Startbild zur IT-Arbeitgeberseite „Payment Systems IT“ ©Deutsche Bundesbank

Payment Systems IT Mit System für einen sicheren Zahlungsverkehr

Arbeit von besonderem Wert – Setzen Sie Ihr Know-how ein, wo es wirklich zählt: Bei der Bundesbank sorgen wir mit performanter IT in internationaler Zusammenarbeit dafür, dass Europas Zahlungsverkehrstransaktionen zuverlässig funktionieren – und schaffen so eine Basis für den gemeinsamen Wirtschaftsraum. Dazu braucht es die richtigen Leute – Menschen wie Sie: kompetent, kreativ, verantwortungsbewusst, engagiert und neugierig.

Das ist unser Auftrag in „Payment Systems IT

Wir entwickeln und betreiben zusammen mit der EZB und anderen Notenbanken des Eurosystems die Systeme TARGET2 (T2) und TARGET2-Securities (T2S). T2 ermöglicht den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zwischen EU-Zentralbanken und Banken inner- und außerhalb der EU. Dieses System vereinfacht grenzüberschreitende Zahlungen deutlich und senkt die damit verbundenen Kosten. T2S bietet den europäischen Banken eine einheitliche technische Plattform für die europäische Wertpapierabwicklung.

Unser Ziel ist die sichere und performante Abwicklung der Transaktionen bei hoher Ausfallsicherheit. Darüber hinaus werden im Rahmen eines Data Warehouse Services die historischen Transaktionsdaten den Notenbanken und der EZB zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt.

Die rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen sich auf die Standorte Frankfurt am Main und Düsseldorf.

Mit welcher Technologie arbeiten wir?

Die Systeme T2 und T2S arbeiten auf einem IBM Mainframe unter dem Betriebssystem zOS sowie auf einem zVM basierten Red Hat Linux System (Data Warehouse). Das transaktionale Datenbanksystem DB2 ist Herzstück der Verarbeitung.

In T2 sind Frontend und Backend die Kernkomponenten der Software-Entwicklung. Das Frontend ist mit Angular realisiert, als REST Server für die JSON REST API dient der IBM Integration Bus, der die komplexe Geschäftslogik und die SQL Zugriffe kapselt. Im hochverfügbaren Backend wird der Integration Bus als XML Processing und Business Logic Engine verwendet. Die Daten aus dem OLTP werden im relationalen Datenbanksystem DB2 z/OS persistiert, IBM MQ dient als Messaging System.

Eine weitere Komponente (für T2 und T2S) ist das Data Warehouse. Hier verwenden wir DB2 mit einer Appliance (IDAA) als Datastore. Zum Laden der Data Warehouse Daten wird das ETL Tool Data Stage genutzt. Cognos dient als Presentation Layer.

Welche Arbeitseinheiten gibt es?

Infrastruktur Services

Im Bereich der Infrastruktur wird die die Basis für die Software Entwicklung für T2 und T2S sowie für den sicheren Betrieb der Applikationen gelegt. Systemseitig erfolgt dies in einer IBM-Großrechnerumgebung mit zugehöriger Speicherinfrastruktur, notwendiger Systemsoftwarebasis (z/VM, IIB, DB2, etc.) für die Fachanwendungen T2 und T2S und deren Kommunikationsanbindung.

Software-Entwicklung

In diesem Bereich wird das Verfahren T2 sowie die Datawarehouse Services im Rahmen der sogenannten Target Services entwickelt und gewartet. Dabei wird eng mit dem Fachbereich für den elektronischen Zahlungsverkehr zusammengearbeitet.

EMIP Betrieb

Der Mainframe-Betrieb stellt den reibungslosen betrieblichen Ablauf des internationalen Zahlungsverkehrs der Eurosystem Market Infrastructure Plattform (EMIP) mit ihren geschäftskritischen Anwendungen TARGET2 und TARGET2-Securities sicher. 
Zu den Aufgaben gehören die Anwendungsadministration, das Monitoring, Anwendungssupport und das Notfallmanagement.

Entwicklungsumgebung, Testumgebung und Integrationstests

Diese Einheit kümmert sich sowohl um funktionale Tests als auch um Last- und Performancetests. Hierfür werden Ressourcen bereitgestellt aber auch prozessual unterstützt. Zudem wird mit einer containerbasierten Infrastruktur eine agile Entwicklungsmethodik für die Software-Entwicklung ermöglicht, um die Software Artefakte im Teilverbund miteinander testen zu können.

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