
Auf diesen Seiten stellt Ihnen die Deutsche Bundesbank eine Anleitung der Zeitreihen zur Anzeige und zum Download zur Verfügung.
Bitte beachten Sie:
Die Zeitreihen-Datenbank der Deutschen Bundesbank wird fortlaufend erweitert. Anfragen zu einzelnen Zeitreihen richten Sie bitte an die Pressestelle der Deutschen Bundesbank mit dem Betreff "Zeitreihenanfrage: Bundesbank-Kennung oder Zeitreihenname".
Die Zeitreihen sind in Zeitreihenlisten zusammengefasst, die wiederum in einer Baumstruktur angeordnet sind.
Diesen Baum können Sie von der Startseite aus nach der gewünschten Zeitreihenliste durchsuchen. Öffnen Sie die Zeitreihenliste mit einem Klick. In der Liste können Sie sich mit einem Klick auf die Zeitreihe Ihrer Wahl diese als HTML-Seite anzeigen lassen.
Folgende Eigenschaften zu einer Zeitreihe werden angegeben:
| Angabe | Bedeutung | mögliche Werte |
|---|---|---|
| Einheit | Einheit, in der die Zeitreihenwerte angegeben sind. | z. B. DM, Euro, DM/Euro, 1995=100 |
| Dimension | Faktor, mit dem die Angaben multipliziert werden müssen, um die tatsächlichen Werte zu erhalten | Zehn, Hundert, Tausend, ..., Milliarden |
| Zeitraum | Datum des ersten und des letzten angegebenen Wertes | z.B. von 2000-01 bis 2000-12 |
| Stand | Zeitpunkt der letzten Aktualisierung | z.B. 24.05.2005, 12:00 Uhr |
Als weitere Eigenschaften sind allgemeine Bemerkungen, Bemerkungen zur Quelle oder zur Methodik sowie Bemerkungen zu einzelnen Beobachtungswerten möglich.
Die Wertetabelle der Zeitreihe enthält zu jedem Einzelwert die Angaben Zeitpunkt, Wert, Wertestatus sowie gegebenenfalls die prozentuale oder absolute Differenz zur Vorperiode und Vorjahr. Die Berechnung der Differenzen erfolgt auf Basis der ungerundeten Zeitreihenwerte, gegebenenfalls durchgängig auf hypothetischer Eurobasis. Die Angaben der Werte- und der Differenzenspalte können also rundungsbedingte Abweichungen aufweisen.
Der Wertestatus für eine Beobachtung kann folgende Werte annehmen: vorläufig; berichtigt; geschätzt; Angabe fällt später an; kein Nachweis (= Zahlenwert unbekannt, geheim zu halten oder nicht sinnvoll); nichts vorhanden.
Wir bieten für unsere Zeitreihen den Download im CSV-Format an. CSV ist ein textbasiertes Format, das von gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen wie z.B. Excel eingelesen werden kann.
Sie können jede unserer Zeitreihen direkt herunterladen, indem Sie in der Zeitreihenliste oder der HTML-Anzeige der Zeitreihe auf den Link "CSV" klicken.
Alternativ haben Sie die Möglichkeit, bis zu 25 Zeitreihen auf einmal auf Ihren Rechner zu laden. Wenn Ihr Browser Javascript-fähig ist und Sie Cookies akzeptieren, können Sie dazu von unserer Einkaufswagenfunktionalität Gebrauch machen. Hierbei merken Sie die gewünschten Zeitreihen mithilfe der Checkboxen für den Download vor.
Wechseln Sie anschließend zum Download-Formular. Dort finden Sie die markierten Zeitreihen schon eingetragen vor. Bei Bedarf können Sie hier Optionen für den Download angeben oder die Auswahl an Zeitreihen ändern. Um letzteres zu tun, tragen Sie in die dafür vorgesehenen Textfelder die Bundesbank-Kennungen der Zeitreihen ein bzw. löschen Sie die bereits eingetragenen Kennungen. Drücken Sie anschließend den Button "Aktualisieren". Sie können die eingetragene Zeitreihenauswahl komplett löschen, indem Sie den Button "Alle löschen" betätigen.
