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Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA)

Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) ist eine Einrichtung des Bundes mit Sitz in Frankfurt. Sie wurde im Oktober 2008 zur Bewältigung der Finanzmarktkrise gegründet. Das Bundesfinanzministerium beruft die drei Mitglieder des Leitungsausschusses der FMSA. Zunächst verwaltete die FMSA nur den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), der zur Stabilisierung und Sanierung von in Schieflage geratenen Kreditinstituten diente. Seit Anfang 2011 verwaltet sie auch den Restrukturierungsfonds, der ab 2016 größtenteils durch den Einheitlichen Abwicklungsfonds ersetzt wurde, und erhebt die Bankenabgabe im nationalen Hoheitsgebiet. Am 1. Januar 2015 übernahm die FMSA zudem die Funk-tion der nationalen Abwicklungsbehörde in Deutschland, um Banken in Schieflage abwickeln zu können. In diesem Rahmen erstellt die FMSA unter anderem grundsätzlich Abwicklungspläne für alle Banken, die nicht in die Zuständigkeit des Gemeinsamen Abwicklungsgremiums (Single Resolution Board, SRB) fallen, bewertet deren Abwicklungsfähigkeit und beseitigt eventuelle Abwicklungshindernisse. Die FMSA als nationale Abwicklungsbehörde soll bis 2018 als operativ eigenständige Einheit in die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) integriert werden. Die Verwaltung des SoFFin soll dagegen in die Finanzagentur eingegliedert werden.