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Grenzüberschreitende Nutzung

Grenzüberschreitende Nutzung von Kreditforderungen

Ein in Deutschland ansässiger oder niedergelassener Geschäftspartner kann zur Besicherung seiner Refinanzierung bei der Bundesbank, seiner Heimatzentralbank (Home Central Bank (HCB)) auch Kreditforderungen grenzüberschreitend im sog. Korrespondenzzentralbank-Modell  nutzen, die dem Recht eines anderen Mitgliedstaats des Euro-Währungsgebiets unterliegen. Die zuständige Korrespondenzzentralbank (Correspondent Central Bank (CCB)) in dem Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets übernimmt dann die Verwaltung der Kreditforderung.

Die unterschiedlichen nationalen Verfahren für Kreditforderungen erfordern individuelle, länderspezifische Vorgehensweisen, die eine bilaterale Vereinbarung zwischen den beiden beteiligten Zentralbanken voraussetzen. Einen Überblick über die nationalen Verfahren und Kontaktadressen für die grenzüberschreitende Nutzung von Kreditforderungen bietet die Website der EZB.

Im Inland ansässige oder niedergelassene Geschäftspartner der Bundesbank, die notenbankfähige Kreditforderungen als nicht marktfähige Sicherheiten nutzen wollen, die dem Recht eines anderen Mitgliedstaates des Euro-Währungsgebietes unterliegen, nehmen bitte Kontakt mit der Kundenbetreuung KEV auf. Die Einreichung und Verwaltung derartiger Kreditforderungen erfolgt in jedem Fall außerhalb des KEV-Verfahrens.

Bei der grenzüberschreitenden Nutzung von Kreditforderungen fallen Entgelte für die Übertragung, Verwaltung und Verwahrung der Sicherheiten an.

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