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Foto zeigt Jens Weidmann © Jens Braune / Maleki Group

Jens Weidmann: Mehr Eigenkapital macht Banken krisenfester

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich bei einer  Rede anlässlich des European Banking Congress in Frankfurt am Main für eine stärkere Eigenkapitalbildung der Banken ausgesprochen. Mehr eigenes Geld erlaube es den Banken, Verluste besser zu verkraften. "Das macht das gesamte Finanzsystem stabiler und krisenfester", sagte Weidmann.

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 Foto der Pressekonferenz zur Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2014 © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

"Nicht in falscher Sicherheit wiegen"

Die Lage auf den internationalen Finanzmärkten ist von niedrigen Zinsen und geringer Volatilität geprägt. Je länger die Phase niedriger Zinsen anhalte, umso größer sei die Gefahr, dass es zu Übertreibungen in bestimmten Marktsegmenten komme, warnten Vizepräsidentin Claudia Buch und Vorstandsmitglied Andreas Dombret bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2014.  

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Foto zeigt Carl-Ludwig Thiele © Jochen Müller / Maleki Group

Verbraucher besser über die IBAN informieren

Bei einer Rede anlässlich der Euro Finance Week zeigte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele die gegenwärtigen Herausforderungen des Zahlungsverkehrs auf. Verbraucher an die 22-stellige internationale Bankkontonummer IBAN zu gewöhnen und innovative sowie sichere Zahlmethoden zu entwickeln gehören dazu.

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Dr. Joachim Nagel

Joachim Nagel: Renminbi hat Potenzial

"Die Bedeutung des Renminbi als Handels- und Investitionswährung nimmt stetig zu", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel bei einer Konferenz im Rahmen der Euro Finance Week. Mit dem ersten Renminbi-Handelszentrum im Europäischen Währungsraum werden Zahlungen in der chinesischen Währung am Finanzplatz Frankfurt nun deutlich erleichtert.

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Foto zeigt Rolltreppen im Einkaufscenter

Monatsbericht November: Weniger Arbeitslose in Spanien, Portugal und Irland

In Spanien, Portugal und Irland gibt es weniger Arbeitslose. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesbank hervor. Die Reformen in diesen Ländern seien geeignet, um der "strukturellen Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken", schreiben die Bundesbank-Ökonomen. Weitere Themen sind die konjunkturelle Lage in Deutschland und der Korrekturbedarf bei globalen Wachstumsprojektionen in den vergangenen Jahren.

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Gabor Steingart und Dr. Jens Weidmann bei der Veranstaltung "Menschen in Europa" © MENSCHEN in EUROPA

Weidmann: "Staatsanleihenkäufe bergen erhebliche Fehlanreize"

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor den möglichen Fehlwirkungen einer quantitativen Lockerung gewarnt. Käufe von Staatsanleihen durch das Eurosystem könnten letztlich neue Verschuldungsanreize bewirken und außerdem die Reformmüdigkeit in einigen Ländern verstärken, sagte Weidmann bei einer Veranstaltung in Passau. Auch die hiervon erhoffte positive Wirkung auf die Konjunktur sei ungewiss.

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Dr. Andreas Dombret ©EUROFORUM, Stefanie Hergenröder

"Zum Glück einer Bank gehört nicht nur Stabilität, sondern auch Profitabilität"

Bundesbankvorstand Andreas Dombret hat deutsche Banken davor gewarnt, sich nach ihrem guten Abschneiden beim Comprehensive Assessment zurückzulehnen. Im internationalen Vergleich schnitten sie hinsichtlich ihrer Profitabilität unterdurchschnittlich ab, sagte er auf einer Tagung in Mainz. Banken sollten daher ihre Geschäftsmodelle überdenken und auf das Ziel nachhaltiger Ertragsstärke ausrichten.

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Amtswechsel in Mumbai: Andreas Dombret (Mitte) mit dem neuen Repräsentanten Alexander Sattler (links) und seinem Vorgänger Thomas Notheis ©Michael Ott / German Consulate General Mumbai

Neue Repräsentanten der Bundesbank in Mumbai und Peking

An weltweit elf Standorten außerhalb Deutschlands ist die Bundesbank mit eigenen Mitarbeitern vertreten. Bundesbankvorstand Andreas Dombret besuchte nun das deutsche Generalkonsulat in Mumbai und die deutsche Botschaft in Peking, wo jeweils neue Repräsentanten ihr Amt übernommen haben.

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Foto zeigt die Skyline von Frankfurt am Main © Frank Rumpenhorst / Bundesbank

Europäische Bankenaufsicht nimmt Arbeit auf

Mit dem einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) wird ein neuer Rahmen für die Bankenaufsicht in Europa geschaffen. Darin übernimmt die Europäische Zentralbank ab dem 4. November 2014 die Aufsicht über die 120 größten Bankengruppen des Euroraums. Nationale Aufsichtsbehörden wie die Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen werden eng mit der EZB zusammenarbeiten.

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Foto zeigt die Podiumsteilnehmer der Pressekonferenz vom 26.10.2014 © Uwe Nölke

Deutsche Banken haben Comprehensive Assessment gut bestanden

Die 25 größten deutschen Banken haben die umfassende Bankenprüfung der Europäischen Zentralbank mit gutem Ergebnis absolviert. Der Bilanzcheck offenbarte keinen großen Wertberichtigungsbedarf. Der Stresstest deckte nur bei einer Bank eine Kapitallücke auf. Diese konnte das Institut aber bereits im laufenden Jahr schließen.

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