Infotafel zur Ausstellung im Januar 2019

Das markante Hauptgebäude der Bundesbank-Zentrale ist seit 1972 in Betrieb und wird nun kernsaniert. Außerdem will die Bundesbank auf dem Gelände bauen, um alle Beschäftigten der Frankfurter Zentrale dort unterzubringen.

Was bisher geschah

Der neue Campus - Was bisher geschah

Das markante Hauptgebäude...

...nach den Plänen von ABB Architekten wurde vor nunmehr knapp 47 Jahren im Jahr 1972 eingeweiht. Es steht sinnbildlich für die Stabilitätskultur der Bundesbank und für das westdeutsche Nachkriegsdeutschland. Das architektonische Erscheinungsbild wird nach der geplanten Grundsanierung erhalten bleiben.

Ein-Standort-Politik

Auf dem Gelände der Bundesbank-Zentrale ist derzeit nur für rund die Hälfte der Beschäftigten der Frankfurter Zentrale Platz. Erklärtes Ziel des Bundesbank-Vorstands ist es, in Zukunft alle Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter der Zentrale in Frankfurt auf dem Gelände unterbringen zu können.

Gestaltungswettbewerb

Im Mai 2018 hat der Vorstand der Bundesbank im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens einen Gestaltungswettbewerb initiiert. Die teilnehmenden städtebaulichen Entwürfe sollten folgende Aspekte enthalten:

  • Bebauungskonzept für circa 130.000 Quadratmeter zusätzliche Bruttogrundfläche, zusätzlich zum bestehenden Hauptgebäude sowie zum Hauptkassengebäude.
  • Zusatzgebäude wie eine Kita und ein Pressezentrum – wenn möglich außerhalb des Sicherheitsbereiches.
  • Freiraumkonzept: Neben den Gebäuden ein möglichst großzügiges Parkgelände inklusive kleiner Veranstaltungsbereiche, Fuß- und Radwege sowie Standorten für Kunst.
  • Umsetzung eines Mobilitätskonzept für rund 1.500 Parkplätze auf dem Campus
  • Umsetzung eines Logistikkonzept zur Ver- und Entsorgung der Bundesbank-Zentrale.

Die Entwürfe

Sechs Büros haben Lösungsvorschläge für städtebauliche Gestaltungskonzepte eingereicht. Alle sechs Konzepte zeigen, dass die Umsetzung der Ein-Standort-Strategie für bis zu 5.000 Mitarbeiter auf dem Campus möglich ist. Das Architekturbüro Ferdinand Heide Architekten hat den Auftrag erhalten, sein Konzept zu einem differenzierten Gesamtkonzept für den künftigen Campus an der Wilhelm-Epstein-Straße weiterzuentwickeln.


... und so geht es weiter

Der neue Campus - So geht es weiter

  • Weiterentwicklung der Machbarkeitsstudie durch Ferdinand Heide Architekten zu einem städtebaulichen Gesamtkonzept.
  • Grundsätzliche Einigung mit der Stadt Frankfurt über die Genehmigungsfähigkeit auf Grundlage des weiterentwickelten Konzeptes.
  • Offizielle Bauvoranfrage an die Stadt Frankfurt.
  • Auslobung eines oder mehrerer Architektenwettbewerbe für die Gestaltung der Neubauten.
  • Vergabeverfahren weiterer Ingenieursleistungen (Statik, Haustechnik, Landschaftsarchitektur).
  • Parallel zum Vorantreiben des Neubaus schreitet die Planung und Durchführung der Grundsanierung des Haupthauses voran.