF-Ökonomen sollte Deutschland die günstige konjunkturelle Lage für wichtige politische Vorhaben nutzen.

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Jens Weidmann während einer Rede

"Auf einem Berg von Schulden kann kein nachhaltiges Wachstum entstehen"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor den Risiken und Nebenwirkungen der ultra-expansiven Geldpolitik des Eurosystems gewarnt. Unter anderem werde die Disziplinierung der Finanzpolitik durch die Finanzmärkte erheblich geschwächt, sagte Weidmann bei einer Veranstaltung in Essen.

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Porträtfoto von Andreas Dombret

"Die Phase niedriger Zinsen geht so schnell nicht zu Ende"

Aus der Sicht von Bundesbankvorstandsmitglied Andreas Dombret sollten deutsche Banken die Zinsabhängigkeit ihrer Geschäfte reduzieren. Dafür seien innovative Ideen nötig. So wäre es für die Kreditinstitute auch von Vorteil, ihr Geschäftsmodell stärker auf Provisionseinnahmen umzustellen, sagte Dombret im Interview mit der Wirtschaftswoche.

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Carl-Ludwig Thiele beim Tegernseer Dialog

"Jeder sollte bezahlen können, wie er will"

Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele hat sich für vielfältige Möglichkeiten des Bezahlens ausgesprochen. Jedes Zahlungsinstrument habe Vor- und Nachteile, sagte er bei einer Veranstaltung in Gmund am Tegernsee. Der Forderung nach einer Abschaffung von Banknoten und Münzen erteilte Thiele eine Absage. Dies würde die Souveränität der Konsumenten verletzen, sagte er.

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Skyline von Frankfurt am Main

Dombret zieht positives Fazit nach sechs Monaten gemeinschaftlicher Bankenaufsicht

Nach dem Start der Europäischen Bankenaufsicht hat Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret eine vorerst positive Bilanz gezogen: "Mit ihr kann es erstmals gelingen, dass alle Banken des europäischen Währungsgebiets nach den gleichen hohen Standards beaufsichtigt werden", sagte er bei einer Konferenz in Frankfurt am Main. Eine Herausforderung bleibe aber die Vereinheitlichung nationaler Aufsichtspraxen auch für kleine Banken.

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Eine Münzvitrine der Ausstellung bedeutsamer Münzen aus der Zeit des Westfälischen Friedens in Münster

Münster zeigt historische Münzen aus dem Bundesbank-Bestand

Historisch bedeutsame Münzen aus der Zeit des Westfälischen Friedens sind bis zum 25. August im Stadtmuseum in Münster zu sehen. Die Exponate aus der Sammlung der Bundesbank zeigen bedeutende Personen des Dreißigjährigen Krieges.

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Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds

Weidmann: Deutsche Wettbewerbsfähigkeit nicht künstlich schwächen

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank gegen Vorschläge ausgesprochen, den deutschen Leistungsbilanzüberschüssen wirtschaftspolitisch entgegenzuwirken. Es wäre "absurd", Maßnahmen zu diskutieren, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit künstlich zu schwächen, sagte Weidmann.

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Die deutschen Goldreserven  

Die Verlagerungen der deutschen Goldreserven sind im vollen Gange. Im Jahr 2014 hat die Bundesbank 120 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main geholt, davon 35 Tonnen aus Paris und 85 Tonnen aus New York.

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Deutsche G7-Präsidentschaft  

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