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Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion (SKS-Vertrag)

Der Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion (SKS-Vertrag, englisch: Treaty on Stability, Coordination and Governance in the EMU, TSCG) ist ein Abkommen, das die Haushaltsdisziplin in den teilnehmenden EU-Mitgliedsstaaten vor allem durch einen fiskalischen Pakt fördern soll. Der SKS-Vertrag trat am 1. Januar 2013 in Kraft. Ausgehend von dem durch die Sixpack-Verordnungen bereits veränderten Stabilitäts- und Wachstumspakt sieht der SKS-Vertrag unter anderem vor, das strukturelle Defizit eines Staatshaushalts auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zu beschränken; diese Grenze zu überschreiten, löst automatische Korrekturmechanismen aus. Der SKS-Vertrag wurde von allen damaligen EU-Mitgliedern außer dem Vereinigten Königreich und der Tschechischen Republik unterzeichnet.