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Datenzugang

Datenzugang

Das Forschungsdaten- und Servicezentrum (FDSZ) bietet zwei Zugangswege zu ausgewählten Mikrodaten der Deutschen Bundesbank an:

On-Site Zugang

Arbeitsplätze für Gastforscher

Die Deutsche Bundesbank bietet an Gastforscher-Arbeitsplätzen anonymisierte Mikrodaten zu Banken, Wertpapieren bzw. Investmentfonds sowie Unternehmen und privaten Haushalten an. Dort haben Wissenschaftler im Rahmen eines Forschungsprojektes die Möglichkeit, diese Daten einzusehen und auszuwerten. Näheres zu diesem Zugangsweg entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Informationsblatt für Gastforscher.

Off-Site Zugang

Scientific-Use-Files (SUF)

Sofern Datennutzer Mikrodaten außerhalb der Räume der Deutschen Bundesbank auswerten möchten, können sie speziell aufbereitete standardisierte Scientific-Use-Files (SUF) beantragen.

Momentan stehen folgende Scientific-Use-Files zur Verfügung:

  • Panel on Household Finances (PHF)
  • OECD/INFE-Studie zur finanziellen Bildung von Erwachsenen in Deutschland

Weitere Informationen zum Zugang und zur Anonymisierung der Mikrodaten des PHF können über den unten stehenden Link abgerufen werden.

Kontrollierte Datenfernverarbeitung (KDFV)

Das FDSZ bietet für einige der bereitgestellten Mikrodatensätze eine kontrollierte Datenfernverarbeitung (KDFV) an. Mithilfe der KDFV können Forscher die Daten analysieren, ohne dabei physisch in den Räumen des FDSZ anwesend zu sein. Das Prozedere bei der KDFV ist wie folgt:

Das FDSZ stellt For­schern Da­ten­struk­tur­files unter „Datenstrukturfiles und Mustercode“ zur Verfügung, wel­che den Ori­gi­nal­da­ten­sätzen struk­tu­rell gleichen, je­doch keine rea­len Werte ent­halten. Zu­sam­men mit dem vom FDSZ be­reit­ge­stell­ten Mus­ter­pro­gramm­code können die Da­ten­struk­tur­files dazu ge­nutzt wer­den, einen ei­ge­nen Pro­gramm­code zu schrei­ben, der die ge­wünsch­ten Ana­ly­sen durch­führt. Die­ser Code wird dann vom For­scher per Email an das FDSZ ver­sandt.

Die Mit­ar­bei­ter des FDSZ füh­ren den Code vor Ort aus, um Analy­se­re­sul­ta­te zu ge­ne­rie­ren. Die Re­sul­ta­te un­ter­lie­gen den im FDSZ gel­ten­den Richt­li­ni­en zur Out­put­kon­trol­le. Nach Überprüfung der Re­sul­ta­te wer­den diese dem For­scher per Mail zugeschickt. Wäh­rend der KDFV hat der For­scher zu kei­nem Zeitpunkt einen Zu­griff auf die Ori­gi­nal­da­ten.

Die KDFV ist für Forscher geöffnet, die mit einem aktuellen oder vorherigen Forschungsvorhaben eine ausreichende Erfahrung mit den jeweiligen Mikrodaten unter Beweis gestellt haben.

Die folgenden Datensätze stehen für die KDFV zur Verfügung: 

  • AUSTA – „Auslandsstatus der Banken“
  • BISTA – „Monatliche Bilanzstatistik“
  • GuV – „Gewinn- und Verlustrechnung der Banken“
  • MaMFI – „Ausgewählte Stammdaten der Banken“
  • MiDi – „Mikrodatenbank Direktinvestitionen“
  • SHS-Base plus – „Securities Holdings Statistics-Base plus“
  • VJKRE – „Vierteljährliche Kreditnehmerstatistik“

Beantragung

Interessierte Wissenschaftler werden gebeten, eine formlose Anfrage - bestehend aus einem kurzen Anschreiben, einem Lebenslauf mit Auflistung der Forschungsarbeiten sowie dem vollständig ausgefüllten Antragsformular, welches unter "Download" abrufbar ist  - an das FDSZ zu übermitteln:

Separat ausgefüllte Antragsformulare werden von denjenigen Co-Autoren benötigt, die selbst mit den beantragten Mikrodaten arbeiten. Von allen weiteren beteiligten Autoren werden nur die Angaben von Namen und Institution in Abschnitt 2.7 des Antragsformulars benötigt.

Da das Antragsformular für Forschungsdaten ("Application form") persönliche Informationen enthält, empfehlen wir Ihnen, es uns als verschlüsselten E-Mail-Anhang zuzusenden. Alle anderen Dokumente, die Sie an die Bundesbank schicken und die persönliche Daten enthalten, empfehlen wir Ihnen ebenfalls zu verschlüsseln.

Wir empfehlen Ihnen, 7-Zip Verschlüsselungs­software zu nutzen, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Hinweise, wie Sie Dokumente mit 7zip-Software verschlüsseln können, sind unten aufgeführt.

Bitte teilen Sie uns das Passwort, das zur Entschlüsselung der Dateien nötig ist, per Telefon mit. Die Nummer finden Sie unter "Kontakt".

Zugang zu Ergebnissen

Forschende, welche mit Mikrodaten der Deutschen Bundesbank arbeiten, müssen dafür Sorge tragen, dass auf Basis ihrer Berechnungsergebnisse keine Rückschlüsse auf einzelne Merkmalsträger oder statistische Einheiten wie beispielsweise Banken, (nichtfinanzielle) Unternehmen, Personen oder Haushalte möglich sind. Näheres dazu entnehmen Sie bitte den unten stehenden "Regelungen für die Prüfung von Forschungsergebnissen auf Geheimhaltung und Datenvertraulichkeit (Outputprüfung)". Nutzern der Statistiksoftware STATA® bietet das FDSZ zur Unterstützung zwei ado-files an. "nobsdes" prüft bei deskriptiven Auswertungen, ob zu wenig Fallzahlen vorhanden sind oder ob zwei Banken, Unternehmen, etc. das Ergebnis dominieren. "nobsreg" prüft nach Regressionen, ob zu wenig Fallzahlen vorhanden sind. Die beiden ado-files, die zugehörigen .sthlp-files und Beispieldateien für die Anwendung bei typischen Problemfällen finden Sie ebenfalls unter den "Weiterführenden Informationen".

Datenstrukturfiles und Mustercode

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