Dr. Sebastian Schmitz, ehemaliger Bundesbank-Referendar

Das Bundesbank-Referendariat - ein Karrierestart auch für Wirtschaftswissenschaftler/innen

Die Deutsche Bundesbank bietet mit dem Bundesbank-Referendariat ein 18-monatiges Einstiegsprogramm, das nach erfolgreichem Abschluss den direkten Übergang in die höhere Beamtenlaufbahn ermöglicht. Dabei handelt es sich um ein internes Ausbildungsprogramm, das nicht mit dem juristischen Referendariat zu verwechseln ist. Der Schwerpunkt dieses abwechslungsreichen und flexiblen Formats liegt auf wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen. Dennoch können die Praxisphasen selbst so gestaltet werden, dass sowohl Wirtschaftswissenschaftler/innen als auch Jurist/innen ihre fachlichen Stärken gezielt einsetzen und gleichzeitig ihren Interessen nachgehen können. Ob Revision, Recht, Finanzmarktstabilität, Märkte oder IT: Die Zentralbereiche und Tätigkeitsfelder der Bundesbank ermöglichen ein vielfältiges Spektrum potenzieller Einsatzgebiete, die während des Bundesbankreferendariats kennengelernt werden können. Darüber hinaus stellen Schulungen, die in der Regel zwischen den Praxisphasen liegen und jeweils zwei bis drei Wochen dauern, eine hochwertige Unterstützung für die Referendar/innen bei der Vorbereitung auf ihre Arbeit im Zentralbankwesen dar. Sowohl rechtlich als auch ökonomisch geprägte Themen gewähren einen ganzheitlichen Blick auf die Aufgaben der Bundesbank und gewährleisten somit die breit gefächerte Ausbildung im Bundesbankreferendariat.