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Finanzstabilität

Als Finanzstabilität (auch: Finanzsystemstabilität) wird der Zustand bezeichnet, wenn das Finanzsystem - auch in Phasen der Anspannung oder von Umbrüchen - in der Lage ist, seine Funktionen zu erfüllen und Finanztransaktionen aller Art effizient und sicher abzuwickeln. Im Rahmen der makroprudenziellen Aufsicht überwachen Aufsichtsbehörden auf nationaler und supranationaler Ebene das Finanzsystem, um systemischen Krisen vorzubeugen, in denen die Finanzstabilität gefährdet ist. In Deutschland arbeiten die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die Deutsche Bundesbank, das Bundesfinanzministerium und die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung im Ausschuss für Finanzstabilität (AFS) zusammen, um Risiken für die Finanzstabilität vorzubeugen; auf europäischer Ebene nimmt der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB) eine ähnliche Aufgabe wahr.

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