
Das Historische Archiv der Deutschen Bundesbank in der Zentrale, Frankfurt/Main, ist das Zentralarchiv für das gesamte Zentralbanksystem. Es hat die Aufgabe, archivwürdige Unterlagen aus dem Gesamtbereich der ehemaligen Bank deutscher Länder bzw. der Deutschen Bundesbank (Zentrale, Hauptverwaltungen und Filialen) zu sichern, zu bewerten und durch Erschließung für den Dienstgebrauch nutzbar zu machen.
Die Bestände des Zentralarchivs umfassen ca. 4000 lfm. amtliches Schriftgut, Nachlässe und Sammlungen sowie audiovisuelles Archivgut. Sie reichen bis in die Gründungsphase des westdeutschen Zentralbanksystems 1948 zurück; Unterlagen der ehemaligen Reichsbank/Reichshauptbank Berlin sind im Bundesarchiv, Berlin, überliefert.
Die Bestände des Zentralarchivs sind durch verschiedene Findmittel (Findbücher, Kataloge, Abgabeverzeichnisse) nachgewiesen und erschlossen. Die Verzeichnungs- und Verwaltungsdaten sind überwiegend DV-mäßig erfasst und nach unterschiedlichen Benutzungsansätzen aufrufbar. Protokollunterlagen des Zentralbankrats und des Direktoriums der Zentralbank sind teilweise optisiert, so dass über das archivische Erfassungs- und Retrievalsystem in den Quellen selbst recherchiert werden kann.
Hier finden Sie das Verzeichnis der Bestände des Historischen Archivs (PDF).
Die Bestände des Zentralarchivs können im Rahmen der Bestimmungen und Sperrfristen des Bundesarchivgesetzes von externen Benutzern in der Deutschen Bundesbank eingesehen werden. Eine Ausleihe von Archivgut außerhalb der Deutschen Bundesbank ist nicht möglich. Kopien aus Archivgut werden vom Archivpersonal gefertigt und abgerechnet.
Eine vorherige Anmeldung der Benutzung ist erforderlich. Das Zentralarchiv liegt im Sicherheitsbereich der Zentrale; der Zugang erfolgt nach Vorlage von Ausweispapieren über den Haupteingang zum Bankgelände.