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Vergütung

Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten Institutsvergütungsverordnung – InstitutsVergV

Eine Vergütungspolitik, die auf kurzfristige Parameter ausgerichtet ist und einseitig Erfolg belohnt, ohne Misserfolg ausreichend zu sanktionieren, kann dazu verleiten, den langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg aus dem Blick zu verlieren. Eine derartige Vergütungspolitik läuft einem angemessenen Risikomanagement zuwider. Wie die Finanzmarktkrise gezeigt hat, können die durch eine verfehlte Vergütungspolitik gesetzten Fehlanreize Risiken nicht nur für die Stabilität einzelner Unternehmen, sondern auch für die Finanzstabilität im Allgemeinen begründen.

Mit der In­s­tituts­verg­ü­tung­s­verordnung (In­s­tituts­VergV) werden die Vorschriften des § 25a Abs. 1 S. 3 Nr. 6 KWG näher bestimmt. Dieser fordert von den Instituten angemessene und transparente Vergütungssysteme, die auf eine nachhaltige Entwicklung  des Un­terneh­mens ausgerich­tet sind.

Die Europäische Bankenauf­sichtsbeh­örde (EBA) hat am 27.06.2016 Leitlinien für eine solide Verg­ü­tungspoli­tik ver­öffen­tlicht. Sie gelten seit dem 01.01.2017 und ersetzen die Vorgängerleitlinien der CEBS vom 10.12.2012. Im Rahmen deren Umsetzung hat die BaFin die In­s­tituts­VergV und die zugeh­örige Auslegung­shilfe angepasst. Die Änderung der InstitutsVergV trat am 04.08.2017 in Kraft. Die neue Auslegungshilfe wurde am 16.02.2018 veröffentlicht.

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