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Erfahrungsbericht

Sebastian Garnreiter © Nils Thies

Erfahrungsbericht

19.12.2017

Sebastian Garnreiter, Praktikant im Bereich Banken und Finanzaufsicht

Im Rahmen meines Masterstudiums in Economics an der LMU München absolvierte ich ein Praktikum im Bereich Banken und Finanzaufsicht der Deutschen Bundesbank. Die Abteilung "Bankenaufsichtliche Stresstests und quantitative Risikoanalysen", in der ich mitgearbeitet habe, ist insbesondere für die Ausarbeitung, Implementierung, Auswertung und Verbreitung der Ergebnisse der Banken-Stresstests zuständig. Außerdem unterstützen Praktikant/innen Forschungsarbeiten zu Risiken im Bankensektor. Generell sind gute Kenntnisse in der Finanz- und/oder Mikroökonomie, der Ökonometrie sowie Programmierwissen in R und Stata zweifellos vorteilhaft. Wichtig ist, dass man keine Angst vor dem "Sprung ins kalte Wasser" hat – je nach Arbeitslage werden auch Praktikant/innen schnell in das Tagesgeschäft eingebunden. Hierbei stehen einem jedoch bei Bedarf immer Mitarbeiter/innen zur Seite.

Das Arbeitsumfeld in der Bundesbank ist sehr kollegial und dynamisch, die Kolleg/innen der Abteilung sind jung und die Zusammenarbeit ausgesprochen angenehm. Auch darüber hinaus entspricht die deutsche Zentralbank nicht gerade dem Klischee einer trockenen Verwaltungsbehörde: die abwechslungsreichen Aufgaben und die steile Lernkurve, die man erfährt, lassen die Zeit oft wie im Flug vergehen. Wer sich für die diversen Tätigkeitsgebiete einer Notenbank interessiert, für den ist ein Praktikum bei der Bundesbank in jedem Fall sehr zu empfehlen.

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