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Münzrollengeber (§36 BBankG)

Münzrollengeber (§36 BBankG)

Gemäß §36 Bundesbankgesetz sind alle Wirtschaftssubjekte, zu deren Aufgaben die Bearbeitung und Ausgabe von Bargeld gehört, verpflichtet, verfälschte oder als Falschgeld verdächtigte Banknoten / Münzen unverzüglich anzuhalten und an die zuständigen Behörden zu übermitteln.

Dies bedeutet, in Einklang mit Artikel 6 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1338/2001, dass ein Münzrollengeber in der Lage sein muss, fälschungsverdächtige und nicht eindeutig als echt erkannte Banknoten anzuhalten und nicht an den Einzahler zurückzugeben.

Die "Liste der erfolgreich getesteten Münzrollengeber" listet die Münzrollengeber auf, die von der Deutschen Bundesbank gemäß dem einheitlichen Testverfahren des Eurosystems erfolgreich getestet wurden. Alle zum Testzeitpunkt bekannten falschen Banknoten wurden durch den Münzrollengeber zuverlässig erkannt und gemäß den Anforderungen einbehalten.

Die Bescheinigung besitzt eine Gültigkeit von zwölf Kalendermonaten bis zum Ende des Monats, in dem der Test durchgeführt wurde.

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