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 Dr. Jens Weidmann in einem Interview

"Kauf von Staats­anleihen birgt Risiken"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht den aktuellen Beschluss des EZB-Rats kritisch, Staatsanleihen anzukaufen. Er halte ein solches Programm derzeit nicht für nötig. Die Käufe drohten den Reformdruck auf die Krisenländer zu senken. Immerhin mindere die konkrete Ausgestaltung einige der Probleme, die mit Staatsanleihekäufen einhergehen.

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Euro-Banknoten © plainpictures

Bundesbank stellt mehr falsche Banknoten sicher

Die Zahl der Banknoten-Fälschungen in Deutschland ist vergangenes Jahr um 63 % gegenüber 2013 gestiegen. "Das Falschgeldaufkommen liegt aber insgesamt immer noch auf einem niedrigen Niveau", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Fälscher setzten besonders häufig auf 50-Euro-Scheine.

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Euro-Ausstellung in Osnabrück © Hermann Pentermann / Bundesbank

Euro-Ausstellung in der Friedensstadt eröffnet

Mit einem Festakt wurde die Ausstellung "Das neue Gesicht des Euro" in Osnabrück eröffnet. Im Kulturgeschichtlichen Museum stehen bis zum 3. Mai unter anderem die neuen Scheine der sogenannten "Europa-Serie", der zweiten Euro-Banknotenserie, im Mittelpunkt.

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Carl-Ludwig Thiele im Interview

„Das Bargeld hat noch lange nicht ausgedient“

Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele ist davon überzeugt, dass Bargeld kein Auslaufmodell ist, auch wenn sich digitale Zahlungsmethoden weiter verbreiten. „Die Mehrheit der Menschen findet, dass das Bezahlen mit Bargeld einfach, sicher und schnell funktioniert“, sagte Thiele auf dem 5. Deutschen Bargeldlogistik Kongress in Wiesbaden.

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Jens Weidmann beim Neujahrsempfang der IHK Ulm und der IHK Oberschwaben-Bodensee © Rolf Schultes / IHK

"Solidität darf nicht hinter Flexibilität zurücktreten"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt davor, die Haushaltsregeln in den Euro-Staaten zu flexibel auszulegen. Solide Haushalte seien eine zentrale Voraussetzung für die Stabilität der gemeinsamen Währung, für die jedes Mitgliedsland Verantwortung trage, sagte Weidmann bei einer Veranstaltung in Biberach.

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Foto zeigt mehrere Goldbarren

Bundesbank bei Goldverlagerungen im Zeitplan

Die Bundesbank hat ihre Goldverlagerungen im Jahr 2014 intensiviert: Insgesamt 120 Tonnen Gold wurden von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main verlagert. "Die Umsetzung unseres neuen Gold-Lagerstellenkonzeptes verläuft reibungslos", sagte Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. Nach diesem Konzept soll ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in Frankfurt am Main lagern.

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Das Foto zeigt zwei Arbeiter an einer Maschine © Getty Images

Konjunkturelle Aufhellung zeichnet sich ab

Die Bundesbank sieht Anzeichen für eine rascher als vielfach erwartete Erholung der deutschen Konjunktur. In ihrem jüngsten Monatsbericht führt sie dafür unter anderem das positive Konsumklima und die gute Entwicklung von Aufträgen und Produktion der Industrie an. Einen spürbaren Wachstumseffekt erwarten die Ökonomen vom drastischen Rückgang der Rohölpreise.

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Bundesbank Zentrale

Vorstand beschließt neue Ressort­verteilung

Der Vorstand der Deutschen Bundesbank hat die Ressort­zuständigkeiten neu verteilt. Neues Vorstandsmitglied ist Johannes Beermann. Er übernimmt die Bereiche Personal, Verwaltung und Bau sowie das Beschaffungszentrum von seinem Vorgänger Rudolf Böhmler, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Fotos der Gedenkfeier für Karl Otto Pöhl © Uwe Nölke / Bundesbank

Bundesbank gedenkt Karl Otto Pöhls

Die Bundesbank hat an ihren verstorbenen früheren Präsidenten Karl Otto Pöhl erinnert. "Wir trauern um einen herausragenden Notenbanker und großen Wegbereiter der Europäischen Währungsunion", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann bei einer Gedenkfeier in Frankfurt am Main. Karl Otto Pöhl war am 9. Dezember 2014 im Alter von 85 Jahren gestorben.

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 Dr. Jens Weidmann in einem Interview © Jens Braune del Angel

Politik besser erklären

Bundesbankpräsident Jens Weidmann zeigt sich optimistisch für 2015: "Solange es nicht zu schweren politischen Krisen kommt, sehe ich keinen Grund, schwarzzumalen" sagte er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). Angesichts des wachsenden Einflusses eurokritischer Gruppierungen müsse Politik aber besser erklärt werden und man müsse anerkennen, dass "nicht alle Probleme mit einem Federstrich gelöst werden können."

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Foto zeigt die Skyline von Frankfurt am Main © Walter Vorjohann / Bundesbank

Kompromiss für Abwicklungsfonds gefunden

Nach langen Verhandlungen steht nun die Finanzierung des einheitlichen europäischen Abwicklungsfonds. Ein weiteres zentrales Element der Bankenunion ist damit kurz vor dem Abschluss.

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Eröffnung der Euro-Ausstellung in Osnabrück  

Mit einem Festakt wurde die Ausstellung "Das neue Gesicht des Euro" in Osnabrück eröffnet. Bis zum 3. Mai können Besucher mehr über die Entstehung der gemeinsamen Währung im Kulturgeschichtlichen Museum in Osnabrück erfahren.

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