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Echtzeitdatenbank

Hilfe

Auf diesen Seiten stellt Ihnen die Deutsche Bundesbank Echtzeitdatensätze revisionsbehafteter makroökonomischer Indikatoren zur Anzeige und zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

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Die Echtzeitdatenbank der Deutschen Bundesbank wird fortlaufend erweitert.

Aufbau der Echtzeit- Datenbank

Die Indikatoren sind in Indikatorenlisten zusammengefasst, die wiederum in einer Baumstruktur angeordnet sind.

Diesen Baum können Sie von der Startseite aus nach der gewünschten Indikatorenliste durchsuchen. Öffnen Sie die Indikatorenliste mit einem Klick.

Der Indikator in der Liste ist zur Matrixansicht-Seite verlinkt. Zu jedem Indikator gibt es einen Link zur Erläuterung des Indikatorschlüssels, zum Direktdownload und zum Legen in den Warenkorb. Zusätzlich wird die Anzahl vorhandener Rechenstände, sowie das Publikationsdatum des ersten und letzten Rechenstands angezeigt.

Anzeige einer Indikator-Matrix

Zum Indikator werden Indikatorschlüssel und Pfad angezeigt.

Zusätzlich wird die Anzahl vorhandener Rechenstände, sowie das Veröffentlichungsdatum des ersten und letzten Rechenstands angezeigt.

Als weitere Informationen sind Quellenangaben und Metadatenblätter im PDF-Format vorhanden.

Auf der Seite gibt es einen Link zur Erläuterung des Indikatorschlüssels und Attribute (Klick auf -Symbol), zum Legen in den Warenkorb, zum Direktdownload und zur Hilfe.

In dem Abschnitt “Anzeige-Optionen” bei Erstanruf der Seite werden nur die aktuellen Rechenstände angezeigt. Für weitere Rechenstände können Sie die Eingabefelder “Zeige Rechenstände von-bis” (Eingabeformat: jjjj-mm-tt) nutzen. Die Anzahl anfänglich bzw. maximal anzeigbarer Spalten kann sich ändern.

Die Rechenstände sind als Spalten in der Tabelle dargestellt, so dass nebeneinander diese Rechenstände eine Matrix ergeben. Die Spaltenüberschrift entspricht dem Veröffentlichungsdatum eines Rechenstands im Format jjjj-mm-tt.

Die Zeilenüberschrift entspricht der Beobachtungsperiode

Die fett angezeigten Werte sind neue oder seit dem letzten Rechenstand veränderte Werte.

Um die Lesbarkeit der Wertetabelle zu erhöhen, sind zusammengehörige Jahre sichtbar gruppiert und können eventuell, wenn es sich um eine sehr umfangreiche Berichtsperiode handelt, über die Funktion “Auswahl des Beobachtungszeitraumes für die Tabelle” einzeln angezeigt werden.

Berichtsperioden und Rechenstände in der Tabelle erscheinen in absteigender Reihenfolge, d.h. oben links ist das letzte Periodenergebnis des aktuellen Rechenstands. Durch die Auswahl der Sortierfolge “aufsteigend” kann die Sortierung umgedreht werden, so dass das letzte Periodenergebnis des aktuellen Rechenstands unten rechts erscheint.

Unter der Beschriftungszeile lassen sich rechenstandsbezogene Attribute einblenden, indem Sie das “+”-Symbol in der Tabelle anklicken.

Folgende Attribute zu einem Vintage werden angegeben:

Rechenstandbezogene Attribute
Angabe Bedeutung mögliche Werte
Einheit Einheit, in der die Vintagewerte angegeben sind. z. B. DM, Euro, DM/Euro, 1995=100
Dimension Faktor, mit dem die Angaben multipliziert werden müssen, um die tatsächlichen Werte zu erhalten Zehn, Hundert, Tausend, ..., Milliarden
Aufzeichnungsmethode In der Bundesbank eingesetztes Speicherungsverfahren IT-gestützt (C), Externe Quelle (E) oder Manuell (M)
Basisjahr Basisjahr für Indizes oder Preise z.B. 1991, 2005, ...
Zeitraum Datum des ersten und des letzten angegebenen Wertes z.B. von 2000-01 bis 2000-12

Werte werden mit Zifferngruppierung in Dreierblöcken dargestellt (also 123.456,7 statt 123456,7 bzw. Englisch 123,456.7 statt 123456.7).

Die Wertetabelle kann per Copy-and-Paste nach Excel kopiert werden.

