Erfahrungsberichte – Das sagen Auszubildende
Julia Jäger, Auszubildende in der Hauptverwaltung in Bayern
Warum ausgerechnet bei der Bundesbank? Schon während des Vorstellungsgesprächs wurde ich von den Kollegen*innen am herzlichsten empfangen. Außerdem ist das Ausbildungsgehalt im Vergleich zu anderen Unternehmen überdurchschnittlich. Und nicht zuletzt hat mich der Punkt überzeugt, dass sie über eine eigene Hochschule verfügt, an der ich im Anschluss die Möglichkeit hätte, dual zu studieren und somit meine berufliche Karriere ergänzen könnte.
Die Einführungswoche sollte uns auf die Ausbildung vorbereiten, deshalb war das Programm sehr vielfältig ausgestaltet: Informationen zum Arbeitsschutz und der Notfallvorsorge, eine Gruppenarbeit (Verhalten in der Bank / am Telefon), Erläuterungen zum Ablauf der Ausbildung, Kennenlerntag mit den anderen Azubis, Schnitzeljagd durch das Haus, Rundgang durch die Abteilungen.
Bereits im ersten Lehrjahr bei der Bundesbank habe ich vier Abteilungen (Bezüge und Familienkasse, Aus- und Fortbildung und Registratur) kennengelernt. Nach dem ersten Jahr stand der erste Teil der Prüfung (Informationstechnisches Büromanagement) bevor. Auf diese wurde ich durch zwei interne Prüfungsvorbereitungen in Stuttgart mit andern Azubis super vorbereitet. Aber auch einen externen Kurs der IHK konnte ich besuchen und die Bank hat die Kosten übernommen.
Im zweiten Jahr unterstützte ich jeweils für sechs Monate die Kollegen*innen in den Abteilungen der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement sowie der Personalabteilung. Da diese zwei Themengebiete auch meine Schwerpunkte in der mündlichen Abschlussprüfung sind, war eine längere und intensivere Mitarbeit gefordert. Für das letzte halbe Jahr meiner 2 ½ jährigen Ausbildung entschied ich mich für die Wohnungsverwaltung. Die Zeit seit dem Beginn der Ausbildung verging wie im Flug. Obwohl man anfangs zunächst unsicher im Umgang mit den Kollegen*innen und den neuen Aufgaben war, wuchs man mit jeder neu erworbenen Erfahrung und den erlangten Kenntnissen. Veranstaltungen zu planen (Bankenabend, Forum Bundesbank), Projekte zu organisieren (Gesundheitskurse), Informationen einzuholen (Beschaffung), waren Aufgaben bei denen ich mein erlerntes Berufsschulwissen anwenden konnte. Mein Arbeitsalltag forderte mich und macht mir Spaß. Bei den verschiedensten Aufgaben kann ich Selbstständigkeit, Eigeninitiative, aber auch organisatorisches Geschick zeigen.
Nils Balzan, ehemaliger Auszubildender
Sehr gut finde ich, dass die Deutsche Bundesbank den Auszubildenden die Chance bietet, in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.
Dazu werden die Auszubildenden zu einem Übernahmeverfahren eingeladen, das aus verschiedenen Tests und einem persönlichen Gespräch besteht. bei denen Kenntnisse sowie die Eignung der Auszubildenden überprüft wird. Wurden dies und alle Prüfungsteile erfolgreich gemeistert, steht einem unbefristeten Arbeitsvertrag nichts mehr im Wege.
Ebenfalls ist es möglich im Vorfeld Wünsche abzugeben, in welchem Fachbereich man in Zukunft arbeiten möchte. Diese werden bei entsprechendem Personalbedarf berücksichtigt.
Seit Januar 2020 bin ich im kaufmännischen Bereich des Technischen Gebäudemanagements der Bundesbankzentrale in Frankfurt am Main tätig. Ich unterstütze die projektbegleitenden Koordinationen bei verschiedenen Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen, bearbeite Angebote und Aufträge. Außerdem übernehme ich Sonderaufgaben, wie die Organisation von Dienstreisen und Schulungen innerhalb der Arbeitsgruppe. Meine Stelle gefällt mir sehr gut, da die Aufgaben praxisnah und abwechslungsreich sind.
Nina Graf, Auszubildende des ET 20
Am meisten überraschte mich der Einführungslehrgang, da sich die Ausbilderinnen und Ausbilder drei Wochen für uns Zeit genommen haben, um uns bei unserem großen Schritt zu unterstützen und uns dabei zu helfen sich zurecht zu finden. Damit hat sich für mich bestätigt, dass die Deutsche Bundesbank hilfsbereit, unterstützend ist und vor allem, dass Teamfähigkeit unter den Kolleginnen und Kollegen wichtig ist und gelebt wird. Am meisten freue ich mich auf meine Wahlqualifikation, welche ich am Anfang meiner Ausbildung gewählt habe. An der Berufsschule finde ich am besten, dass wir gemeinsam mit unseren Mitauszubildenden zusammen lernen und uns in der Zeit besser kennenlernen. Am liebsten plane und organisiere ich, weswegen mir auch die Ausbildungsinhalte, wie zum Beispiel Bürowirtschaft, wo ich meine Fähigkeiten verbessern und dazulernen kann, am meisten gefällt.
