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Kategorie-2-und Kategorie-3-Banknoten

Kategorie-2-und Kategorie-3-Banknoten

An die Behandlung von an kundenbedienten Ein- und Auszahlungsautomaten festgestellten Banknoten der Kategorie 2 (fälschungsverdächtige Euro-Banknoten) und Kategorie 3 (Euro-Banknoten, deren Echtheit nicht eindeutig festgestellt wird) werden spezielle Anforderungen gestellt. Dies soll gewährleisten, dass solche Banknoten nicht wieder in Umlauf gebracht werden und eine Rückverfolgung von Falschgeld zum Einzahler möglich ist.
Bei Kategorie-2-Banknoten handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Falschgeld, daher werden sie in den Ein- und Auszahlungsautomaten separat abgelegt und und dem Kunden zunächst nicht gutgeschrieben. Sie können ab 01. Februar 2018 mit separatem Vordruck 3156 bei der Bundesbank eingereicht werden. Nach Prüfung werden die Falschnoten zu weiteren Ermittlungen der Polizei übergeben. Falls es sich um echte Banknoten handelt, wird der Gegenwert an die im Vordruck genannten Einzahler (Kunden des den Ein- und Auszahlungsautomaten betreibenden Instituts) überwiesen.

Kategorie-3-Banknoten konnten zwar bei der Prüfung am Ein- und Auszahlungsautomaten nicht eindeutig als echt erkannt werden, der Anteil der tatsächlichen Falschnoten ist jedoch gering. Kategorie-3-Banknoten werden dem Kunden gutgeschrieben und können gemeinsam mit anderen dem Ein- und Auszahlungsautomaten entnommenen Banknoten in besonders gekennzeichneten Einzahlungen bei der Bundesbank eingezahlt werden. Stellt sich bei der Bearbeitung heraus, dass es sich um eine Falschnote handelt wird der Gegenwert dem Einzahler belastet.

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