
Hier finden Sie eine Übersicht der Forschungskonferenzen der Deutschen Bundesbank aus dem Jahr 2006. Bitte beachten Sie, dass der Großteil der Konferenzunterlagen in englischer Sprache veröffentlicht wird.
Bei Fragen zu den einzelnen Konferenzen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat von "Protokoll und Konferenzen" der Deutschen Bundesbank unter: conferences@bundesbank.de.
05. - 06. Mai 2006 in Eltville
Neue Entwicklungen bei den Wirtschaftsprognosen
Das Erstellen von Prognosen ist eine wichtige Aufgabe von Zentralbanken und anderen im Bereich der Wirtschaftspolitik oder Wirtschaftsberatung tätigen Institutionen sowie von Unternehmen. Allerdings sind Zukunftsprognosen mit erheblichen Problemen behaftet. In den letzten Jahren wurden auf diesem Gebiet neue und vielversprechende Ansätze entwickelt. Auf der 8. Frühjahrskonferenz der Bundesbank kommen renommierte Forscher zusammen, um neue Ideen und Methoden zu präsentieren, die zu Fortschritten bei der Erstellung von Wirtschaftsprognosen beitragen können.
Hier finden Sie
allgemeine Konferenzinformationen.
26. Juni 2006 in Potsdam
Das Finanzsystem in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern verändert sich seit mehreren Jahren rapide. In der Zukunft ist mit weiteren Veränderungen zu rechnen, die sich nicht zuletzt aus der stärkeren internationalen Integration ergeben. Diese Entwicklung kann weitreichende Folgen für die Funktionsweise der Geldpolitik und die Makroökonomie generell haben. Oft werden auch die Konsequenzen für die Stabilität diskutiert.
Aus diesem Grund hat Holger Wolf, der 2006-Bundesbankprofessor an der Freien Universität Berlin, zusammen mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität und dem Forschungszentrum der Bundesbank den "2nd Kleistvilla workshop" in Potsdam zum Thema "Structural changes in the financial system and the consequences" organisiert.
Teilnahme ist auf Einladung möglich.
29. - 30. Juni.2006 in Halle
Die deutsche Bundesbank organisiert zusammen mit dem Institut für Wirtschaftsforschung und mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg einen Workshop zum Thema „Geldpolitik und Finanzwirtschaft.“
Der Workshop bietet vor allem jungen Forschern (Doktoranden und Post-Docs) die Möglichkeit, ihre theoretischen sowie empirischen Papiere zu präsentieren und mit einem Fachkreis zu diskutieren. Aktuelle und unveröffentlichte Arbeiten zu sämtlichen Themengebieten der monetären und finanzwirtschaftlichen Forschung sind willkommen, insbesondere zu den Themen:
Weitere Informationen zum Workshop finden Sie zusammengefaßt im „
Call for Papers“.
05. Juli 2006 in Frankfurt am Main
Zu aktuellen bankaufsichtlichen Themen veranstaltet die Bundesbank am 05. Juli 2006 im Hotel "Marriott", Frankfurt, das diesjährige Bundesbank Symposium "Bankenaufsicht im Dialog".
Weitere Informationen in Kürze.
06.-07. Juli 2006 in Frankfurt am Main
Vom 06.-07. Juli 2006 findet in Frankfurt die dritte Konferenz der Stiftung Geld und Währung zum Thema "Challenges to the financial system - ageing and low growth" statt.
21. September 2006 in Frankfurt am Main
Seit einigen Jahren fördert die Deutsche Bundesbank die Forschung auf dem Gebiet der Direktinvestitionen. Sie bietet Forschern aus der Bundesbank sowie externen Forschern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, eine der besten Datenbanken zu den Direktinvestitionen der Unternehmen weltweit zu nutzen. Der von der Bundesbank jährlich veranstaltete Workshop ermöglicht Forschern, die auf diesem Gebiet tätig sind, neue Beiträge auf Basis dieser Daten zu präsentieren. Darüber hinaus informieren Speziallisten aus der Deutschen Bundesbank über neue Entwicklungen des Datensatzes. So hat sich der Workshop im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Plattform für den Meinungs- und Informationsaustausch zwischen den beteiligten Forschern entwickelt, bei dem unterschiedliche Aspekte von FDI und deren Auswirkungen auf die einheimische Wirtschaft diskutiert werden.
Weitere Informationen zu den FDIs finden Sie hier
28. - 29. September 2006 in Berlin
Die erste Konferenz zum Thema Modernisierung des Finanzsystems und Wirtschaftswachstum in Europa wird gemeinsam von der EZB, dem Centre for Financial Studies (CFS) und der Deutschen Bundesbank organisiert. Sie findet am 28. und 29. September 2006 in Berlin statt. Hauptredner sind Philippe Aghion (Professor der Volkswirtschaftslehre an der Universität Harvard), Thomas Mayer (Chefvolkswirt Europa der Deutschen Bank in London) und Axel Weber (Präsident der Deutschen Bundesbank).