Indikatorschlüssel und Attribute erläutern

Es öffnet sich ein kleines Fenster. Zum Indikator werden Indikatorschlüssel, Pfad und Indikator-Attribute gezeigt. Zusätzlich wird die Anzahl vorhandener Rechenstände, sowie das Veröffentlichungsdatum des ersten und letzten Rechenstands angezeigt.

Es folgt eine Tabelle der Schlüsselkomponenten und eine Tabelle der Attribute, mit deren Werten und der zugehörigen Bedeutung.

Suche

Der obere Teil der Seite zeigt die Textsuche, der untere die Suche über Indikatorschlüsseln.

Textsuche

Der gesuchte Begriff, z.B. “Preise” wird in das Textfeld geschrieben. Ein Begriff kann mit Randleerzeichen, Groß- oder Kleinschreibung eingegeben werden. Die Suche wird durch das Drücken des Buttons “Textsuche starten” angestoßen.

Die Textsuche sucht den Begriff in den Textbeschreibungen der Schlüsselcodes. Sollte der Begriff bei einem Code vorkommen, wird die Liste mit Indikatoren, die diesen Code im Schlüssel tragen, als Treffer angezeigt.

Bei Eingabe mehrerer Begriffe müssen die Begriffe nicht gemeinsam in einem Code stehen. Zum Beispiel steht bei der Suche nach "Preise monatlich" der Begriff “Preise” in einigen Codes der vierten Schlüsselstelle, “monatlich” im Code M der zweiten Schlüsselstelle. Die Suche gibt alle Zeitreihen aus, die diese Codes an den jeweiligen Stellen im Schlüssel tragen.

Die Textsuche sucht nur in den Schlüsselkomponenten, nicht in den Attributen.

Schlüsselsuche

Die Seite zeigt die Schlüsselstruktur der Echtzeitdatenbank, die 8 indikatorbezogenen Schlüsselkomponenten sind in der vorgegebenen Reihenfolge angezeigt. Für jede Schlüsselkomponente wird jeweils ein Textfeld angeboten, in das die Suchbedingungen eingetragen werden können.

Die Schlüsselkomponenten “Statistisches Rechenwerk, Indikatorkategorie, Indikatoridentifikation” sind hervorgehoben. Denn diese drei Schlüsselkomponenten bilden einen Block mit einer hierarchischer Struktur. Die beste Vorgehensweise für die Belegung dieser Schlüsselkomponenten ist von oben nach unten.

Erlaubte Zeichen sind Zahlen, Buchstaben, Unterstrich, Leerzeichen und Komma. Komma ist das Trennzeichen zwischen einzelnen Codes in der Eingabe. Ein Code kann mit Randleerzeichen, Groß- oder Kleinschreibung eingegeben werden.

Hinter jedem noch leeren Textfeld ist angegeben, wie viele Codes für diese Schlüsselkomponente in vorhandenen Indikatoren verwendet werden. Diese Anzahl ist abhängig von den bereits vorgegebenen Suchbedingungen für die übrigen Schlüsselkomponenten.

Beispiel: Ohne Suchbedingung gibt es 3 Codes für “Gebiet (Länder, Ländergruppen)”. Wenn die Suchbedingung für Periodizität “M” ist, gibt es nur noch einen Code für “Gebiet (Länder, Ländergruppen)”. Wenn die Suchbedingung für Periodizität “D” ist, gibt es 0 Codes für alle anderen Suchbedingungen, da es keinen Indikator zur Periodizität “D” gibt.

Desweiteren wird angezeigt, wie viele Indikatoren (absolut und in Prozent bezogen auf die Grundgesamtheit) mit der aktuellen Suchanfrage gefunden werden konnten.

Bemerkung: Alle Mengenanzeigen aktualisieren sich nach jeder Änderung der Suchbedingung. Eine Änderung findet statt, wenn der Button “Suche zurücksetzen” gedrückt wird, nach Rückkehr aus dem Code-Assistent oder nachdem ein Textfeld manuell geändert und verlassen wird.

Durch Drücken des   - Symbols hinter einem Textfeld werden auf einer weiteren Seite (siehe Code-Assistent) alle vorhandenen Codes angezeigt und zur Auswahl angeboten.

Hinter jedem Textfeld ist das   - Symbol angeboten. Durch das Drücken dieses Buttons wird das entsprechende Textfeld fixiert und das - Symbol angezeigt. In diesem wird der Inhalt des Textfeldes nicht mehr gelöscht, sobald der Button “Suche zurücksetzen” gedrückt wird. Durch das Drücken des   - Symbols wird das Textfeld wieder entsperrt. Der Inhalt kann wieder gelöscht werden.

