Deutsche Bundesbank

Jens Weidmann während eines Interviews

ELA-Banken sollten Liquiditätslage möglichst schnell verbessern

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat die fortgesetzte Vergabe von Notfall-Liquiditätshilfen an griechische Banken kritisiert. Hier bestünden offenkundige Bedenken im Hinblick auf das Verbot der monetären Staatsfinanzierung, sagte er bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Für den Erfolg des Euroraums sei aber der Respekt vor seinen Grundprinzipien unverzichtbar, so Weidmann.

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Foto zeigt die Sykline von Frankfurt am Main © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

Deutsche Finanzmärkte sind robust

Aus Sicht des Ausschusses für Finanzstabilität ist das deutsche Finanzsystem hinreichend robust, um möglichen durch Griechenland ausgelösten Marktreaktionen zu widerstehen. Die deutschen Finanzinstitute hätten ihre Griechenlandrisiken bereits seit geraumer Zeit weitgehend abgebaut, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Gremiums. Außerdem hat der Ausschuss der Bundesregierung empfohlen, zusätzliche Instrumente zu schaffen, die möglichen Übertreibungen an den deutschen Immobilienmärkten entgegenwirken könnten.

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Gäste beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der deutsch-deutschen Währungsunion

Bundesbank feiert 25 Jahre deutsch-deutsche Währungsunion

Die Bundesbank hat in Leipzig das 25-jährige Bestehen der deutsch-deutschen Währungsunion mit einem Festakt begangen. Festredner waren unter anderen der ehemalige Finanzminister Theodor Waigel und Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstands der Bundesbank. Bei einer Podiumsdiskussion berichteten Zeitzeugen von ihren Erfahrungen bei der Währungsumstellung.

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Foto zeigt  Jaime Caruana (BIZ) © Nelson Ching / Getty Images

BIZ-Jahresbericht: Wirtschaftspolitik neu ausrichten

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht die Gefahr, dass die Weltwirtschaft auf Dauer instabil und chronisch schwach bleibt. Notwendig sei eine Neuausrichtung der nationalen und internationalen wirtschaftspolitischen Handlungsrahmen, heißt es im aktuellen Jahresbericht der Institution. Außerdem wirbt die BIZ für eine Normalisierung der derzeit sehr lockeren Geldpolitik.

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Besucherin des Tages der offenen Tür

Bundesbank lockt viele Besucher zum "EinBlick" in Berlin

Großes Interesse an der Bundesbank in der Hauptstadt: Mehrere tausend Besucher sind am 27. Juni zum Tag der offenen Tür in die Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg gekommen. Unter den Highlights: ein echter Goldbarren zum Anfassen.

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Carl-Ludwig Thiele im Interview

"Bargeld ist immer noch das beliebteste Zahlungsmittel"

Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele hebt im Interview mit der Börsen-Zeitung die Vorteile der Bargeldverwendung hervor und erteilt der von einigen Wissenschaftlern geforderten Bargeldabschaffung eine Absage. Er appelliert zugleich an den gewerblichen Handel und die Kreditwirtschaft, an der generellen Umsetzung von SEPA-Überweisungen und Lastschriften zu arbeiten, um die Frist zum 1. Februar 2016 einzuhalten.

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Logo von TARGET2-Securities

TARGET2-Securities erfolgreich gestartet

Der neue europäische Wertpapier­abwicklungsservice TARGET2-Securities (T2S) ist am 22. Juni 2015 mit vier Märkten gestartet. Damit ist ein erster Schritt hin zu einer zentralen Drehscheibe für die Wertpapierabwicklung in Europa, rund sieben Jahre nach dem offiziellen Start der Arbeiten, getan. Mit Abschluss der Migration im Februar 2017 wird T2S insgesamt 21 Märkte in Europa abdecken.

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Dr. Andreas Dombret © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

Zwischen Wettbewerb und Regulierung - die Bank der Zukunft

Aus der Sicht von Bundesbankvorstand Andreas Dombret müssen die deutschen Banken ihre Geschäftsmodelle überprüfen und ihre Ertragskraft stärken, um sich für einen künftig härteren und internationaleren Wettbewerb zu wappnen. Nachholbedarf hätten die Kreditinstitute etwa beim Thema Digitalisierung von Bankgeschäften, sagte Dombret bei einer Veranstaltung in Düsseldorf.

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Dr. Jens Weidmann

"Es bleibt nicht mehr viel Zeit für eine Vereinbarung"

Der Bestand des Euro ist nach Einschätzung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann nicht an die Entwicklung in Griechenland geknüpft. "Ungeachtet von Risiken aus einer staatlichen Insolvenz Griechenlands, müssen wir auch darauf achten, dass die Grundlagen der Währungsunion als Stabilitätsunion nicht ausgehöhlt werden", sagte er im Interview mit den Zeitungen El Mundo, Les Echos und La Stampa.

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Zwei Arbeiter in einer Autofabrik

Monatsbericht Juni veröffentlicht

Die Bundesbank stellt in ihrem jüngsten Monatsbericht detailliert die bereits Anfang Juni veröffentlichten Perspektiven der deutschen Wirtschaft in den Jahren 2015 und 2016 dar. Weiteres Schwerpunktthema sind neue Instrumente zur Messung von Inflations­erwartungen. Der Monatsbericht beleuchtet darüber hinaus marktfähige Finanzierungsmittel von Banken und ihre Bedeutung als Sicherheiten im Eurosystem.

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Claudia M. Buch während eines Gesprächs

"Wir sehen keine Immobilienblase"

Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch hält die Preisübertreibungen am Immobilienmarkt für regional begrenzt. Im Interview mit der Rheinischen Post spricht sie außerdem darüber, wie die Verschärfung der Eigenkapitalregeln und die Gründung der Bankenunion die Finanzwelt sieben Jahre nach der Lehman-Pleite sicherer gemacht haben.

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Zusatzinformationen

Video: Die deutschen Goldreserven  

Foto zeigt Goldbarren der Deutschen Bundesbank

Die Verlagerungen der deutschen Goldreserven sind im vollen Gange. Im Jahr 2014 hat die Bundesbank 120 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main geholt, davon 35 Tonnen aus Paris und 85 Tonnen aus New York.

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Gläubiger-Identifikationsnummer  

SEPA - Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum © Bundesbank

Informationen zur Beantragung und Vergabe der Gläubiger-Identifikationsnummer

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Karriere  

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