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Statistik über Wertpapierinvestments (SHS-Base plus)

Die SHS-Base plus ist das erweiterte Basismodul der Statistik über Wertpapierinvestments der Deutschen Bundesbank. Im Rahmen der Statistik über Wertpapierinvestments (alte Bezeichnung: Depotstatistik) werden seit Dezember 2005 Mikrodaten zum Wertpapierbesitz erhoben. Dafür melden die in Deutschland ansässigen Finanzinstitute Wertpapierbestände, die sie für in- und ausländische Kunden verwahren. Darüber hinaus stellen inländische Banken Informationen über ihre Eigenbestände zur Verfügung, unabhängig davon, wo die Wertpapiere verwahrt werden.

Die berichtspflichtigen Institute liefern auf der Basis einzelner Wertpapierkennnummern ("Security-by-Security") Informationen zu den Wertpapierhaltern (gegliedert nach den Wirtschaftssektoren und Sitzländern der Investoren) sowie zu den verwahrten Wertpapieren. Dies sind börsenfähige Anleihen und Schuldverschreibungen, börsenfähige Geldmarktpapiere, Aktien, Genussscheine und Investmentfondsanteile. Das Basismodul enthält grundlegende Attribute für jedes gehaltene Wertpapier wie z. B. die International Securities Identification Number (ISIN), die Angabe der verwahrten Menge als Nominalbetrag oder in Stück, die Deponenten­sektorklassifizierung oder das Land des Deponenten. Im Januar 2013 wurde die Statistik von einer vierteljährlichen auf eine monatliche Erhebungsfrequenz umgestellt. Weiterhin stellen die Finanzinstitute die Anzahl der von ihnen verwalteten Kundendepots – gegliedert nach den Wirtschaftssektoren der Investoren – zur Verfügung.  

Für weitere Informationen zur SHS-Base plus empfehlen wir den unten bereitgestellten Datenreport.

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