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Pressenotiz 20.01.2014

SEPA-Umstellung: weiterhin höchste Priorität

Im Dezember 2013 waren von allen in Deutschland aufgegebenen Überweisungen 45,44% SEPA-Überweisungen (November 2013: 32,31%). Bei allen in Deutschland eingereichten Lastschriften war der Anteil mit 17,67% SEPA-Lastschriften (November 2013: 10,36%) weiterhin niedrig.

"Die SEPA-Umstellung muss für alle Marktteilnehmer weiterhin höchste Priorität haben", sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, mit Blick auf die Umstellung der Überweisungen und Lastschriften auf den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area).

Die Europäische Kommission hat kürzlich vorgeschlagen, dass Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften weiterhin bis zum 1. August 2014 im nationalen Format annehmen dürfen. "Eine mögliche Fristverlängerung um sechs Monate darf aber nicht dazu führen, dass Marktteilnehmer ihre SEPA-Projekte aufschieben. Die Umstellungsarbeiten müssen konsequent fortgesetzt und zeitnah abgeschlossen werden", so Thiele weiter. "Dies ist im Interesse aller, denn auch im Falle einer Fristverlängerung bleibt es dabei: SEPA kommt!"

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