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Kunstsammlung

Ausstellungen

Die Deutsche Bundesbank stellt in der Eingangshalle ihrer Zentrale in Frankfurt regelmäßig zeitgenössische Kunst aus. Dabei zeigt sie - wie in der Ausstellungsreihe „Perspektiven heutiger Malerei“ - vorwiegend Werke jüngerer Künstler. Die Bundesbank bietet diesen so eine Plattform, ihre Arbeiten vorzustellen und erlaubt gleichzeitig Mitarbeitern und Gästen, gegenwärtige Entwicklungen kennen zu lernen. Besuchern stehen die Ausstellungen mittwochs von 10 bis 15 Uhr sowie nach Voranmeldung offen.

 Ausstellungsort
  • Deutsche Bundesbank
  • Wilhelm-Epstein-Straße 14
  • 60431 Frankfurt am Main
 Besichtigungszeiten
  • Mittwoch, von 10 bis 15 Uhr
  • sowie nach telefonischer Vereinbarung: 069 9566 8598
  • Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.

Termine

5. März - 20. April 2012

Bild von Frauke Dannert
Serpentine II, 2012, Papiercollage

Frauke Dannert

Auf den ersten Blick wirken die Arbeiten von Frauke Dannert wie gefundene Bilder von Bauten und Objekten, deren Bedeutung sich nicht sofort erschließt. Sieht man genauer hin, erkennt man, dass es sich um Collagen handelt, die auf ausgesprochen einfachem Material gründen: es sind gewöhnliche Schwarz-Weiß-Kopien aus Büchern und Zeitschriften, ein beliebig reproduzierbarer Grundstoff. Auf den meisten Arbeiten sind Architekturfragmente zu erkennen, die Frauke Dannert zu neuen Formen zusammenfügt.

Die neutrale grau-schwarze Körperlosigkeit der Kopien findet einen Kontrast in dem haptisch wirkenden Untergrund, sei es raues, sich wellendes Papier, seien es gefundene Holzbretter, Spanplatten oder Metallflächen. Der jeweils besondere Untergrund verleiht den Collagen eine historisch anmutende Materialität, die an die Aura überlieferter Quellen und Erinnerungsstücke erinnert.

Die Collagen eröffnen unterschiedliche perspektivische Raumeindrücke: runde Kuppeln, spiralförmige Entwicklungen oder verschränkte Gitterstrukturen. Dabei geht es Frauke Dannert weniger um bestimmte Bauten oder konkrete Architekturstile. Vielmehr interessieren sie Räume auf ganz elementare Weise. Welche idealtypischen Strukturen tauchen immer wieder auf und wie beeinflussen sie die Art und Weise unserer Erfahrung? In der Betrachtung verschränkt sich die faktische Wahrnehmung der Werke mit tiefsitzenden Erfahrungen und Erinnerungen.

Frauke Dannert wurde 1979 in Herdecke geboren. Sie studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf und schloss ihr Studium 2011 mit dem Master of Fine Arts am Goldsmiths College in London ab. Zurzeit arbeitet sie im Schloss Ringenberg mit einem Stipendium der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen.

  • Eine Ausstellung aus der Reihe PERSPEKTIVEN DER GEGENWART in der Deutschen Bundesbank

Frühere Austellungen

Kontakt
  • Deutsche Bundesbank
  • Zentralbereich Kommunikation
  • Dr. Iris Cramer
  • Kuratorin der Kunstsammlung
  •  
  • Wilhelm-Epstein-Str. 14
  • D - 60431 Frankfurt am Main
  • +49 69 9566 - 8598
  • +49 69 9566 - 8803
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