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Jens Weidmann während seiner Rede auf dem Börsentag 2015

"Gemeinsame Geldpolitik braucht integrierte Finanzmärkte"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat eine stärkere Integration der europäischen Finanzmärkte gefordert. Höhere Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken, ein funktionierender Abwicklungsmechanismus, ein Ende der Vorzugsbehandlung von Staatsanleihen und  der Abbau regulatorischer und steuerlicher Hürden für die Kapitalmärkte – insbesondere für die Eigenkapitalmärkte – seien entscheidende Voraussetzungen dafür.

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Dr. Andreas Dombret © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

Dombret: Keine gemeinschaftliche Haftung für Bankeinlagen

Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret hat sich gegen eine schnelle Schaffung einer gemeinsamen Einlagensicherung ausgesprochen. "Solange wir im Euro-Raum keine gemeinsame Fiskalpolitik haben, sollte es keine gemeinsame Haftung für den Schutz von Bankeinlagen geben", sagte er im Interview mit dem Magazin Focus.

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Ein Boot vor der Skyline von Hong Kong

Monatsbericht: Strukturelle Probleme bremsen Schwellenländer

Die Volkswirtschaften der Schwellenländer sind in den vergangenen 20 Jahren stark gewachsen und haben sich dadurch mehr und mehr zum globalen Wachstumsmotor entwickelt. Allerdings hat in jüngster Zeit die wirtschaftliche Dynamik in China, Russland und anderen Ländern deutlich nachgelassen. Im Monatsbericht Juli analysieren die Bundesbank-Ökonomen die Ursachen für diese Abschwächung.

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Hochhäuser bei Dämmerung von unten fotografiert

Zahl der Kreditinstitute in Deutschland weiter gesunken

Im Jahr 2014 hat sich die Zahl der Kreditinstitute im Vergleich zu 2013 um 39 auf nun 1.990 Bankhäuser verringert, dies waren 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Bezogen auf die einzelnen Bankengruppen gab es den größten Rückgang beim genossenschaftlichen Sektor. Die Gesamtzahl aller Kreditinstitute reduzierte sich innerhalb der letzten 25 Jahre um mehr als 50 Prozent.

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Frachtschiff im Containerhafen

Bundesbank: Robustes Wirtschafts­wachstum im zweiten Quartal

Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung der Bundesbank im zweiten Quartal weiter an Fahrt aufgenommen. Wie aus dem jüngsten Monatsbericht hervorgeht, gingen die wichtigsten Impulse für das Wirtschaftswachstum vom kräftigen Konsum und einem stark anziehenden Exportgeschäft aus.

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Handelsraum der Börse in Frankfurt am Main

Geldvermögen privater Haushalte kräftig gestiegen

Im ersten Quartal 2015 hat sich das Geldvermögen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorquartal außergewöhnlich kräftig erhöht: Es stieg um knapp 140 Milliarden Euro oder 2,8 Prozent auf nun insgesamt 5.212 Milliarden Euro. Ein wichtiger Grund dafür sind Bewertungsgewinne bei Aktien und Investmentfondsanteilen.

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Unsortierte Euro-Banknoten

Mehr falsche Banknoten in Deutschland

Die Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2015 mehr falsche Euro-Banknoten sichergestellt. Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 stieg die Zahl der Fälschungen um 31 Prozent. Verglichen mit dem Umlauf an Bargeld in Deutschland sei das Falschgeldaufkommen aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau, sagte Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele. Besonders häufig wurden 20- und 50-Euro-Scheine gefälscht.

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Jens Weidmann während seiner Eröffnungsrede

Weidmann lehnt Ausweitung der Liquiditätshilfen für Griechenland ab

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich gegen eine Ausweitung der Liquiditätshilfen des Eurosystems für Griechenland ausgesprochen. Sollten kurzfristige Hilfen als notwendig erachtet werden, müssten diese von der Politik bereitgestellt werden, sagte er auf einer Konferenz der Bundesbank in Frankfurt am Main. Kapitalverkehrskontrollen sollte Griechenland solange aufrechterhalten, bis von allen Seiten ein geeignetes Hilfsprogramm vereinbart worden und die Solvenz des griechischen Staates und der griechischen Banken gesichert sei, sagte Weidmann.

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Michel Sapin und Wolfgang Schäuble

Schäuble und Sapin treten für engere Zusammenarbeit in Europa ein

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sein französischer Amtskollege Michel Sapin haben sich bei einer Veranstaltung am 9. Juli für eine verstärkte europäische Integration ausgesprochen. Gerade jetzt sei der richtige Zeitpunkt, das europäische Projekt zu stärken, bekräftigten beide auf der Bundesbank-Konferenz "Turning points in history".

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Internationaler Währungsfonds - IWF

IWF erwartet weiter moderates Wachstum in Deutschland

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland für die Erfolge einer umsichtigen Wirtschaftspolitik gelobt. "In Verbindung mit niedrigeren Energiepreisen, einer schwächeren Währung und günstigen finanziellen Bedingungen unterstützen diese Erfolge den anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung", teilte der IWF mit.

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Carl-Ludwig Thiele im Interview

Thiele: Bargeld nicht abschaffen

Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele ist gegen eine Abschaffung des Bargelds. Münzen und Scheine würden in Deutschland in einem großen Umfang nachgefragt und von der Bevölkerung sehr geschätzt, schreibt er in einem Gastbeitrag der Zeitschrift ifo-Schnelldienst.

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Zusatzinformationen

Video: Die deutschen Goldreserven  

Foto zeigt Goldbarren der Deutschen Bundesbank

Die Verlagerungen der deutschen Goldreserven sind im vollen Gange. Im Jahr 2014 hat die Bundesbank 120 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main geholt, davon 35 Tonnen aus Paris und 85 Tonnen aus New York.

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Gläubiger-Identifikationsnummer  

SEPA - Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum © Bundesbank

Informationen zur Beantragung und Vergabe der Gläubiger-Identifikationsnummer

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