Die Europäische Zentralbank (EZB), das Center for Financial Studies (CFS) und die Deutsche Bundesbank fordern zur Einreichung von Forschungspapieren zur siebten Konferenz des Forschungsnetzwerks der EZB und des CFS zum Thema Kapitalmärkte und Finanzmarktintegration in Europa auf (siehe http://www.eu-financial-system.org). Die Konferenz verfolgt das Ziel, 1) aktuelle internationale Forschungsarbeit zu präsentieren, die sich damit befasst, wie ein verbessertes Funktionieren der Finanzsysteme und der betreffenden Maßnahmen insbesondere in Europa das Verhalten der Wirtschaftsakteure beeinflusst und die Wirtschaftsleistung sowie die langfristigen Wachstumsperspektiven verbessert, und 2) ein Forum für Diskussionen zwischen Wirtschaftsakteuren, politischen Entscheidungsträgern und Forschern bereitzustellen. Es werden relevante empirische, wirtschaftspolitische und theoretische Forschungsbeiträge berücksichtigt.
Hauptredner:
Es wird insbesondere um die Einreichung von Forschungspapieren zu folgenden Themen gebeten:
1. Wirtschaftliche Auswirkungen der Finanzmarktentwicklung und -integration
2. Die Rolle von wirtschaftlichen Institutionen, Rechtsvorschriften und Kultur
3. Finanzierung und Wachstum: Länderübergreifender Vergleich
Zudem können Forschungspapiere zu sonstigen Themen eingereicht werden, die in den Arbeitsbereich des Forschungsnetzwerks fallen (siehe den Bericht vom Dezember 2004). Ausgewählte Forschungspapiere werden auf der Konferenz vorgetragen und auf der Website des Forschungsnetzwerks eingestellt.
Die Kosten für Anreise (2. Klasse, Hin- und Rückreise) und Unterkunft der Redner werden übernommen.
Forschungspapiere sind bis zum 30. Juni 2006 elektronisch (MS Word oder pdf-Format) bei Frau Sabine Wiedemann (sabine.wiedemann@ecb.int), EZB, einzureichen. Die Autoren der ausgewählten Forschungsarbeiten werden bis zum 31. August 2006 informiert.
9. Oktober 2006 in Frankfurt
Der von der Bundesbank zum zweiten Mal veranstaltete Workshop zum Thema "Forschung mit Bankmikrodaten der Deutschen Bundesbank" ermöglicht Forschern, die auf diesem Gebiet tätig sind, neue Beiträge auf Basis dieser Daten zu präsentieren. Der Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Institutionen steht hierbei im Fordergrund. Der Workshop findet am 9. Oktober 2006 in den Räumen der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main statt.
17. - 18. November 2006 in Frankfurt am Main
Das Center for Financial Studies (CFS), das Wharton Financial Institution Center (WFIC) und die Deutsche Bundesbank veranstalteten zusammen eine gemeinsame Konferenz zum Themenkreis „Private und öffentliche Finanzinstitutionen“. Die Konferenz findet vom 17. bis 18. November in Frankfurt am Main statt. Forscher mit dem Schwerpunkt Eigentumsstrukturen in Banken, Versicherungsunternehmen und in anderen Finanzunternehmen sind eingeladen, ihre veröffentlichten theoretisch, empirisch oder aber auch politisch ausgerichteten Forschungsarbeiten auf der Konferenz zu präsentieren. Besonders erwünscht sind Papiere zu den folgenden Themenkreisen:
Interessierte Autoren können ihre Entwürfe zusammen mit vollständigen Kontaktinformationen elektronisch an Frau Isabelle Panther (ownership@ifk-cfs.de) vom CFS senden.
Informationen zum „Call for paper“ finden sie hier.
Die Referenten werden bis Anfang September 2006 benachrichtigt. Kosten für die Anreise (2. Klasse/Touristenklasse) sowie für die Unterkunft werden für aktive Teilnehmer übernommen.
23. - 24. November 2006 in Mannheim
Ihre direktesten und unmittelbarsten Auswirkungen haben geldpolitische Maßnahmen auf die Finanzmärkte im weit gefassten Sinn (hierzu zählen der Aktienmarkt, die Märkte für Staats- und Unternehmensanleihen sowie die Devisenmärkte). Durch geldpolitische Maßnahmen bedingte Veränderungen der Preise finanzieller Vermögenswerte und Renditen sollten dazu führen, dass sich das Wirtschaftsverhalten so ändert, wie es durch die Maßnahmen beabsichtigt war. Diese Auswirkungen sind nicht losgelöst von der Umsetzung und Interpretation der Geldpolitik durch die Akteure an den Finanzmärkten. Umgekehrt können Zentralbanken Informationen von den Finanzmärkten, insbesondere aus Vermögenspreisen abgeleitete Erwartungen, nutzen, um in Erfahrung zu bringen, wie der private Sektor die Geldpolitik wahrnimmt. Vor diesem Hintergrund organisieren die Deutsche Bundesbank und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) eine gemeinsame Konferenz.