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Überwachung

des Zahlungsverkehrs und der Wertpapierabwicklung

Foto eines Fernrohrs, das aufs Meer gerichtet ist © Richard Newstead / Getty Images Auf den folgenden Seiten finden Sie nähere Informationen zu den Aufgaben der Bundesbank im Rahmen der Überwachung des Zahlungsverkehrs und der Wertpapierabwicklung.

Korrespondenzbankgeschäft

Einführung

In Deutschland ist das Korrespondenzbankgeschäft auch im Rahmen des Inlandszahlungsverkehrs von großer Bedeutung. Im Bereich der Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden Zahlungen i.d.R. zunächst sektorintern über Korrespondenzbankkonten bei den jeweiligen Zentralinstituten verrechnet. Auch wird in Deutschland die indirekte Teilnahme an Zahlungsverkehrssystemen über große Institute als Teil des Korrespondenzbankgeschäftes sehr stark genutzt, da die indirekten Teilnehmer hierdurch von Preisvorteilen durch Skaleneffekte und eingesparte fixe Teilnahmegebühren profitieren können.

Durchführung

Beim Korrespondenzbankgeschäft handelt es sich zwar nicht um eine Finanzmarktinfrastruktur, dennoch beobachtet die Zahlungsverkehrsüberwachung der Bundesbank die Entwicklungen in diesem Bereich, da die Umsätze im Korrespondenzbankgeschäft sehr hoch sind.
Im Rahmen der vom Eurosystem regelmäßig durchgeführten Umfrage zum Korrespondenzbankgeschäft in Euro wählt die Bundesbank bedeutende Banken aus, die gebeten werden, einen Fragebogen mit quantitativen und qualitativen Fragen zu beantworten. Anschließend wertet die Bundesbank die Ergebnisse aus, klärt in Gesprächen Unklarheiten und informiert sich über Ursachen und Hintergründe erkennbarer Abweichungen zu vorherigen Umfragen sowie zu Einschätzungen der Banken über zukünftige Trends und geplante Änderungen. Die Ergebnisse aus Deutschland fließen in anonymisierter Form in die Eurosystem-Umfrage ein, deren Abschlussbericht im Internet veröffentlicht wird.

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