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Frankfurt am Main | 03.11.2017

Umweltbericht 2016: Bundesbank ist auf einem guten Weg

Die Bundesbank hat im vergangenen Jahr ihren Stromverbrauch im Vergleich zu 2015 abermals senken können. Das geht aus dem Umweltbericht 2016 hervor, den die Bank nun vorgelegt hat. Insgesamt konnte der Stromverbrauch bereits um acht Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2013 und 2014 reduziert werden, der der Bank als Basiswert dient. Bis Ende 2016 bezog die Bundesbank ihren Strom zudem weitestgehend aus erneuerbaren Energiequellen. Seit Anfang dieses Jahres beschafft die Bank zu 100 Prozent Ökostrom, alle aktiven Dienstgebäude beziehen nun Strom aus regenerativen Quellen.

Ziel der Bundesbank ist es, ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2025 um 25 Prozent zu senken. Auf dem Weg dorthin soll bereits bis 2020 ein Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Basiswert erreicht werden. "Wie der aktuelle Umweltbericht zeigt, können wir zuversichtlich sein, unser Ziel zu erreichen", sagt Vorstandsmitglied Johannes Beermann. Bezogen auf den Basiswert konnte die Bundesbank ihre Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2016 um 3,4 Prozent senken. Mit der vollständigen Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Quellen wird erwartet, dass sich die Treibhausgas-Emissionen zukünftig weiter verringern.

Papierverbrauch geht erneut zurück

Wie aus dem jüngsten Umweltbericht hervorgeht, ist der Papierverbrauch in der Bundesbank 2016 weiter zurückgegangen. Die Bestellmengen lagen bereits um 12,5 Prozent unter dem Basiswert. 2016 wurden bankweit 293 Tonnen oder rund 58,8 Millionen Blatt Papier beschafft. Beim Einsatz von Recyclingpapier liegt der gewünschte Anteil konstant bei 95 Prozent. "Das sind erfreuliche Entwicklungen", sagt Beermann. Der Rückgang, heißt es im Umweltbericht, lasse sich unter anderem auf die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen zurückführen, etwa die Nutzung eines Dokumentenmanagementsystems oder von mobilen Endgeräten.

Erstmals hat die Bundesbank im ersten Quartal 2017 zudem die klimawirksamen Umweltwirkungen des Pendlerverkehrs ihrer Beschäftigten analysiert. Erste Ergebnisse werden im Umweltbericht 2016 vorgestellt. "Auch wenn die Verkehrsmittelwahl in der Verantwortung jedes einzelnen Beschäftigten liegt", so Beermann, "möchten wir die Pendlerströme zur Bundesbank verstehen. Die Ergebnisse können uns helfen, das Bewusstsein für eine klimaschonende Anreise zum Arbeitsplatz zu schärfen." Immerhin betragen die Treibhausgas-Emissionen aus dem Pendlerverkehr rund 81 Prozent der Treibhausgas-Emissionen, die sich aus dem Geschäftsbetrieb der Bank ergeben.

Verbräuche weiter reduzieren

Auch zukünftig wird die Bundesbank laut dem Umweltbericht die ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen bewusst einsetzen, deren Verbrauch reduzieren und noch stärker erneuerbare Energien, öffentliche Verkehrsmittel und E-Mobilität nutzen. Insbesondere neue Projekte sollen demnach hohen Umweltstandards genügen.