
In die Euro-Banknoten wurde eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen eingearbeitet, so dass die Echtheit der Banknoten mit etwas Aufmerksamkeit zuverlässig festgestellt werden kann.

Die Euro-Banknoten verfügen unter anderem über die folgenden Sicherheitsmerkmale:
Eine Gegenüberstellung von echten und imitierten Sicherheitsmerkmalen finden Sie im Leitfaden zur Erkenunng von Falschgeld: Falschgeld-Leitfaden.
Durch
die Anwendung des Stichtiefdruckverfahrens entsteht auf der Banknotenvorderseite
ein ertastbares Relief; die Abkürzungen der Europäischen Zentralbank
(also die Buchstaben BCE, ECB, EZB, EKT, EKP),auch die Wertzahl und die Abbildungen
der Fenster und Tore sind ertastbar. Am Rand der Vorderseiten der Banknoten
zu 200 Euro und 500 Euro sind zudem spezielle Unterscheidungsmerkmale aufgedruckt,
die vor allem Sehbehinderten das Erkennen der Banknoten erleichtern. Darüber
hinaus werden die Euro-Banknoten auf Spezialpapier gedruckt, das eine griffige
Oberflächenstruktur aufweist. Bitte beachten Sie, dass durch Alter und
Abnutzung einige dieser Eigenschaften teilweise oder ganz verloren gehen können.
Wird
eine Banknote im Gegenlicht betrachtet, so erscheint das Wasserzeichen auf
beiden Seiten desselben unbedruckten Bereichs. Sowohl das vorherrschende
Architekturmotiv (Mehrton- Wasserzeichen) als auch die Wertzahl (Drahtwasserzeichen)
sind zu erkennen. Das Wasserzeichen entsteht im Papier durch Variierung
der Papierdicke während der Papierherstellung. Es sind verschiedene
Bereiche erkennbar, von denen einige heller und andere dunkler als das sie
umgebende Papier sind.
Die Euro-Banknoten verfügen über einen Sicherheitsfaden,
der etwa in der Mitte der Banknoten in das Papier eingebettet und im Gegenlicht sichtbar ist:
Eine dunkle Linie verläuft über die gesamte Breite der Banknote.
Bei genauer Betrachtung des Fadens im Gegenlicht erscheinen das Wort "EURO" und die Wertzahl (wechselweise lesbar und spiegelverkehrt).
Beim
Durchsichtsregister handelt es sich um ein Merkmal in der linken oberen
Ecke auf der Vorderseite der Banknote. Unregelmäßige Zeichen,
die auf die Vorder- und die Rückseite der Euro-Banknoten gedruckt sind,
bilden im Gegenlicht eine vollständige Wertzahl.

Die Banknoten mit niedrigem Nennwert und die Banknoten mit hohem Nennwert weisen unterschiedliche Folienelemente auf.
Im rechten Teil der Vorderseite der Banknoten mit niedrigem Nennwert (5, 10 und 20 Euro) befindet sich ein Folienstreifen. Kippt man die Banknote, werden, je nach Betrachtungswinkel, das Euro-Symbol oder die Wertzahl in wechselnden Farben als Hologramm sichtbar.

Im rechten Teil der Vorderseite der Banknoten mit hohem Nennwert (50, 100, 200 und 500 Euro) befindet sich ein platziertes Folienelement. Kippt man die Banknote, so erscheinen, je nach Betrachtungswinkel, eine Wertzahl oder das auf dem Geldschein abgebildete Architekturmotiv in wechselnden Farben als Hologramm. Im Gegenlicht ist bei genauer Betrachtung des Folienstreifens oder des Folienelements außerdem ein aus hellen Punkten in der Folie bestehendes Euro-Symbol zu erkennen.
Neben
den unterschiedlichen Spezialfolien gibt es einen zweiten Unterschied zwischen
den niedrigen und den hohen Euro-Banknotenwerten. Auf die Rückseite
der 5-Euro-, 10-Euro- und 20-Euro-Banknoten ist jeweils mittig, neben dem
Sicherheitsfaden, ein Perlglanzstreifen aufgebracht. Der Streifen glänzt beim Kippen der Banknoten gegen eine gute Lichtquelle von hellgelb bis goldgelb und weist als Aussparungen das Euro-Symbol und die Wertzahl (5, 10 oder 20)
Die
50-Euro-, 100-Euro-, 200-Euro- und 500-Euro-Banknoten verfügen über
ein optisch variables Farbelement. Die Wertzahl in der rechten unteren Ecke
der Rückseite dieser vier Banknoten erscheint bei Aufsicht purpurrot
und unter einem anderen Betrachtungswinkel olivgrün oder braun.
Mit Hilfe einer Lupe sind an einigen Stellen auf der Banknote winzige Schriftzeichen in unterschiedlichen Größen zu erkennen. Der 0,8 mm große Aufdruck ist in den meisten Fällen mit bloßem Auge lesbar. Dagegen erscheint 0,2 mm große Mikroschrift für das bloße Auge lediglich als dünne Linie und ist nur mit Hilfe einer Lupe erkennbar. Selbst der kleinste Aufdruck auf einer Banknote sollte gestochen scharf und nicht verschwommen sein.
Prüfen Sie folgende Merkmale unter UV-Licht:

Mit Hilfe eines Infrarotgeräts werden der rechte Teil des Stichtiefdrucks und der Folienstreifen sichtbar.