Bereits eingetragene Codes können komplett (“Suche zurücksetzen”) gelöscht werden.

Die Seite bietet einen Modus “Automatisches Vervollständigen aktivieren/deaktivieren” an. Dieser bewirkt, dass dort, wo nur ein Code für eine Schlüsselkomponente vorhanden ist, dieser automatisch eingetragen wird. Standardmäßig ist dieser Modus deaktiviert. Durch Klicken des Links können Sie ihn “aktivieren” bzw. “deaktivieren” (Linktext ändert sich entsprechend).

Die Suche startet der Benutzer mit dem Button “Schlüsselsuche starten”.

Code-Assistent

Auf dieser Seite sind der Name und die Beschreibung für eine ausgewählte Schlüsselkomponente, sowie (alphabetisch sortiert) alle Codes mit ihrer Beschreibung angezeigt.

Standardmäßig werden nur die Codes angezeigt, für die Indikatoren in der gegebenen Auswahl (also abhängig von den bereits festgelegten Suchbedingungen für die anderen Schlüsselkomponenten) vorhanden sind. (Dies können theoretisch auch keine Codes sein!)

Die Anzeige aller theoretisch möglichen, das heißt in der Bundesbank-Codelist eingepflegten, Codes ist über den Link “Alle Codes anzeigen” möglich. (Link ändert sich dann zu “nur vorhandene anzeigen”)

Falls ein Code einfach ohne Beschreibung angezeigt wird, bedeutet das, dass der Code nicht in der Codelist definiert ist.

Vor jedem Code ist ein Checkbox-Feld, mit dem der Code als Suchbedingung ausgewählt oder verworfen werden kann. Wenn es zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bereits eine Suchbedingung gibt, sind die Checkboxen entsprechend markiert.

Durch das Drücken des Buttons “Übernehmen” (Suchbedingungen werden übernommen) oder “Abbrechen” (Suchbedingungen werden nicht übernommen) werden Sie zurück zur aufrufenden Seite geleitet. Dort wird die aktuelle Suchbedingung in das entsprechende Textfeld eingetragen.

Download

Der Download der Datensätze ist im CSV- und Excel-Format möglich. CSV ist ein textbasiertes Format, das von gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen wie z.B. Excel eingelesen werden kann. Im CSV- Format gibt es für jedes Blatt eine Download-Datei, im Excel-Format werden die zu einem Download gehörenden Blätter in einer Excelmappe angeboten.

Sie können die Datenmatrix jedes Indikatoren direkt herunterladen, indem Sie in der Indikatorenliste oder der HTML-Anzeige des Indikators auf den Link "CSV" oder “Excel” klicken.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, bis zu 10 Indikatoren auf einmal auf Ihren Rechner zu laden. Wenn Ihr Browser Javascript-fähig ist und Sie Cookies akzeptieren, können Sie dazu von unserer Einkaufswagenfunktionalität Gebrauch machen. Hierbei merken Sie die gewünschten Indikatoren durch ein Klick auf das Symbol in der Spalte “Warenkorb” in der Indikatorenliste-Ansicht für den Download vor.

Wechseln Sie anschließend zum Download-Formular. Dort finden Sie die ausgewählten Indikatoren schon eingetragen vor. Die Einträge verlinken zu den einzelnen Indikatoren. Zu jedem Indikator gibt es einen Link zur Erläuterung des Indikatorschlüssels .

Der Listeninhalt kann umsortiert werden. Durch Drücken des   - Symbols wird der entsprechende Indikator nach unten verschoben, wird das   - Symbol angeklickt, so wird der entsprechende Indikator nach oben verschoben.

Die einzelnen Indikatoren können aus der Liste entfernt werden, indem das   - Symbol angeklickt wird. Eine weitere Möglichkeit, die Indikatoren aus der Liste zu entfernen, ist die Checkboxen vor den ungewünschten Indikatoren zu aktivieren und anschließend das “Markierte entfernen” - Button drücken.

Durch Drücken des “Weiter zum direkten Download” Buttons wird der Download-Vorgang gestartet.

Durch Drücken des “Download in Matrixformat” bzw. “Download im Schnappschussformat” werden Sie zur weiteren Seite “Download-Optionen” weitergeleitet.

Aufgrund der Größe der Quelldateien kann das Sammelpaket mitunter nicht zusammengestellt werden. Nutzen Sie in diesem Fall die Links zu den Einzeldateien oder schränken Sie den Download-Zeitraum ein.

