
Die zusammen etwa 350.000 Objekte der Münz- und Geldscheinsammlung bilden die Geschichte beider Zahlungsmittel von den jeweiligen dokumentierbaren Anfängen bis in die Gegenwart ab. Bei dem Ausbau der Sammlung wurde besonderer Wert auf eine gleichmäßige chronologische und geographische Abdeckung der gesamten Geldgeschichte gelegt; gleichwohl bilden einige Teilbereiche hinsichtlich Anzahl oder Qualität der Stücke erkennbare Schwerpunkte (Münzen: Antike, Brandenburg/Preußen, Wettinische Lande, Asien; Geldscheine: Altdeutschland, Deutsches Notgeld, Rußland, China). Der Münz- und Geldscheinbestand wird thematisch begleitet von etwa 3.000 Gegenständen aus dem Bereich ‚Geld’, wie etwa Prägestempel, Druckplatten, Waagen und Gewichte, Spardosen, münzverzierte Gefäße sowie von bank- und währungshistorischen Objekten. Hinzu kommen Stiche und Grafiken, Münzmandate, Edikte, etc. vom späten 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert.