Deutsche Bundesbank

Industrie

Wirtschaft wächst im zweiten Halbjahr sehr verhalten

Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesbank im dritten Quartal 2014 kaum vorangekommen. Angesichts leicht rückläufiger Auftragseingänge und der eingetrübten Stimmung erwarten Bundesbank-Ökonomen für das Schlussquartal eine Fortsetzung der verhaltenen Entwicklung, heißt es im jüngsten Monatsbericht.

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 Dr. Jens Weidmann in einem Interview

Weidmann warnt vor Glaubwürdigkeitsverlust

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich für eine strenge Anwendung des Stabilitätspakts ausgesprochen. Würden die Regeln erneut bis aufs Äußerste gedehnt und gestreckt, belaste das ihre Glaubwürdigkeit massiv, sagte Weidmann bei einer Veranstaltung in Bielefeld.

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Sitzung des EZB-Rats am 2. Oktober 2014 in Neapel © EZB / La Presse Torino

EZB-Rat beschließt Details für Wertpapierkäufe

Der EZB-Rat hat am 2. Oktober 2014 in Neapel Details für die Käufe von Wertpapieren beschlossen. Damit soll die Kreditvergabe an die Wirtschaft im Euro-Raum erleichtert werden. Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht diese Wertpapierkäufe kritisch.

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Internationaler Währungsfonds - IWF

Weidmann: "Konjunktur­politische Strohfeuer" wenig zielführend

Vor dem Hintergrund der sich eintrübenden Weltwirtschaft hat Bundesbank­präsident Jens Weidmann Forderungen nach Konjunktur­programmen abgelehnt. Um nachhaltiges Wachstum zu fördern, sei es aus seiner Sicht "wenig zielführend, konjunkturpolitische Strohfeuer zu entfachen", sagte Weidmann im Vorfeld der IWF-Jahrestagung.

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Dr. Andreas Dombret

"Die Übung ist jetzt schon ein Erfolg"

Europas Banken haben ihre Bilanzen im Zuge der umfassenden Bewertung mit rund 200 Milliarden Euro gestärkt. Laut Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret ist dies das Verdienst von Bilanzprüfung und Stresstest. "Das Bankensystem ist dadurch schon heute sicherer", sagte er dem Handelsblatt.

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Claudia M. Buch, © Christoph Busse

"Den Dialog zwischen Politik und Wissenschaft weiter verbessern"

Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch hat angeregt, auf nationaler Ebene Gremien nach dem Vorbild des wissenschaftlichen Beirats des Europäischen Rats für Systemrisiken zu schaffen. Ziel müsse sein, den Dialog zwischen Politik und Wissenschaft weiter zu verbessern, um das Finanzsystem langfristig stabiler zu machen, sagte Buch bei einer Veranstaltung in München.

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Euro-Banknoten

Deutscher Maastricht-Schuldenstand auf 2,16 Billionen Euro revidiert

Die Bundesbank hat die deutschen Staatsschulden im Rahmen der Herbst-Meldung zur europäischen Haushaltsüberwachung auf Basis EU-weit geänderter Rechenverfahren neu ermittelt. Demnach lag der Schuldenstand in der Abgrenzung des Maastricht-Vertrages zum Jahresende 2013 bei 2,159 Billionen Euro und damit 12 Milliarden Euro über der bisherigen Berechnung.

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 Dr. Jens Weidmann in einem Interview

"Wenn überhaupt, dann risikoarme Papiere"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann sieht die EZB bei dem angekündigten Kaufprogramm für Kreditverbriefungen in der Pflicht, den Banken bestenfalls risikoarme Papiere abzukaufen. Banken dürften nicht zu Lasten der Steuerzahler von Risiken befreit werden, sagte er im Interview mit dem "Spiegel". Wichtig sei auch, umfassende Transparenz über die Käufe sicherzustellen, so Weidmann.

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Claudia M. Buch, © René Zimmer / Bundesbank

Mehr Eigenkapital macht Finanzsystem stabiler

Die derzeit niedrigen Zinsen und die geringen Schwankungen der Vermögenspreise können Anleger dazu verführen, zu hohe Risiken einzugehen. "Das kann für die Finanzstabilität gefährlich werden", sagt Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Mehr Eigenkapital sei ein wesentlicher Faktor, um das gesamte Finanzsystem stabiler zu machen.

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10-Euro-Banknote, 2. Serie - Vorderseite

Der neue 10-Euro-Schein ist da

Die Bundesbank gibt seit dem 23. September den neuen 10-Euro-Schein der zweiten Euro-Banknotenserie aus. Damit bringt sie hierzulande nach dem 5-Euro-Schein im vergangenen Jahr die zweite Stückelung der Europa-Serie in den Umlauf. Der neue Zehner ist durch seine verbesserten Sicherheitsmerkmale nun noch sicherer.

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Logo Generation Euro Schülerwettbewerb

Bundesbank richtet Schülerwettbewerb "Generation Euro" aus

Schüler und Schülerinnen der weiterführenden Schulen können sich ab dem 1. Oktober beim Wettbewerb "Generation Euro" anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an geld- und währungspolitischen Themen zu wecken. Im Vorjahr haben über 4.500 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

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