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Pressenotiz 10.12.2014

Bundesbank trauert um Karl Otto Pöhl

Die Deutsche Bundesbank trauert um ihren ehemaligen Präsidenten Dr. h. c. mult. Karl Otto Pöhl. Er war von 1977 bis 1979 Vizepräsident und von 1980 bis 1991 Präsident der Deutschen Bundesbank. Karl Otto Pöhl ist am 9. Dezember 2014 im Alter von 85 Jahren gestorben.

Er trug maßgeblich dazu bei, dass die Unabhängigkeit der Bundesbank zum Modell für die Europäische Zentralbank wurde, ebenso wie die klare Ausrichtung auf das Ziel der Preisstabilität. Dieses Ziel war in seiner Zeit als Bundesbankpräsident stets Richtschnur seines Handelns.

"Karl Otto Pöhl lieferte den Beleg, dass Preisstabilität und Wachstum auch in Zeiten großer geldpolitischer Herausforderungen keine Gegensätze sind, sondern Preisstabilität vielmehr die Grundlage für nachhaltiges Wachstum ist", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. "Mit ihm verlieren wir einen herausragenden Notenbanker, dem wir in der europäischen Währungsunion bis heute viel zu verdanken haben. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt jetzt seinen Angehörigen."

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