
Die Devisenkursstatistik der Deutschen Bundesbank ist eine Sammlung aktueller und historischer Devisenkurse. Zu nennen sind die historischen DM-Devisenkurse der Frankfurter Börse für die Zeit von 1953 bis Ende 1998 sowie ab 1999 die Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion wurden zur Euro-Einführung unwiderrufliche Euro-Umrechnungskurse festgelegt. Insbesondere finden Sie – einmalig für Deutschland – im Statistischen Beiheft 5 Devisenkursstatistik Angaben zu Kursen und Währungen aus über 190 Ländern sowie u. a. Informationen zum Sonderziehungsrecht, zu Wechselkursregelungen, sonstigen Paritäten und Leitkursen.
Die Indizes der nominalen effektiven Wechselkurse des Euro sollen die Auswirkungen der Wechselkursänderungen auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrie des Euro-Raums erfassen. Sie werden auf Basis gewichteter Durchschnitte der relativen Veränderungen bilateraler Wechselkurse des Euro gegenüber den Währungen der Handelspartner des Euro-Währungsgebiets berechnet. Eine positive Veränderung zeigt eine Aufwertung des Euro und damit einen negativen Einfluss auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion an. Die Gewichte beruhen auf dem Handel mit gewerblichen Erzeugnissen und spiegeln auch Drittmarkteffekte wider. Bei den realen effektiven Wechselkursen des Euro werden zusätzlich noch die unterschiedlichen Preisentwicklungen in den betrachteten Ländern berücksichtigt.
Die Indikatoren der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sollen die Preisentwicklung in Deutschland in Relation zu derjenigen bei den ausländischen Konkurrenten unter Berücksichtigung der Wechselkursänderungen messen. Sie werden als gewichtete Durchschnitte der relativen Veränderungen bilateraler Wechselkurse des Euro gegenüber den Währungen der deutschen Handelspartner sowie unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Preisentwicklungen in den betrachteten Ländern berechnet. Eine positive Veränderung zeigt eine verringerte preisliche Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Güter an. Die Gewichte beruhen auf dem Handel mit gewerblichen Erzeugnissen und schließen auch Drittmarkteffekte ein. Die Berechnungsmethode entspricht dem Konzept der EZB für die realen effektiven Wechselkurse (EZB-Monatsbericht, Juni 2008, Seite S 94-95 ).
Tägliche Goldpreise stehen für die Zeit ab 1968 bereit. In London lautet die Goldnotiz 1 Unze = ... US-$ und in Frankfurt am Main 1 kg = ... DM/Euro.