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Frankfurt am Main | 14.07.2014

Tausende Besucher kommen zum "EinBlick in die Bundesbank"

Tag der offenen Tür 2014

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Mit großem Interesse sind am 12. und 13. Juli mehr als 28.000 Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür der Bundesbank nach Frankfurt am Main gekommen. Bei zahlreichen Interviews und Vorträgen informierten sie sich über die vielfältigen Aufgaben der Bundesbank und konnten Themen wie Preisstabilität oder Finanzstabilität durch Anfassen und Ausprobieren spielerisch kennenlernen.

In der Zentrale in Frankfurt-Ginnheim begrüßten Bundesbankpräsident Jens Weidmann und Vizepräsidentin Claudia Buch alle Besucher. In der Hauptverwaltung der Bundesbank in Hessen hieß Präsidentin Diana Rutzka-Hascher die zahlreichen Gäste herzlich willkommen. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung stand der Austausch mit Menschen, die normalerweise keine Gelegenheit haben, mit einem Bundesbankvorstand über Geldpolitik, Bankenunion oder Finanzstabilität zu diskutieren.

Ein offenes Ohr für Fragen der Besucher

Zu den Höhepunkten am Tag der offenen Tür zählten die Bürgerfragestunden mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Am Samstag und Sonntag hatten Besucher die Gelegenheit, Ihre ganz persönliche Frage an ihn zu richten. "Wir wollen vermitteln, wie wichtig es ist, stabiles Geld zu haben", sagte Weidmann. Mit dem Tag der offenen Tür wolle die Bank ihren eingeschlagenen Weg fortsetzen, eine "Kultur der Offenheit" zu etablieren. "Es ist mir persönlich ein ganz besonderes Anliegen, unsere Arbeit nach außen hin verständlich zu machen", so Weidmann.

Gelegenheit zu einem Blick in das Büro von Bundesbankpräsident Weidmann im 12. Stock hatten Teilnehmer der Führungen durch das Gebäude der Zentrale. Auch an den Führungen zu den Kunstwerken in der Bundesbank gab es reges Interesse.

Frühere Bundesbankpräsidenten berichten

Auf großes Interesse bei den Besuchern stießen auch zwei Gesprächsrunden mit Ehrengästen: Am Samstag sprach Jens Weidmann vor Zuschauern mit dem früheren Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer über die Bundesbank und ihre Rolle im Eurosystem. Am Sonntag berichtete der ehemalige Bundesbankpräsident Helmut Schlesinger im Gespräch mit Jens Weidmann über wichtige Meilensteine in der Geschichte der deutschen und europäischen Geldpolitik.

Ein wahrer Publikumsmagnet war darüber hinaus ein glänzendes Ausstellungsstück: Besucher konnten einen echten Goldbarren aus den Reserven der Bundesbank anschauen und anfassen. Der ist zwar gerade einmal so groß wie eine Milchtüte und nur 12,5 Kilo schwer, hat mit rund 350.000 Euro aber den Wert eines Einfamilienhauses.

Buntes Programm

Erschwinglicher war da schon ein Schatz aus dem "Tiefkühltresor" der Bank: Für Abkühlung bei weitgehend sommerlichen Temperaturen sorgte das hauseigene Bundesbank-Eis, zu dem alle Kinder eingeladen waren. Auch darüber hinaus war für ein großes Angebot an Speisen und Getränken gesorgt. Auf den Bühnen beider Standorte wurde mit Auftritten der "Urban Club Band", "Boppin'B", "Hot Stuff" und "Blind Foundation" viel Live-Musik geboten.

Gutes Augenmaß konnten Teilnehmer des Schreddergeld-Schätzspiels beweisen. Sie sollten schätzen, wie hoch der Wert alter geschredderter Euro-Banknoten in einem Gefäß einmal war. Wer der Lösung von 1.116.500 Euro am nächsten kam, konnte eine 10-Euro-Münze oder eine von 20 5-Euro-Scheinen in Acryl gewinnen. Gewinnen konnte auch, wer beim Bundesbank-Quiz alle Fragen richtig beantwortet hat. Hier winkten 20 mal 5-Euro-Scheine in Acryl. Eine von 20 10-Euro-Münzen konnten schließlich alle Teilnehmer der EinBlick-Rallye gewinnen, bei der sich Teilnehmer an allen fünf Themenständen zur Geldpolitik, zur Finanz- und Währungsstabilität, zur Bankenaufsicht, zum Zahlungsverkehr und zum Bargeld einen Stempel abholen konnten. Alle Gewinner werden per Post benachrichtigt.