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Außenwirtschaft

Die aus unterschiedlichen Blickwinkeln bereitgestellten Daten zu außenwirtschaftlichen Transaktionen und Beständen sind gemeinsam eine wichtige Grundlage für wirtschaftspolitische Entscheidungen. Die deutsche Bundesbank erstellt Statistiken zu folgenden Themengebieten:

Zahlungsbilanz

Die deutsche Zahlungsbilanz erfasst wertmäßig alle wirtschaftlichen Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern innerhalb eines bestimmten Zeitraums und gibt damit Auskunft über die wirtschaftliche Verflechtung Deutschlands mit dem Ausland.

Auslandsvermögensstatus

Der Auslandsvermögensstatus (AVS) stellt die zu Marktpreisen bewerteten finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Inländern und Ausländern am jeweiligen Quartalsultimo dar. Damit gibt der AVS sowohl Auskunft über die Höhe und Struktur des Finanzvermögens, das Inländer im Ausland halten, als auch über das Finanzvermögen, das von Ausländern in Deutschland gehalten wird.

Auslandsverschuldung

Die deutsche Auslandsverschuldung (External Debt) gibt als Bruttoverschuldung einen Teilbereich der im Auslandsvermögensstatus ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland wieder. In die Auslandsverschuldung werden nur Finanzinstrumente mit Schuldcharakter einbezogen.

Auslandsstatus der Banken

Der Auslandsstatus der Banken weist die Forderungen und Verbindlichkeiten der Banken in Deutschland sowie ihrer Auslandsfilialen und -töchter gegenüber Ausländern aus.

Auslandsstatus der Nichtbanken

Im Auslandsstatus der Nichtbanken werden Forderungen und Verbindlichkeiten der inländischen (Nichtbanken-) Unternehmen gegenüber Ausländern zum Ultimo einer Berichtsperiode erfasst.

Auslandsposition der Bundesbank

Die Auslandsposition der Deutschen Bundesbank gibt die finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten der Bundesbank gegenüber dem Ausland zum Ultimo einer Berichtsperiode an.

Direktinvestitionen

In den Außenwirtschaftsstatistiken der Deutschen Bundesbank werden Direktinvestitionen von inländischen Investoren im Ausland und von ausländischen Kapitalgebern im Inland dargestellt.

Auslandsunternehmenseinheiten (FATS)

Die Statistik über die Struktur und Tätigkeit von Auslandsunternehmenseinheiten (Foreign Affiliates StatisticsFATS) beruht auf der Verordnung (EG) Nr. 716/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 und gibt Auskunft über Kenngrößen grenzüberschreitend kontrollierter Unternehmen. Hierbei wird unterschieden zwischen Kenngrößen von auslandskontrollierten Unternehmen in Deutschland (Inward FATS) und Kenngrößen von Unternehmen im Ausland, die von deutschen Investoren kontrolliert werden (Outward FATS). Die Angaben zu Inward FATS stellt das Statistische Bundesamt bereit. Die Kenngrößen zu Outward FATS werden von der Deutschen Bundesbank erhoben und zusammengestellt.

Devisenkurse, Euro-Referenzkurse, Gold, Scheckeinzugskurse

Historische DM-Devisenkurse der Frankfurter Börse; unwiderruflich festgelegte Euro-Umrechnungskurse; Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank; sonstige Informationen zu Kursen und Währungen; Goldpreise in London, Scheckeinzugskurse der Bundesbank.

Effektive Wechselkurse des Euro

Die Indizes der nominalen effektiven Wechselkurse des Euro sollen die Auswirkungen der Wechselkursänderungen auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrie des Euro-Raums erfassen. Sie werden auf Basis gewichteter Durchschnitte der relativen Veränderungen bilateraler Wechselkurse des Euro gegenüber den Währungen der Handelspartner des Euro-Währungsgebiets berechnet. Eine positive Veränderung zeigt eine Aufwertung des Euro und damit einen negativen Einfluss auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion an.

Deutsche preisliche Wettbewerbsfähigkeit

Die Indikatoren der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sollen die Preisentwicklung in Deutschland in Relation zu derjenigen bei den ausländischen Konkurrenten unter Berücksichtigung der Wechselkursänderungen messen.