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Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) beschreiben in quantitativer Weise das Wirtschaftsgeschehen einer regionalen Einheit innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Dabei wird entweder die Wirtschaftsleistung der in einer Region wohnhaften Inländer betrachtet (Inländerkonzept) oder die in einer Region erbrachte Wirtschaftsleistung (Inlandskonzept).

Die Wirtschaftseinheiten werden nach der Art der vorwiegend hergestellten Güter (Waren und Dienstleistungen) in Wirtschaftsbereiche eingeteilt. Neben der Inlandsproduktberechnung, aus der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als zentrale Größe der VGR hervorgeht, bestehen die VGR aus der Input-Output-Rechnung, der Erwerbstätigenrechnung, der Arbeitsvolumenrechnung und der Vermögensrechnung, also sowohl Strom- als auch Bestandsrechnungen. Die Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage für gesamtwirtschaftliche Analysen und Prognosen sowie für Entscheidungen von Politik, Verwaltung und Wirtschaft dar. Die im Jahr 2014 innerhalb der EU eingeführte Harmonisierung (ESVG 2010) gewährleistet dabei eine Vergleichbarkeit zwischen den Mitgliedsländern.

Neben den Ursprungswerten werden je nach Indikator saison- und kalenderbereinigte sowie auch nur kalenderbereinigte Zeitreihen angeboten (nach dem Verfahren Census X-12-ARIMA, Version 0.2.8).

Für ausgewählte Indikatoren liegen Echtzeitdaten und weitere methodische Informationen vor.