Download-Optionen

Diese Seite zeigt die Optionen für einen Matrix- oder Schnappschussdownload, je nach gewähltem Format.

Standard-Dateiformat ist CSV, Standardsprache ist die Sprache der Seite.

Sie können wählen zwischen englischem CSV (Einträge sind kommagetrennt, Dezimaltrennzeichen ist der Punkt) oder Excel, oder deutschem CSV (Einträge sind strichpunktgetrennt, Dezimaltrennzeichen ist das Komma) oder Excel. Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist die Sprache, die Sie für die Anzeige gewählt haben. Bitte beachten Sie, dass die Sprache, die Sie wählen, entscheidend dafür ist, ob Ihr Excel die Datei beim Öffnen korrekt anzeigt.

Um die Sprache Ihres Downloads festzulegen, können Sie folgendes tun:

  1. Im Download-Formular können Sie Ihre Wünsche bezüglich CSV-Sprache bzw. Excel-Sprache "Deutsch" oder "Englisch" eintragen.
  2. Wenn Sie den Direkt-Download über den Link "CSV" oder “Excel” nutzen, erhalten Sie ein deutsches CSV bzw. ein deutsches Excel, wenn Sie ihn von der deutschsprachigen Seite durchführen, und englisches CSV bzw. ein englisches Excel, wenn Sie ihn von der englischen Version derselben Seite ausführen.

In dem Abschnitt “Berichtsperioden (Zeilen)” können Sie den Zeitraum für die Indikatoren einschränken (Eingabeformat: jjjj-mm). Diese werden als Zeilen in der resultierenden CSV- oder Excel-Datei erscheinen. Standard und Voreinstellung für den Download ist der komplette verfügbare Zeitraum.

Die Option “Grenzen anpassen” kann nur dann ausgewählt werden, wenn eine Zeitraumauswahl vorgenommen wurde.

Matrixformat

In dem Abschnitt “Rechenstände (Spalten)” können Sie den Zeitraum für die Rechenstände einschränken (Eingabeformat: jjjj-mm-tt). Jeder Rechenstand innerhalb des gesetzten Zeitraumes wird als eine Spalte in der resultierenden CSV- oder Excel-Datei erscheinen.

Standard und Voreinstellung für den Download ist der komplette verfügbare Zeitraum.

Die Option “Grenzen anpassen” kann nur dann ausgewählt werden, wenn eine Zeitraumauswahl vorgenommen wurde.

Ausgabe- Optionen:

Die Publikationspraxis statistischer Daten wird als “regulär” definiert, wenn die Veröffentlichungsperiodizität in etwa der Länge der Berichtsperiode entspricht. In der Matrixdarstellung der Echtzeitdaten eines Indikators impliziert das reguläre Publikationsschema im Idealfall eine Dreiecksstruktur am unteren Ende.

Die Dreiecksstruktur ist für zahlreiche Anwendungen von Vorteil. Sie ergibt sich jedoch automatisch über die Ausgabeform “Alle” nur im Idealfall, d.h.

  1. ) wenn das statistische Amt tatsächlich eine reguläre Publikationspraxis verfolgt und
  2. ) wenn keine regulären Publikationen aufgrund von Sondereinflüssen ausfallen.

Eine Ausnahme zu 1.) sind z.B. die (monatlichen) Einzelhandelsumsätze, die vom Statistischen Bundesamt regelmäßig zweimal pro Monat veröffentlicht werden.

Eine Ausnahme zu 2.) sind z.B. die Auftragseingänge, die im ersten Halbjahr 2006 aufgrund von Streiks in Statistischen Landesämtern nicht regulär veröffentlicht werden konnten.

Wichtig ist zu beachten, dass im Fall 2.) die Dreiecksstruktur durch diese Ausgabenform zwar konzeptionell, aber nicht in der Realität erzeugt werden kann; d.h. es wird am unteren Ende der ausgegebenen Datenmatrix “Stufen” geben.

In der Datenmatrix wird die ausgefallene reguläre Publikation in der Regel dadurch dokumentiert, dass eine leere Spalte mit der Überschrift “missing” ausgegeben wird. Aus diesem Grund können Sie die Option “Leerspalte setzen” wählen. Mitunter kann es für Sie aber vorteilhaft sein, dass in der an sich leeren Spalte der verfügbare Datenstand steht. Aus diesem Grund können Sie die Option “vorherigen Rechenstand einsetzen” auswählen.

Schnappschussformat

Schnappschusszeitpunkteinträge müssen im Format jjjj-mm-tt angegeben werden.

