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Geldmarktsätze

Am Geldmarkt werden kurzfristige Buchforderungen und Wertpapiere gehandelt. In dieser allgemeinen Abgrenzung stellt der Geldmarkt das Pendant zum Kapitalmarkt dar, auf dem langfristige Finanzkontrakte geschlossen werden. In internationalen und nationalen Statistiken ist es üblich, zum Geldmarktbereich Laufzeiten von bis zu einem Jahr (einschließlich) zu rechnen.

Am Markt für Zentralbankgeld, der üblicherweise als Geldmarkt im engeren Sinne bezeichnet wird, agieren in erster Linie die Geschäftsbanken untereinander, um einzelwirtschaftliche Liquiditätsüberschüsse beziehungsweise –fehlbeträge auszugleichen. Die hier publizierten Zinssätze beziehen sich auf den Interbankengeldmarkt. Die Daten werden im Statistischen Teil des Monatsberichts, in Tabellen und Zeitreihen bereitgestellt.

Der EONIA Zinssatz ersetzt in Deutschland gemäß Diskontsatz-Überleitungs-Gesetz in Verbindung mit der FIBOR-Überleitungs-Verordnung die vom 01.07.1996 bis 30.12.1998 ermittelten FIBOR-Sätze (Frankfurt Interbank Offered Rate) für Tagesgeld (O/N). Die EURIBOR-Sätze ersetzen gemäß FIBOR-Überleitungs-Verordnung seit 30.12.1998 die entsprechenden FIBOR-Sätze, die vom 02.07.1990 bis 31.12.1998 ermittelt wurden.

Für den Zeitraum davor stehen jeweils lediglich die Tages- bzw. Monatswerte vom Frankfurter Bankplatz zur Verfügung, die nicht offiziell festgesetzt oder notiert wurden. Sie wurden durch Rückfragen der Deutschen Bundesbank am Frankfurter Bankplatz aus "bid-rates" und "ask-rates" für den Interbanken-Termingeldhandel ermittelt. Die Erhebung der Daten zum Frankfurter Bankplatz wurde zum 01.06.2012 eingestellt.

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