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Formular-Center ab September 2013

Mit Inkrafttreten der AWV-Änderungen zum 1. September 2013 sind grundsätzlich alle außenwirtschaftlichen Meldungen von Unternehmen, Banken, öffentlichen Stellen und Privatpersonen elektronisch direkt bei der Deutschen Bundesbank einzureichen.

Zahlungsmeldungen

Meldungen auf Papier werden grundsätzlich nicht mehr akzeptiert. Die hier aufrufbaren Meldeformulare dienen generell nur zur Ansicht. 

Inländer, das heißt juristische Personen mit Sitz bzw. natürliche Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, haben grundsätzlich ein- und ausgehende Zahlungen (Transaktionen) im Außenwirtschaftsverkehr über 12.500,- Euro oder Gegenwert in anderer Währung zu melden. 

Hierbei sind nur Transaktionen meldepflichtig, die sie von Ausländern oder für deren Rechnung von Inländern entgegennehmen (eingehende Zahlungen) oder an Ausländer oder für deren Rechnung an Inländer leisten (ausgehende Zahlungen). 

Die Meldefreigrenze gilt nicht für Zahlungen, die mittels Anlage Z 8, Z 11, Z 12 oder Z 13 zu melden sind. 

Privatpersonen können ihrer Meldepflicht telefonisch über die nebenstehende Hotline nachkommen. 

Meldeformulare:

  • Z 4 - Ein- und ausgehende Zahlungen, die nicht mit dem Meldeformular Anlage Z 10 zu melden sind
  • Z 8 - Ein- und ausgehende Zahlungen im Zusammenhang mit der Seeschifffahrt
  • Z 10 - Ein- und ausgehende Zahlungen im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften und Finanzderivaten
  • Z 10 bis Z 15 - Spezielle Meldeformulare für Geldinstitute

Bestandsmeldungen über Auslandsforderungen und ‑verbindlichkeiten

Inländer (ausgenommen Monetäre Finanzinstitute (MFIs), Investmentaktiengesellschaften, Kapitalanlagegesellschaften für ihre Sondervermögen und Privatpersonen) haben monatlich ihre Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern zu melden, wenn die Summe der Forderungen oder die Summe der Verbindlichkeiten bei Ablauf eines Monats mehr als 5 Mio oder Gegenwert in anderer Währung beträgt. 

Zudem haben inländische Unternehmen, deren Auslandsforderungen oder -verbindlichkeiten mehr als 500 Mio € betragen, ihre Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern aus derivativen Finanzinstrumenten vierteljährlich zu melden.

Meldeformulare:

  • Z 5 - Forderungen und Verbindlichkeiten aus Finanzbeziehungen mit ausländischen Geldinstituten
  • Z 5a Blatt 1/1 - Forderungen und Verbindlichkeiten aus Finanzbeziehungen mit verbundenen ausländischen Nichtbanken
  • Z 5a Blatt 1/2 - Forderungen und Verbindlichkeiten aus Finanzbeziehungen mit sonstigen ausländischen Nichtbanken
  • Z 5a Blatt 2/1 - Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen ausländischen Nichtbanken aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr (Exportforderungen und lmportverbindlichkeiten einschließlich geleisteter und entgegengenommener Vorauszahlungen)
  • Z 5a Blatt 2/2 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen ausländischen Nichtbanken aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr
  • Z 5b Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern aus derivativen Finanzinstrumenten

Bestandsmeldungen über grenzüberschreitende Unternehmensbeteiligungen

Inländische Unternehmen, Banken, öffentliche Stellen und Privatpersonen haben jährlich grenzüberschreitende Unternehmensbeteiligungen zu melden, wenn der Anteil am Kapital oder der Stimmrechte 10 % oder mehr beträgt und das Investitionsobjekt eine Bilanzsumme von 3 Mio (oder den Gegenwert, falls in anderer Währung bilanziert wird) übersteigt.

Die Meldeformulare K 3 und K 4 werden bis auf Widerruf ohne gesonderte Ausnahmegenehmigung weiterhin in Papierform oder Telefax entgegen genommen. Die Meldeformulare wurden den geänderten Begrifflichkeiten angepasst, die Meldeinhalte waren von den Änderungen nicht betroffen.

Meldeformulare:

  • K 3 - Vermögen von Inländern im Ausland
  • K 4 - Vermögen von Ausländern im Inland

Meldeformulare über grenzüberschreitende Unternehmensbeteiligungen