Starten Sie den Download.
Auf der anschließend angezeigten Ergebnisseite können Sie die CSV-Dateien entgegennehmen. Für jede gewählte Zeitreihe gibt es eine Einzeldatei, zusätzlich gibt es Sammeldateien für Monats- bis Jahresreihen sowie für Tagesreihen. Fügen Sie die Ergebnisseite mit dem dort angebotenen Link Ihren Favoriten hinzu, um den Download zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen zu können.
Aufgrund der Größe der Quelldateien kann das Sammelpaket mitunter nicht zusammengestellt werden. Nutzen Sie in diesem Fall die Links zu den Einzeldateien oder schränken Sie den Download-Zeitraum ein. Für Tages- und Wochenreihen kann das Sammelpaket maximal die letzten zwei Kalenderjahre enthalten.
Sie können den Zeitraum für die Zeitreihen einschränken. Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist der komplette verfügbare Zeitraum.
Sie können wählen zwischen englischem CSV (Einträge sind kommagetrennt, Dezimaltrennzeichen ist der Punkt) oder deutschem CSV (Einträge sind strichpunktgetrennt, Dezimaltrennzeichen ist das Komma). Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist die Sprache, die Sie für die Anzeige gewählt haben. Bitte beachten Sie, dass die Sprache, die Sie wählen, entscheidend dafür ist, ob Ihr Excel die Datei beim Öffnen korrekt anzeigt.
Um die Sprache Ihres Downloads festzulegen, können Sie folgendes tun:
DM, Euro, DM/Euro-Reihen: Erklärung...
Im Rahmen nationaler Analysen wird häufig der unwiderruflich feste Wechselkurs auch für die Vergangenheit unterstellt, um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden. Problematisch ist diese Vorgehensweise allerdings, wenn historische Daten verschiedener Länder in Euro umgerechnet und anschließend aggregiert oder untereinander verglichen werden. Denn dabei wird fälschlich unterstellt, dass die Wechselkurse zwischen den Landeswährungen bereits in der Vergangenheit fest gewesen wären. Hierdurch können sich verzerrte Darstellungen der Wechselwirkungen zwischen realen und monetären Prozessen in und zwischen den Volkswirtschaften ergeben.
Reihen mit der Angabe DM/Euro werden bis Dezember 1998 in DM, anschließend in Euro angegeben. Die Veränderungsraten in den Spalten Veränderung zum Vorjahr in % bzw. Veränderung zur Vorperiode in % sind durchgängig auf Euro-Basis berechnet.
Für den Download gibt es die Option, diese Reihen so wie in der Zeitreihe vorgegeben oder durchgängig auf Euro-Basis herunterzuladen. Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist so wie in der Zeitreihe vorgegeben.
Die in DM/Euro denominierten, nicht saisonbereinigten Bestandsreihen können statistische Brüche enthalten, die im einzelnen nicht angemerkt sind.
Vorweg wird auf die im Statistischen Beiheft 1 Bankenstatistik (Seite 109 ff) enthaltenen methodischen Erläuterungen verwiesen.
Die Ergebnisse für den jeweils neuesten Termin sind stets als vorläufig zu betrachten. Änderungen durch nachträgliche Korrekturen, die in die Veröffentlichung des folgenden Berichtstermins eingehen, werden nicht besonders angemerkt.
Die Darstellungen des Bankgeschäfts in Deutschland enthalten nicht die Aktiva und Passiva der Filialen deutscher Banken im Ausland; einbezogen ist jedoch das Geschäft der Zweigstellen ausländischer Banken in Deutschland.