Lea Brnic, Auszubildende des ET 20
Im Assessmentcenter musste ich noch einmal den gleichen Test, wie zuvor online, bearbeiten und im Anschluss folgte ein persönliches Kennenlernen mit der Kommission. Nach wenigen Wochen hatte ich die Zusage sowie den Ausbildungsvertrag und war überglücklich. Nun freute ich mich auf den ersten Arbeitstag und war schon sehr gespannt darauf die Mitauszubildenden sowie die Ausbilderinnen und Ausbilder kennenzulernen. Nach unserem Einstellungstag folgte ein dreiwöchiger Einführungslehrgang. In welchem wir allgemeines über die Deutsche Bundesbank lernten und zudem in den Themen Arbeitsrecht, Bürowirtschaft, Deutsch und Wirtschaftslehre unterrichtet wurden. In den Wochen des Einführungslehrgangs haben wir sehr viel gelernt und wurden gut für den ersten Berufsschulblock vorbereitet. Aktuell bin ich schon im zweiten Ausbildungsjahr und freue mich immer wieder neue Abteilungen sowie neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. In den Praxisphasen fühle ich mich als festes Mitglied des Teams, kann eigene Ideen mit einbringen und lerne viel Neues.
Ardahan Cati, Auszubildender im Übernahmeverfahren
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bietet die Deutsche Bundesbank den Absolventen einen zwölfmonatigen Zeitvertrag an. Im Rahmen des Übernahmeverfahrens besteht die Möglichkeit auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag nach der Ausbildung. Bundesweit können alle Auszubildenden an diesem Verfahren teilnehmen.
Das Übernahmeverfahren besteht aus einem Interview und einem schriftlichen Test, in dem unter anderem die persönlichen Stärken und Schwächen ermittelt werden. Zusätzlich zu dem persönlichen Teil, werden Fragen zur Bundesbank gestellt, sowie die erforderlichen Kenntnisse die wir uns in der Ausbildung angeeignet haben abgefragt.
Der Zusammenhalt unter den Auszubildenden ist sehr hoch, sodass wir uns gemeinsam auf das Verfahren vorbereitet haben und gegenseitig unterstützten. Dadurch war es uns möglich die kollektive Anspannung und den Leistungsdruck gegenseitig zu nehmen und mit einem sicheren Gefühl ins Verfahren zu gehen.
Sevanna Ly, Auszubildende des ET 20
Nachdem ich zum Auswahlverfahren eingeladen wurde, war ich letztendlich vollkommen von der Deutschen Bundesbank als Arbeitgeber überzeugt. Zu Beginn musste ich eine Gruppenaufgabe sowie einen Test am PC absolvieren. Im Anschluss überzeugte ich die Kommission in einem Einzelgespräch von mir und meinen Fähigkeiten. Wenige Wochen später erhielt ich die Zusage und bekam einen Ausbildungsvertrag. Wichtig für mich war und ist auch heute noch, dass ich verantwortungsvolle, interessante und vielfältige Aufgaben übernehmen darf. Im Endeffekt wurden alle meine Erwartungen erfüllt. Während der Ausbildung kann ich in verschiedene Fachbereiche reinschnuppern, durfte mit vielen tollen Kollegeninnen und Kollegen zusammenarbeiten und Aufgaben erledigen, die abwechslungsreich waren und mich zudem gefordert haben. Den theoretischen Teil der Ausbildung absolviere ich an einer Berufsschule. Toll an der Berufsschule sind die Lehrerinnen und Lehrer und das Miteinander in der Klasse. Durch den Einführungslehrgang konnten wir direkt zu Beginn viele Ausbildungsinhalte kennenlernen. Die wichtigsten Fächer sind die berufsbezogenen wie Arbeitsrecht, Wirtschaftslehre, Excel, Rechnungswesen, etc. Ich persönlich mag das Fach Rechnungswesen sehr gerne, somit fällt es mir hierbei auch nicht schwer den Lehrstoff in der Berufsschule und im innerbetrieblichen Unterricht zu verstehen. Innerhalb der Auszubildendengruppe unterstützen wir uns und lernen gemeinsam für anstehende Klausuren.
Katharina Burski, Auszubildende des ET 20
Anschließend folgte das Auswahlverfahren, indem mir das Gefühl vermittelt wurde, dass ehrliches Interesse an mir als Person besteht. Die Kommission testete mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. Dadurch fühlte ich mich gut aufgehoben und war nicht ganz so aufgeregt. Nach dem Einstellungstag hatten alle Auszubildende einen gemeinsamen Einführungslehrgang in dem wir viel über die Deutsche Bundesbank gelernt haben. Zudem hatten wir innerbetrieblichen Unterricht zu den Themen Wirtschaftslehre, Arbeitsrecht, Deutsch und Bürowirtschaft. Auch lernten wir die Ausbilderinnen und Ausbilder, die anderen Auszubildende sowie die Gebäude und Räume besser kennen, was den Einstieg schöner und vertrauter machte. Die Ausbildung teilt sich auf in Praxisphasen bei der Deutschen Bundesbank als Ausbildungsunternehmen sowie in den Blockunterricht an der Berufsschule. Bisher gefällt mir meine aktuelle Praxisphase mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft am besten. Hier bin ich zurzeit in einem Personalbetreuungsteam eingesetzt und bekomme täglich neue, vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben, die mir Spaß machen. Die Ausbildung bei der Deutschen Bundesbank empfinde ich als sehr angenehm und lehrreich, da ich jeden Tag etwas Neues dazu lerne und die Ausbilderinnen und Ausbilder uns sehr gut unterstützen, sodass alles dafür getan wird, damit wir Auszubildenden so viel wie möglich in dieser Zeit lernen und unsere Ausbildung erfolgreich abschließen.