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Pressenotiz 16.01.2013

Neues Lagerstellenkonzept der Deutschen Bundesbank für die deutschen Goldreserven

Die Deutsche Bundesbank wird ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren im Inland lagern. Die andere Hälfte verbleibt bei Partnernotenbanken in New York und London. Die Bundesbank orientiert sich dabei an den beiden wichtigsten Funktionen der Goldreserven: der Vertrauensbildung im Inland und der Möglichkeit, binnen kürzester Zeit Gold in Fremdwährungen an Goldhandelsplätzen im Ausland tauschen zu können.

Die folgende Tabelle zeigt die aktuelle und beabsichtigte künftige Verteilung der Goldbestände auf die Lagerorte:

31.12.201231.12.2020
Frankfurt am Main31 %50 %
New York45 %37 %
London13 %13 %
Paris11 %0 %

Bis 2020 wird die Bundesbank dazu schrittweise 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt am Main sowie 374 Tonnen Gold von Paris nach Frankfurt am Main verlagern.

Die Auflösung des Lagerortes Paris trägt den seit Einführung des Euro geänderten Rahmenbedingungen Rechnung. Da Frankreich ebenso wie Deutschland den Euro als Währung hat, ist die Bundesbank am Finanzplatz Paris nicht mehr darauf angewiesen, dort bei Bedarf Gold gegen eine internationale Reservewährung zu tauschen. Da im Inland zwischenzeitlich Tresorkapazitäten frei geworden sind, kann die Bundesbank das Gold aus Frankreich nun nach Frankfurt am Main verlagern.

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Bei publizistischer Verwertung wird um Angabe der Quelle gebeten.

Zusatzinformationen

Footage-Video: Gold im Tresor  

Unkommentierte Filmaufnahmen zum Thema "Gold". Zu sehen sind Goldbarren in einem Tresor der Deutschen Bundesbank. Medien können das Footage-Material (in HD-Auflösung) über die Presseabteilung der Deutschen Bundesbank anfordern.

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