Statistische Sonderbewegungen sind in den Bestandsreihen nicht angemerkt. Aufgrund von Änderungen des Berichtskreises oder der Erhebungsvordrucke bzw. der Ausweismethode sind an folgenden Zeitpunkten größere statistische Brüche in den Zeitreihen aufgetreten:
| Datum | Bemerkung |
|---|---|
| Dezember 1959 | Einbeziehung der Kreditinstitute im Saarland in den Berichtskreis |
| Dezember 1960 | Einbeziehung der Wohnungsbauförderungsanstalten in den Berichtskreis |
| Dezember 1985 | Einbeziehung der bis dahin nicht berichtspflichtigen kleineren Kreditgenossenschaften in den Berichtskreis |
| Juni 1990 | Einbeziehung der ostdeutschen Kreditinstitute in den Berichtskreis |
| Januar 1995 | Anpassung der Bankenstatistik an die "Klassifikation der Wirtschaftszweige" des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1993 (WZ 93) |
| Januar 1999 | Umstellung der deutschen Bankenstatistik im Rahmen der Harmonisierung
innerhalb der Europäischen Währungsunion mit folgenden Änderungen:
Einbeziehung der Meldedaten der Bausparkassen; Behandlung der Bausparkassen bei der sektoralen Zuordnung der Geschäftspartner der Meldepflichtigen als Banken (davor als Nichtbanken); Änderung und Einschränkung des Fristenfächers für Forderungen und Verbindlichkeiten; Herausnahme von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften aus der Darstellung der Kredite und Einlagen. |
(Forderungen und Verbindlichkeiten von Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Ausland)
Es handelt sich ausschließlich um Forderungen und Verbindlichkeiten inländischer Unternehmen (einschl. Privatpersonen) gegenüber dem Ausland aus Finanzbeziehungen und Handelskrediten (Zahlungsziele und Anzahlungen). Nicht enthalten sind Beteiligungen an ausländischen Unternehmen und Beteiligungen von Ausländern am Eigenkapital der inländischen Unternehmen sowie in Wertpapieren verbriefte Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern. Statistisch bedingte Zu- und Abgänge sind nicht ausgeschaltet; die Bestandsveränderungen sind insoweit mit den in der Zahlungsbilanz ausgewiesenen Daten des kurz- und langfristigen Kapitalverkehrs nicht vergleichbar. Auf Grund von Änderungen des Berichtskreises sind in folgenden Monaten größere statistische Brüche in den Zeitreihen aufgetreten:
| Datum | Bemerkung |
|---|---|
| September 1982 | Erhöhung der Meldefreigrenze von 100 Tsd DM auf 500 Tsd DM |
| Juni 1990 | Einbeziehung von ostdeutschen Unternehmen in den Berichtskreis |
| Dezember 1995 | Erhöhung der Meldefreigrenze von 500 Tsd DM auf 3 Mio DM |
| März 2002 | Erhöhung der Meldefreigrenze von 3 Mio DM (ca. 1,5 Mio Euro) auf 5 Mio Euro |
Die aktuellen Zeitreihen finden Sie auch in Tabellenform unter "Aktuelle Zahlen \ Außenwirtschaft \ II. Außenwirtschaftliche Bestandsstatistiken", Forderungen und Verbindlichkeiten der Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Ausland:
Vorweg wird auf die in der Statistischen Sonderveröffentlichung 10 „Bestandserhebung über Direktinvestitionen mit dem Ausland“ enthaltenen methodischen Erläuterungen verwiesen.
Die Ergebnisse für den jeweils neuesten Termin sind stets als vorläufig zu betrachten. Änderungen durch nachträgliche Korrekturen werden nicht besonders angemerkt.
Durch internationale Harmonisierungen sind im Zeitverlauf folgende Änderungen in den Meldefreigrenzen durchgeführt worden:
| Datum | Art der Änderung |
|---|---|
| 1993 | Anhebung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte von 500.000,-- DM auf 1 Mio DM (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 1.) |
| 1999 | Herabsetzung der Meldefreigrenze von 20% der Anteile am Kapital und der Stimmrechte auf unter 10%; Anhebung der Meldefreigrenze für Minderheitsbeteiligungen (Beteiligung unter 50%) für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte auf 10 Mio DM bzw. 5 Mio €, die Meldefreigrenze für Mehrheitsbeteiligungen (ab 50%) bleibt bei
1 Mio DM bzw. 500.000,-- € |
| 2002 | Festsetzung einer einheitlichen Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte auf 3 Mio € (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 2.) |
| 2007 | Erfassung aller grenzüberschreitenden mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, sofern die Bilanzsumme der Investitionsobjekte 3 Mio € übersteigt. Wegfall der Erfassung von mittelbar gehaltenen Minderheitsbeteiligungen (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 3.) |
Folgende Auszüge aus den Hinweisen in unseren Statistischen Sonderveröffentlichungen 10 „Bestandserhebung über Direktinvestitionen“ (früherer Titel: Kapitalverflechtung mit dem Ausland“) geben Auskunft über die Auswirkungen der Veränderung der Meldefreigrenzen sowie Änderungen in der Methodik.
