Navigation und Service

Foto zeigt das Europäische Parlament in Straßburg © European Union 2014 - European Parliament

Europäisches Parlament verabschiedet Abwicklungs­mechanismus für Banken

Nach langer Diskussion mit dem Rat und der Kommission verabschiedete das Europäische Parlament am 15. April 2014 den einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Banken. Schlüsselzuständigkeiten und -ressourcen werden bei einem Ausfall einer Bank im Euro-Raum und in den Mitgliedstaaten, die an der Bankenunion teilnehmen, zentralisiert. Der einheitliche Mechanismus zur Bankenabwicklung ergänzt den einheitlichen Aufsichtsmechanismus, Haftung und Kontrolle sind damit im Gleichlauf.

  Weiter

Dr. Joachim Nagel

"Wir erwarten ein robustes Wirtschaftswachstum"

Bundesbankvorstand Joachim Nagel geht von einer baldigen Normalisierung der Geldpolitik in den USA und Europa aus. Im Interview mit den VDI Nachrichten spricht er über die Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes, positive Konjunktureffekte und staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen.

 Weiter

Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds

Kritik an stockender Reform der IWF-Quoten- und Stimmrechtsanteile

Bei der der diesjährigen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) betonte Bundesbankpräsident Jens Weidmann die Notwendigkeit einer zeitnahen Umsetzung der 14. Quoten- und Governance-Reformen, welche 2010 vom Gouverneursrat des IWF beschlossen wurden. Sie beinhalten eine Verdopplung des Grundkapitals des IWF sowie eine Änderung der Stimmrechtsanteile zugunsten der Schwellenländer.

 Weiter

Dr. Andreas Dombret

Dombret: "Belebung des Verbriefungsmarktes ist überfällig"

Mit Ausbruch der Finanzkrise sind Kreditverbriefungen stark in Verruf geraten. Doch können sie - richtig ausgestaltet - einen wichtigen Beitrag leisten, um die Kreditvergabe vor allem an kleine und mittlere Unternehmen anzuregen, sagt Bundesbankvorstand Andreas Dombret in einem Interview mit der Tageszeitung die Welt. Entscheidend sei es, das Interesse von Investoren zu wecken, ohne dass dies zu Lasten der Finanzstabilität gehe.

 Weiter

Foto zeigt einen Bargeld, ein Handy und eine Brieftasche

Erhebliches Potenzial für innovative Zahlungsarten

Moderne Technik verändert die Art zu zahlen. So werden etwa Smartphones oder Tablet-PCs künftig im unbaren Zahlungsverkehr "eine größere Rolle spielen", schreibt Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift die Bank. Welche Zahlungsweisen sich letztendlich durchsetzen ist aus seiner Sicht noch nicht abzusehen: "Es gibt eine Vielfalt an Pilotprojekten", so Thiele. All diese Systeme weisen aber bisher keine Kompatibilität untereinander auf.

 Weiter

 Dr. Jens Weidmann in einem Interview

"Geldpolitik nicht überfrachten"

Der Vertrag über die Europäische Union muss geändert werden, um potenzielle Interessenskonflikte zwischen dem Mandat der EZB, der Gewährleistung der Preisstabilität, und ihrer Rolle als Bankenaufsicht zu vermeiden: "Die Bundesbank hegt natürlich eine tiefe Abneigung gegen die Überfrachtung der Geldpolitik", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann in einer Rede am Duitsland Instituut in Amsterdam. Er unterstützte den Vorschlag von Klaas Knot, dem Präsidenten der niederländischen Zentralbank, den einheitlichen Aufsichtsmechanismus über kurz oder lang von der EZB zu trennen und zu einer eigenständigen Institution zu machen.

 Weiter

Foto Andreas Dombret, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank

Finanzstabilität braucht Gurt und Airbag

Banken brauchen mehr Eigenkapital, das ist Konsens. Wie die angemessene Höhe des Eigenkapitals berechnet werden soll, darüber wird gerungen. Zwei Konzepte werden diskutiert: der traditionelle Ansatz der Risikogewichtung von Forderungen und die Einführung einer neuen Verschuldungsobergrenze, der Leverage Ratio. In einem Gastbeitrag für das Handelsblatt begrüßt Vorstandsmitglied Andreas Dombret, dass die neue Banken-Regulierung Basel III beide Konzepte vorsieht: "Auch beim Autofahren vertraut man ja nicht auf den Gurt alleine, sondern zusätzlich auf den Airbag."

 Weiter

Bundesbankpräsident Jens Weidmann spricht im Interview mit CNBC

Weidmann: "Europa muss auf Kurs bleiben"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält das Risiko einer deflationären Spirale im Euro-Raum für sehr begrenzt. In einem Interview mit der Journalistin Annette Weisbach vom amerikanischen Fernsehsender CNBC vom 9. April 2014 spricht er über die Möglichkeit unkonventioneller Maßnahmen der EZB, unbequeme Anpassungsprozesse in Europa und die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

 Weiter

Eingang Geldmuseum

Bundesbank erneuert Geldmuseum

Die Dauerausstellung des Geldmuseums wird vollständig neu konzipiert und vergrößert. Wegen des Umbaus schließt das Museum der Bundesbank in Frankfurt am Main am 1. September 2014 für rund zwei Jahre. Die Wiedereröffnung ist für Ende 2016 geplant.

 Weiter

Zusatzinformationen

Tag der offenen Tür in Frankfurt am Main  

Karriere  

Animationsfilm: Preisstabilität  

Der Euro hat sich als stabile Währung bewiesen. Dafür sorgt die Bundesbank gemeinsam mit den übrigen Zentralbanken im Euro-Raum.

Weiter

Ausgewählte Zinssätze  

 

Zusatzinformationen

Tag der offenen Tür in Frankfurt am Main