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Zur Navigation  Zum Inhalt  Zum Highlight-Bereich  9. Februar 2012, 07:26 Uhr
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Finanzsystemstabilität

Die Bundesbank versteht unter Finanzsystemstabilität, oft auch kurz als „Finanzstabilität“ bezeichnet, die Fähigkeit eines Finanzsystems, seine zentralen Funktionen in einer Volkswirtschaft, wie die Allokation von Finanzmitteln und von Risiken sowie die Abwicklung von Zahlungen und Wertpapiertransaktionen, effizient zu erfüllen, und zwar gerade auch bei Schocks, in Stresssituationen und in strukturellen Umbruchphasen. Im Idealfall ist ein Finanzsystem so robust, dass es finanz- und realwirtschaftliche Schocks innerhalb des Systems auffangen kann.

Aus Störungen zentraler Funktionen des Finanzsystems resultieren in der Regel volkswirtschaftliche Kosten. Solche Störungen werden meist von Finanzkrisen verursacht, die häufig mit einer hohen Zahl von Insolvenzen bei Banken und Unternehmen und der Verknappung des Kreditangebots einhergehen. Mit Wachstumseinbußen ist zu rechnen. Dabei kann sich die Krise durch verschiedene Transmissionskanäle über Wirtschaftsektoren und Ländergrenzen hinweg übertragen. Die Kosten risikoreichen Verhaltens werden somit unter Umständen nicht ausschließlich von ihren Verursachern getragen.

Mehr zur Vorbeugung von Finanzkrisen.

 

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