
Die sieben Stückelungen der Euro-Banknoten verkörpern das
gemeinsame Gestaltungsthema „Zeitalter und Stile in Europa“ und
stellen Baustile aus sieben Epochen der europäischen Kulturgeschichte
dar. Sie sind seit dem 1. Januar 2002 gesetzliches
Zahlungsmittel in allen an der Währungsunion teilnehmenden Mitgliedstaaten
der Europäischen Union. Mit den Euro-Banknoten kann im gesamten Euro-Währungsgebiet
bezahlt werden. Zudem sind die Euro-Banknoten in allen Ländern
des Euroraums identisch.
Die Euro-Banknoten wurden von dem österreichischen Künstler Robert Kalina entworfen. Seinem Entwurf liegt das Thema "Zeitalter und Stile in Europa" zu Grunde. Die Euro-Banknoten stellen die Architekturstile aus sieben Epochen der europäischen Kulturgeschichte dar: Klassik auf dem 5-Euro-Schein, Romanik auf dem 10-Euro-Schein, Gotik auf dem 20-Euro-Schein, Renaissance auf dem 50-Euro-Schein, Barock und Rokoko auf dem 100-Euro-Schein, Eisen- und Glasarchitektur auf dem 200-Euro-Schein und moderne Architektur des 20. Jahrhunderts auf dem 500-Euro-Schein.
Fenster und Tore sind Hauptelemente auf der Vorderseite der Noten, während Brücken Hauptelemente auf der Rückseite sind. Die Abbildungen stellen dabei aber kein bestimmtes Bauwerk, sondern ein typisches architektonisches Beispiel jeder Epoche dar.
In die Euro-Banknoten wurde eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen eingearbeitet, so dass die Echtheit der Banknoten mit etwas Aufmerksamkeit zuverlässig festgestellt werden kann. Weitere Informationen über die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten finden Sie auf der entsprechenden Seite.
Eine Gegenüberstellung von echten und imitierten Sicherheitsmerkmalen finden Sie im Leitfaden zur Erkennung von Falschgeld.
Sofern Sie Abbildungen der Euro-Banknoten für Werbezwecke verwenden wollen, müssen Sie die Abbildungsvorschriften beachten.