In der Ausgabe-Datei wird der Indikator mit dem Rechenstand, wie er am angegebenen Schnappschusszeitpunkt vorlag, ausgegeben.

CSV-/Excel-Datei, mit Matrixformat

Alle gewünschten Rechenstände eines Indikators sind aufsteigend nebeneinander gereiht, so ergeben diese eine Matrix. Eine Matrix wird als ein Arbeitsblatt ausgegeben, es gibt also ein Blatt für jeden Indikator der Download-Liste.

Der Name des Arbeitsblatts der Excel-Datei bzw. Name der CSV-Datei entspricht dem Schlüssel des eingegebenen Indikators. Die Spalteüberschrift entspricht dem Veröffentlichungsdatum eines Rechenstands im Format jjjj-mm-tt. Die Zeilenüberschrift entspricht der Beobachtungsperiode im Format jjjj-mm oder jjjj-mm-tt. Zu einem Rechenstand werden zuerst die Attribute, darunter aufsteigend die Werte ausgegeben.

CSV-/Excel-Datei, mit Schnappschussformat

Für jeden Indikator der Exportliste wird der Rechenstand herausgesucht, der zum vorgegebenen Datum vorlag. Diese werden nebeneinander auf einem Arbeitsblatt ausgegeben. Es gibt also ein Blatt für jeden Schnappschusszeitpunkt, der in den Download-Optionen angegeben wurde.

Der Name des Arbeitsblatts der Excel-Datei bzw. Name der CSV-Datei entspricht dem vorgegebenen Schnappschussdatum im Format jjjj-mm-tt

Als Spaltenüberschrift erscheint der volle Zeitreihenschlüssel. Die Zeilenbezeichnung entspricht der Beobachtungsperiode im Format jjjj-mm oder jjjj-mm-tt.

Zu jedem Rechenstand werden zuerst die Attribute, darunter aufsteigend die Werte ausgegeben.

Im Schnappschuss-Format kann es vorkommen, dass unterschiedliche Periodizitäten nebeneinander in ein Arbeitsblatt geschrieben werden. In diesem Fall teilen sich die Rechenstände die Datumsspalte, und deren Beschriftung erfolgt immer im Format jjjj-mm. Die Datumsspalte orientiert sich an der kleinsten vorhandenen Periodizität. Die Beobachtung eines Indikators mit höherer Periodizität wird standardmäßig in die erste Teilperiode geschrieben.

Interpretation der Bundesbank-Daten

Schlüssel

Die Zeitreihen der Echtzeitdatenbank besitzen einen aus mehreren Komponenten bestehenden systematischen Gesmes/TS-Schlüssel, mit dem systematische Navigation und Suche möglich gemacht werden kann.

Der Schlüssel hat folgenden Aufbau:

Komponente Beispiel Kennzeichnet Beschreibung
Periodizität M Indikator monatlich
Gebiet (Länder, Ländergruppen) DE Indikator Deutschland
Bereinigung N Indikator Weder saisonal oder arbeitstäglich bereinigten
Statistisches Rechenwerk I Indikator Konjunktur und Arbeitsmarkt Indikatoren nach Branchen
Indikatorkategorie IP1 Indikator Produktion
Indikatoridentifikation ACM01 Indikator Industrie
Preisbezug / Einheit C Indikator In konstanten Preisen
Rechnerische Darstellung I Indikator Index
Veröffentlichungsjahr 2005 Vintage 2005
Veröffentlichungsmonat 11 Vintage November
Veröffentlichungstag 07 Vintage 07

Der Schlüssel für einen Indikator besteht aus den Schlüsselkomponenten 1-8, die hintereinander geschrieben und punktgetrennt werden (analog besteht ein Zeitreihenschlüssel aus den Komponenten 1-11).

Indikatoren

Beispiel: M.DE.N.I.IP1.ACM01.C.I

Rechenstände

Beispiel: M.DE.N.I.IP1.ACM01.C.I.2008.01.09

Attribute

Jede Zeitreihe besitzt Attribute, die nicht Teil des Zeitreihenschlüssels sind.

Indikator-Ebene
Quelle z.B. “Statistisches Bundesamt”
Methodik Beschreibung des Indikators

Vintage-Ebene
Einheit Einheit, in der die Vintagewerte angegeben sind.
Dimension Faktor, mit dem die Angaben multipliziert werden müssen, um die tatsächlichen Werte zu erhalten
Dezimale Anzahl Nachkommastellen
Aufzeichnungsmethode In der Bundesbank eingesetztes Speicherungsverfahren
Basisjahr Basisjahr für Indizes oder Preise
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