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Skulpturen und Installationen

Victor Vasarely, Raumgestaltung Speisesaal, 1972, Kunststoff und Metall Victor Vasarely, Raumgestaltung Speisesaal, 1972, Kunststoff und Metall In den Niederlassungen der Deutschen Bundesbank sind zahlreiche Skulpturen und Installationen renommierter Künstler wie Tony Cragg, Bogomir Ecker, Alf Lechner oder Joseph Kosuth zu sehen. Meist wurden sie im Zusammenhang mit Neubauten als „Kunst am Bau“-Projekte für den konkreten Ort geschaffen oder erworben. Dabei reagieren die raumbezogenen Installationen in ganz unterschiedlicher Weise auf ihren Kontext: Tony Cragg fügt in Düsseldorf vier unterschiedliche Plastiken in das Gebäude, die sich thematisch auf das geografische und industrielle Umland beziehen, während Bogomir Ecker in Oldenburg den realen Stadtraum mit dem Inneren des Hauses verbindet.

Max Bill, Fläche aus einer Spirale, 1974

Max Bill, Fläche aus einer Spirale, 1974, Messing vergoldet, 77 x 50 x 62 cm [+] Max Bill, Fläche aus einer Spirale, 1974, Messing vergoldet, 77 x 50 x 62 cm

Seine Bilder und Skulpturen bilden die perfekte Symbiose aus Schönheit und Logik. Nahezu jedes Werk von Max Bill lässt sich als überprüfbare Lösung einer mathematischen Fragestellung entschlüsseln, ohne dabei begriffslastig zu wirken. Skulpturen, die wie „Fläche aus einer Spirale“ weder Anfang noch Ende haben, weil sie eine Fläche auf raffinierte Weise in den Raum hineinschrauben, sind die Spezialität des wohl vielseitigsten Protagonisten der „Konkreten Kunst“, einer Kunstrichtung, die auf mathematischen Gesetzmäßigkeiten beruht. Bekannt wurde Bill auch mit Gebrauchsdesign wie der 1951 für Junghans entworfenen Küchenuhr mit Kurzzeitmesser oder dem schlichten „Ulmer Hocker“ von 1954. „Was ich anstrebe“, so Bill, „ist eine Form oder ein Ausdruck, der so wenig wie möglich persönlich ist.“ Seine Werke sollten demnach „so objektiv wie möglich sein“.