Kunden in einer Einkaufsstraße

Über die Studie Studie zu Erwartungen von Privatpersonen in Deutschland

Was erwarten Haushalte? Diese Frage untersucht die Deutsche Bundesbank in seit 2019 regelmäßig durchgeführten Befragungen von Privatpersonen in Deutschland (Bundesbank-Online-Panel-Haushalte).

Vorstellung der Studie

Wie sieht die wirtschaftliche Situation in den kommenden Jahren aus? Diese Frage stellen sich private Haushalte regelmäßig bei wichtigen Entscheidungsprozessen. Positive Erwartungen können Investitionen und Kaufentscheidungen anregen, negative von diesen abhalten. Eine Veränderung der Erwartungen innerhalb der Gesellschaft hinsichtlich wirtschaftlicher Kennzahlen kann zudem Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes haben. Für die Deutsche Bundesbank ist es von hoher Bedeutung, Veränderungen in den gesamtgesellschaftlichen Erwartungen frühzeitig zu erkennen und zeitnah bei geldpolitischen Entscheidungsprozessen zu berücksichtigen.

In einer mehrjährigen Studie analysiert die Deutsche Bundesbank daher, welche Erwartungen Privatpersonen an die künftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands haben, gemessen u. a. an der erwarteten Entwicklung von Inflationsrate und Immobilienpreisen. In Anbetracht der dynamischen Situation werden die Befragungen aktuell in vergleichsweise kurzen Abständen durchgeführt.

Methodik der Studie

Das Konzept der Befragung und der Fragebogen wurden vom Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank in Kooperation mit dem Befragungsinstitut forsa entwickelt, welches aktuell auch die Befragung durchführt. Die Studie ist vorerst auf eine Dauer von vier Jahren angelegt und enthält sowohl wiederkehrende als auch wellenspezifische Fragen. Pro Befragung werden rund 2.000 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger befragt. Ein Teil der Befragten wird in variierenden Abständen mehrfach befragt. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und nimmt in etwa 20 Minuten in Anspruch.

Datenschutz

Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Erstellung von Statistiken, für geld- und finanzstabilitätspolitische Zwecke sowie für Wissenschaft und Forschung verwendet. Eine kommerzielle Verwendung der Daten findet nicht statt. Die erhobenen Daten werden stets getrennt von persönlichen Daten gespeichert und die Identifizierung einzelner Personen ist selbst für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bundesbank nicht möglich.