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Deutsche preisliche Wettbewerbsfähigkeit

Indikatoren der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft

Die Indikatoren der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sollen die Preisentwicklung in Deutschland in Relation zu derjenigen bei den ausländischen Konkurrenten unter Berücksichtigung der Wechselkursänderungen messen. Sie werden als gewichtete Durchschnitte der relativen Veränderungen bilateraler Wechselkurse des Euro gegenüber den Währungen der deutschen Handelspartner sowie unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Preisentwicklungen in den betrachteten Ländern berechnet. Eine positive Veränderung zeigt eine verringerte preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Güter an. Die Gewichte beruhen auf dem Handel mit gewerblichen Erzeugnissen und schließen auch Drittmarkteffekte ein.

Die Berechnungsmethode entspricht dem Konzept der EZB für die realen effektiven Wechselkurse (EZB-Monatsbericht, März 2012, Seiten 21-25; detaillierter im Occasional Paper Nr. 134 der EZB vom Juni 2012).

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