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Pressenotiz 29.11.2017

Bindungserklärung zum Internationalen Verhaltenskodex für den Devisenhandel

Alle Zentralbanken des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) sind fest entschlossen, die Einhaltung des Verhaltenskodex für den Devisenhandel (“FX Global Code“) zu unterstützen und zu fördern. Heute haben 15 Mitglieder des ESZB, darunter die Deutsche Bundesbank, zeitgleich eine Bindungserklärung zum Verhaltenskodex abgegeben. Die übrigen NZBen werden diesen Schritt im Jahr 2018 vollziehen. Durch die Veröffentlichung dieser Erklärungen bekunden die unterzeichnenden Zentralbanken des ESZB ihre Entschlossenheit, in ihrer Rolle als Devisenmarktteilnehmer die Grundsätze des Verhaltenskodex zu befolgen, und die Vereinbarkeit ihrer internen Praktiken und Verfahrensweisen mit diesen Grundsätzen sicherzustellen. Mit den Bindungserklärungen unterstreichen die NZBen, dass die Verhaltensgrundsätze eine bedeutende Rolle spielen, um die Integrität und das Funktionieren des institutionellen Devisenhandels zu fördern. Zur letztendlichen Erreichung der Ziele des Kodex appellieren die Zentralbanken des ESZB darüber hinaus an alle Teilnehmer des Devisenmarkts, den Verhaltenskodex zu beachten.

Folgende Zentralbanken des ESZB haben heute eine Bindungserklärung abgegeben: Nationale Bank van België/Banque Nationale de Belgique, Danmarks Nationalbank, Deutsche Bundesbank, Eesti Pank, Banc Ceannais na hÉireann/Central Bank of Ireland, Banca d’Italia, Latvijas Banka, Lietuvos bankas, Banque centrale du Luxembourg, Magyar Nemzeti Bank, De Nederlandsche Bank, Banco de Portugal, Suomen Pankki – Finlands Bank, Sveriges riksbank, Europäische Zentralbank.

Anmerkungen: Das ESZB umfasst die EZB und die nationalen Zentralbanken aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union, unabhängig davon, ob sie den Euro eingeführt haben oder nicht.

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