1. Hinweis zur Anhebung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 „Kapitalverflechtung mit dem Ausland“, Mai 1995:
Im Jahr 1993 wurde erstmals die Anhebung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte von 0,5 Mio DM auf 1 Mio DM wirksam. Dadurch entfiel die Meldepflicht für circa 2300 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie für circa 1200 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Das Direktinvestitionsvermögen wurde hierdurch lediglich um etwa 400 Mio DM bei den deutschen Direktinvestitionen im Ausland sowie um etwa 300 Mio DM bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland vermindert.
2. Hinweis zur Änderung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 „Kapitalverflechtung mit dem Ausland“, Mai 2004:
Im Jahr 2002 wurde die Festsetzung einer nunmehr wieder einheitlichen Meldefreigrenze für die Bilanzsummen der Investitionsobjekte erstmalig wirksam. Durch die Anhebung von 0,5 Mio € auf 3 Mio € entfiel im Vergleich zum Vorjahr die Meldepflicht in Bezug auf circa 11800 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie in Bezug auf circa 4600 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Gleichzeitig führte die Senkung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte minderheitsbeteiligter Unternehmen von 5 Mio € auf 3 Mio € im Vergleich zum Vorjahr zur erstmaligen Erfassung von circa 300 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie circa 200 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Insgesamt wurde hierdurch das Direktinvestitionsvolumen in einer Größenordnung von 7 Mrd € bei den deutschen Direktinvestitionen im Ausland beziehungsweise 2 Mrd € bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland vermindert.
3. Hinweis zur Änderung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 „Bestandserhebung über Direktinvestitionen“, April 2009:
Seit dem Jahresende 2007 werden alle grenzüberschreitenden mittelbaren Beteiligungen erfasst, an denen eine Mehrheitsbeteiligung besteht, sofern die Bilanzsumme der Investitionsobjekte 3 Mio € übersteigt. Dies führte zu einer zusätzlichen Erfassung von etwa 1000 mittelbar gehaltenen Mehrheitsbeteiligungen im Ausland und rund 600 Mehrheitsbeteiligungen mittelbar gehaltener Unternehmen im Inland. Gleichzeitig entfiel die Erfassung von Minderheitsbeteiligungen in mittelbar gehaltenen Unternehmen. Davon betroffen waren auf der Seite der deutschen Direktinvestitionen im Ausland gut 800 mittelbare Minderheitsbeteiligungen und bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland knapp 600 mittelbare Minderheitsbeteiligungen.
4. Hinweis zur Umstellung des Ausweises von Kenngrößen der Investitionsobjekte aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 „Bestandserhebung über Direktinvestitionen“, April 2009:
Im Rahmen einer Umstellung des Ausweises von Kenngrößen werden ab dem Jahresende 2007 auch Kenngrößen abhängiger Holdinggesellschaften einbezogen. Das führt auf der Seite der deutschen Direktinvestitionen im Ausland zu einer Erhöhung der Anzahl der Investitionsobjekte um annähernd 1800 und auf der Seite der ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland um knapp 1300.
Saisonbereinigte Zahlen werden mit Hilfe von Schätzverfahren ermittelt und sind mit gewissen Unsicherheiten behaftet. Kleinere Veränderungen von Periode zu Periode in der letzten Stelle der dargestellten Zahlen lassen deshalb nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf ökonomisch bedingte Veränderungen zu. Die Reihen sind in der Regel mit der Genauigkeit wiedergegeben, die es erlaubt, die in den Analysen der Bundesbank genannten, meist gerundeten Veränderungsraten nachzuvollziehen.
Weitere Erläuterungen zur Saisonbereinigung siehe Statistisches Beiheft 4 "Saisonbereinigte Wirtschaftszahlen".