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Ausschuss für Finanzstabilität (AFS)

Der deutsche Ausschuss für Finanzstabilität (AFS) ist ein nationales Gremium, dem die makroprudenzielle Überwachung des deutschen Finanzsystems obliegt. Der AFS ist zu unterscheiden vom Ausschuss für Finanzstabilität (Financial Stability Committee, FSC) auf europäischer Ebene, der bei der Europäischen Zentralbank angesiedelt ist. Dem AFS, der seine Arbeit im Frühjahr 2013 aufgenommen hat, gehören je drei stimmberechtigte Vertreter des Bundesfinanzministeriums, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank an sowie ein nicht-stimmberechtigter Vertreter der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA). Der Ausschuss erörtert auf Basis von Analysen der Bundesbank Risiken für die Stabilität des Finanzsystems. Befürchtet er ungünstige Entwicklungen, kann der Ausschuss Warnungen oder Empfehlungen abgeben. Zu seinen weiteren Aufgaben zählt, über den Umgang mit Warnungen und Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB) zu beraten. Die makroprudenzielle Überwachung des Finanzsystems durch den AFS ergänzt die mikroprudenzielle Aufsicht über die einzelnen Finanzintermediäre und anderer Akteure durch Bundesbank und BaFin.