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European Markets Infrastructure Regulation (EMIR)

Die European Markets Infrastructure Regulation (EMIR; EU-Verordnung über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister) aus dem Jahr 2012 enthält Vorschriften für den außerbörslichen Handel von Derivateprodukten. Die Marktteilnehmer werden verpflichtet, sämtliche außerbörslichen Derivate-Geschäfte an ein Transaktionsregister zu melden. Ferner müssen standardisierte Derivateprodukte über eine Zentrale Gegenpartei abgewickelt werden. Führt ein Marktteilnehmer nicht-standardisierte Derivategeschäfte durch, gelten gemäß der Verordnung strengere Anforderungen an dessen Risikomanagement.